EMV und ESD Fragen zu Schaltung

01/01/2011 - 22:06 von Frank Buss | Report spam
Habe mal wieder eine kleine Schaltung entworfen:

http://img831.imageshack.us/img831/3817/tachob.png

Ist nur für ein kleines Hobbyprojekt für jemanden, daher kommt wohl keine
professionelle Beratung und Tests für 4 stellige Betràge in der 10-Meter
Halle mit teuren Messgeràten in Frage, aber vielleicht kann hier ja mal
einer einen Blick drauf werfen. Könnte es da Probleme mit unerwünschten
Abstrahlungen geben? Insbesondere unten links die Schaltung bin ich mir
nicht sicher. Der MIC4422 ist ein recht leistungsstarker FET-Treiber, der
mit 1 MHz vom PIC angesteuert wird. Könnte man da noch irgendwas
vorsichtshalber einbauen? Wird dann sowieso auf doppelseitiger Platine
aufgebaut, mit schöner Masseflàche auf der Rückseite. Ist deshalb ein wenig
komplexer aufgebaut, da ich mir dachte, eine schön stabilisierte -5 V
Spannung, die auch noch ein paar mA leisten kann, könnte man auch noch
brauchen, falls man noch eine Opamp Eingangsstufe zur Signalaufbereitung
anschliessen wollte. Nur für das LCD-Display könnte man das natürlich
einfacher machen.

Die nàchste Frage wàre die Eingangsseite, die rechts oben zu sehen ist. Es
sollen zwei Signale ausgewertet werden, mit maximal vielleicht 1 kHz. Die
Signale haben aber 12 V, daher habe ich mir gedacht, baue ich noch einen
Transistor dazu und ein zusàtzlichen Pull-up zum internen im PIC (der bis
zu 100 k haben kann), damit es auch noch ein wenig störsicherer ist.
Parallel kann man noch die Signale per Taster schalten. Kann man das so
machen und ist das auch betriebssicher, wenn die Schaltung mal einen
geflischt bekommt durch statische Aufladung und anfassen der Eingànge?

Habe es übrigens schonmal auf einem Steckbrett aufgebaut und funktioniert
zumindest:

http://www.youtube.com/watch?v=qdZW1C5m5f0

Tacho ist aber vielleicht der falsche Begriff, da nur die Zeit und
Geschwindigkeit zwischen zwei Lichtschranken gemessen werden kann
(mit 200 us Auflösung), keine kontinuierliche Geschwindigkeitsmessung.

Frank Buss, http://www.frank-buss.de
piano and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss
 

Lesen sie die antworten

#1 MaWin
01/01/2011 - 22:56 | Warnen spam
"Frank Buss" schrieb im Newsbeitrag
news:

Tacho ist aber vielleicht der falsche Begriff, da nur die Zeit und
Geschwindigkeit zwischen zwei Lichtschranken gemessen werden kann
(mit 200 us Auflösung), keine kontinuierliche Geschwindigkeitsmessung.




Nicht jedes Display braucht -5V, nur solche mit erweitertem
Temperaturbereich, und dann tut es ein ICL7660 oder ein halber
MAX232 um die -5V bereitzustellen. Der 78L05 wird eh nie -5V
regeln, diese Schaltung ist also falsch, der TC4422 zumindest
overkill. Ein normaler uC-Ausgang sollte schon reichen, und
1nF KerKos statt der 1uF wenn du mit ausreichend hoher Frequenz
arbeitest. Zumindest 100 mal kleiner als der KerKo, der VCC des
uC stützt. Bei deinem 1uF müsste der TC4422 also mit 100uF
gestützt werden, oder zumindest mit 10uF (wird kritisch).

Willst du die Eingànge störsicher, nimm Optokoppler.
Damit sie auf deine Art störsicher werden, müsstest du die
Masseführung gut machen: Das Störsignal kommt am Eingang oder
dessen Masseanschluss rein. Direkt auf der Platine sollte
zwischen beiden also ein Keramikkondensator, sagen wir 1nF,
damit die Steilheit begrenzt wird, am besten in der Kombi:

Eingang --10--+--10k--
|
10nF -> zur uC Schaltung
|
Masse --+--+-
| 100nF
| +--+- +5V uC
| |
zu Masse|Netzteil

Der Masseanschluss zum Netzteil geht also von diesem KerKo ab.
An derselben Stelle sind 5V und Masse gestützt. Damit schlàgt
ein Eingangsimpuls auf alle Zuleitungen zum uC gleichmàssig.
Damit die Zuleitungen nicht als Antenne wirken, kann nich
ein Ferritring drum wie du sie von Computerkabeln kennst.
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://freenet-homepage.de/mawin/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Ähnliche fragen