Endlose analoge Rotationsencoder (überlaufende Potis)

02/10/2009 - 22:32 von Wolfgang Draxinger | Report spam
Servus,

kennt von Euch jemand zufàlligerweise endlose, analoge Rotationsencoder,
sprich Potis mit Überlauf, die einen weichen Griff haben und sich nicht zu
leicht drehen lassen?


Wolfgang
 

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#1 Heiko Nocon
02/10/2009 - 23:05 | Warnen spam
Wolfgang Draxinger wrote:

kennt von Euch jemand zufàlligerweise endlose, analoge Rotationsencoder,
sprich Potis mit Überlauf, die einen weichen Griff haben und sich nicht zu
leicht drehen lassen?



Wie soll das gehen? Das Prinzip eines Potis besteht ja nunmal ganz
wesentlich darin, daß es zwei Enden hat.

Ich wüßte nicht, wie man so ein "endloses" analoges Poti konstruieren
sollte. Auch der Sinn erschließt sich nicht so ganz, denn auch sàmtlich
mir bekannten Anwendungen von Potis sind schon vom Konzept her auf eine
Begrenzung durch Minimum und Maximum ausgerichtet. Selbst wenn man also
mit einem üblichen digitalen Rotationsencoder, entsprechender Logik und
analogem Stellglied sowas konstruieren wollte, würde letztlich doch nur
ein endliches Poti herauskommen.

Sowas kann man übrigens auch rein mechanisch mit einem normalen Poti
erreichen. Die entprechende Einrichtung nennt sich "Rutschkupplung" oder
auch Drehmoment-Begrenzer oder auch Ratsche.
Und wenn es darauf ankommt, zwischen Min und Max mehr als 270°
Drehwinkel zu haben, dann kann man auch eine geradezu klassische
Erfindung der Mechanik verwenden, das sog. Getriebe.

Ich würde aber auf die digitale Variante setzen. Kommt viel, viel
billiger. Drehencoder von Pollin für 75 Cent, den kleinsten verfügbaren
ATtiny für 45 Cent und irgendeinen der vielen Poti-ICs.

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