ENC28J60 SPI extrem träge

10/01/2013 - 18:50 von Johannes Bauer | Report spam
Hallo Gruppe,

für ein Bastelprojekt habe ich die Olimex ENC28J60-H Headerplatine
verbaut (das ist ein ENC28J60 + 25 MHz Quarzoszillator + Magnetics + RJ45):

https://www.olimex.com/Products/Mod...8J60-H.pdf

Diese ist in einer Schaltung mit einem AVR ATmega8 zusammen, alles wird
mit 3.3V versorgt, die mit einem L1084 aus 5V gewonnen werden. AVR hàngt
am ~14 MHz Quarz.

Das Problem ist, dass sich der ENC28J60 *extrem* tràge verhàlt: Wenn ich
die AVR-SPI-Einheit nehme und die auf langsamste Geschwindigkeit
einstelle (CKDIV 128, enspricht 109 kHz SPI-Clk), ist da gar nichts zu
holen (kommt nur Murks zurück).

Wenn ich die SPI-Routine per Bitbanging mache und EXTREM lange Delays
(10 us + 10us + Overhead enspr. 35kHz SPI-Clk) einfüge, geht alles
einwandfrei.

Die Leitungen sind 0.2mm Kupferlack, etwa 3-4cm.

Auf dem Oskar sehen zumindest an dem Eingangsconnector des Headerboards
SCK/MOSI/MISO/CS einwandfrei aus, schön knackig, keine Überschwinger,
absolut super Signal. Am Chip selbst kann ich momentan nicht messen,
weil ich das Header-Board eingelötet habe und der Chip auf der
Unterseite liegt. Lohnt sich das auslöten? Oder an was kann das liegen?
Mache ich irgendwas grundsàtzlich falsch?

Viele Grüße,
Johannes



Wo hattest Du das Beben nochmal GENAU vorhergesagt?


Zumindest nicht öffentlich!


Ah, der neueste und bis heute genialste Streich unsere großen
Kosmologen: Die Geheim-Vorhersage.
- Karl Kaos über Rüdiger Thomas in dsa <hidbv3$om2$1@speranza.aioe.org>
 

Lesen sie die antworten

#1 Roland Ertelt
10/01/2013 - 18:59 | Warnen spam
Und so sprach Johannes Bauer:

Hallo Gruppe,

für ein Bastelprojekt habe ich die Olimex ENC28J60-H Headerplatine
verbaut (das ist ein ENC28J60 + 25 MHz Quarzoszillator + Magnetics + RJ45):

https://www.olimex.com/Products/Mod...8J60-H.pdf

Diese ist in einer Schaltung mit einem AVR ATmega8 zusammen, alles wird
mit 3.3V versorgt, die mit einem L1084 aus 5V gewonnen werden. AVR hàngt
am ~14 MHz Quarz.

Das Problem ist, dass sich der ENC28J60 *extrem* tràge verhàlt: Wenn ich
die AVR-SPI-Einheit nehme und die auf langsamste Geschwindigkeit
einstelle (CKDIV 128, enspricht 109 kHz SPI-Clk), ist da gar nichts zu
holen (kommt nur Murks zurück).

Wenn ich die SPI-Routine per Bitbanging mache und EXTREM lange Delays
(10 us + 10us + Overhead enspr. 35kHz SPI-Clk) einfüge, geht alles
einwandfrei.

Die Leitungen sind 0.2mm Kupferlack, etwa 3-4cm.

Auf dem Oskar sehen zumindest an dem Eingangsconnector des Headerboards
SCK/MOSI/MISO/CS einwandfrei aus, schön knackig, keine Überschwinger,
absolut super Signal. Am Chip selbst kann ich momentan nicht messen,
weil ich das Header-Board eingelötet habe und der Chip auf der
Unterseite liegt. Lohnt sich das auslöten? Oder an was kann das liegen?
Mache ich irgendwas grundsàtzlich falsch?

Viele Grüße,
Johannes




Ganz doofe Frage:
Deine Taktquelle für das SPI/I2C-Modul ist richtig gesetzt?

Roland
(Der Atmel aufgrund der mangelhaften Doku zum AVR32 überhaupt nicht mag...)

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