Empfehlung Spektrum-Analysator

23/09/2010 - 13:09 von Michael Eggert | Report spam
Moin!

Bràuchte mal ne Empfehlung fürn Spekki:

- Frequenzbereich so bis 2 GHz wàr schon ok. Klar wàrs auch schön,
gleich zu sehen, wenn weiter oben was schwingt, aber das soll nicht das
entscheidende Kriterium sein.

- Tracking-Generator

- Ordentlicher Analogteil. Wenn ich mir was im Rauschen anschauen möchte
und dabei die Dynamik zusammenbricht, weil die ADCs ohne Filter direkt
nach dem Mischer sitzen und durch das Rauschen (bzw. dessen seltene
Spikes im Zeitbereich) in den Overflow gehen, vergeht mir die Freude.

- Vor allem: Bedienbar muss er sein! Wenn er erstmal drei Minuten
braucht, sein Betrübssystem hochzufahren, damit könnte ich notfalls noch
leben. Sich aber auf einem Geràt halber Breite mangels Tasten für
Frequenz, Span und Amplitude wirklich auch noch für die grundlegendsten
Funktionen durch Menüs tippen zu müssen, und nach jedem Tastendruck noch
ne halbe Sekunde auf Reaktion zu warten ob ers registriert hat oder
nicht, das fàllt definitiv flach.

- Eine Möglichkeit, die Daten zur Dokumentation rauszubekommen, sei es
als Spreadsheet oder als Screenshot, wàre nett.


Bei der letzten Anforderung punkten natürlich die neuen: USB-Stick dran
und gut is. Okay, mal kurz den Markt checken...

Tek: Die Handheld-Serie scheidet aus, nie wieder ein Geràt ohne Knöppe.
Das nàchtkleinere wàre RSA3303B mit 3 GHz, scheibar ohne Generator,
Listenpreis 31k - okay, lassen wir das.

R&S: Handheld und die kleinen Koffer scheiden wieder aus. Dann kàme die
FSL-Serie, 3 GHz mit Generator geht wohl so ab 10k los. Okay, das wàre
schon eher die Preisklasse. Soweit ich weiß, wurde aber auch hier viel
Analogtechnik durch Software ersetzt... Lassen wir den erstmal als
Option offen.

Agilent: Ebenfalls den Kleinkram raus, gehts wohl mit der Serie ESA-L
weiter, 3 GHz ohne Generator für 12k.

Hat jemand Erfahrung mit den R&S FSL oder Agilent ESA-L? Taugen die von
den technischen Daten (Analogteil), aber auch von der Bedienung?


Wollte ich nicht die Daten auslesen, würde ich wohl sofort zu einem
alten gebrauchten greifen. Ein Diskettenlaufwerk, das 5 Minuten lang auf
antiken single-density Schwabbelscheiben rödeln, die dann doch nur
Lesefehler machen, möchte ich mir aber nicht mehr antun. Und eine
GPIB-Schnittstelle, die sich nicht an den Standard hàlt, sondern nur mit
den alten ISA-Karten des gleichen Herstellers làuft, und die Daten in
einem geheimen Format übertràgt, mit dem allenfalls noch eine alte
Win95-Software was anfangen kann, hilft mir auch nicht weiter.

Gibts vielleicht nen Oldtimer mit RS232, oder mit wirklich sauberem
GPIB, so daß man einen _einfachen_ GPIB-USB-Adapter (gehen Sie nicht
über Agilent, ziehen Sie nicht EUR 500,- ein) nehmen kann? Etwas, für
das es eine simple Auslese-Software, vielleicht sogar open source, gibt?


Oder gibts irgendwelche edlen Youngtimer, die im Analogteil und
bezüglich der Bedienung noch nach alter Schule designt sind, trotzdem
schon USB konnten und bereits auf dem Gebrauchtmarkt angekommen sind?

Dank und Gruß,
Michael.
 

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#1 Michael Schwingen
23/09/2010 - 13:51 | Warnen spam
On 2010-09-23, Michael Eggert wrote:
[...]
Agilent: Ebenfalls den Kleinkram raus, gehts wohl mit der Serie ESA-L
weiter, 3 GHz ohne Generator für 12k.



Anristu gàbe es noch. Wir haben in der Firma den MS2724. Der bootet einige
Zeit lang, und hat einen gut hörbaren Lüfter, die Bedienung ist aber OK.

Trackinggenerator gab es IIRC als Option, auch, wenn ich dazu auf der
Webseite auf die Schnelle nichts finde.

Von Zeit zu Zeit haben die Aktionen mit deutlich preisreduzierten
Vorführgeràten.

cu
Michael

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