Energie und Daten und ihre sich gegenseitig bedingenden Anforderungen an CIOs: Ein neuer Bericht von Northbridge Energy Partners

21/12/2015 - 10:30 von Business Wire

Energie und Daten und ihre sich gegenseitig bedingenden Anforderungen an CIOs: Ein neuer Bericht von Northbridge Energy Partners„Die Kluft zwischen Energieverfügbarkeit und dem Bedarf von Rechenzentren“ weist auf die wachsende Lücke zwischen den Energiebedürfnissen zur Versorgung einer datengesteuerten Wirtschaft und den Kapazitäten der Stromnetze hin..

Daten und Strom befinden sich auf einem potentiellen Kollisionskurs, wie aus einem neuen Bericht von Peter Kelly-Detwiler bei Northbridge Energy Partners hervorgeht, im dem die Kluft zwischen den Stromnetzkapazitäten in den USA, Großbritannien und Europa und dem wachsenden Strombedarf der datengesteuerten Wirtschaften auf der ganzen Welt untersucht wird. Die Kluft zwischen Energieverfügbarkeit und dem Bedarf von Rechenzentren unterstreicht den Druck auf den CIO, das exponentielle Wachstum an Daten mit den Gegebenheiten der heutigen Stromnetze unter einen Hut zu bringen. Viele dieser Netze haben mit alternden Infrastrukturen, zunehmenden Zuverlässigkeitsproblemen, Kostendruck sowie einem Auftrag zur Dekarbonisierung von Stromversorgungsquellen zu kämpfen.

„Die Suche nach kostengünstigen und zuverlässigen Stromversorgungen findet für CIOs oftmals auf globaler Ebene statt“, erklärt Kelly-Detwiler. „Leider kann es sein, dass viele der in Betracht gezogenen Stromnetze nicht den strengen Anforderungen an Zuverlässigkeit entsprechen, da die dazu notwendige Infrastruktur in vielen entwickelten Ländern nicht mehr mit dem zunehmenden Elektrizitätsbedarf mithalten kann. Großbritannien, Kontinentaleuropa und die USA sind alle mit jeweils einzigartigen Herausforderungen konfrontiert, während die skandinavischen Länder, Island und Quebec wesentlich besser aufgestellt sind.“

Weiterhin werden im Bericht die folgenden wichtigen Erwägungen umrissen:

  • Die Verarbeitung großer Datensätze zur Gewinnung nützlicher Informationen fördert eine kontinuierliche Zunahme von Rechenzentren, die Daten sowohl speichern als auch verarbeiten können, und führt zu einer noch größeren Anzahl an Supercomputer-Rechenzentren sowie Hochleistungsrechnern (HPC, High Performance Computer). Es wird zunehmend Echtzeit-Analyse und Verarbeitung stattfinden (oder beinahe in Echtzeit), insbesondere in Branchen, in denen Daten bei fehlender Analyse sowie fehlendem unverzüglichen entsprechenden Handeln unbrauchbar werden.
  • Da sowohl die Datenmenge als auch der Wert der Verarbeitung dieser Daten in den kommenden Jahren schnell zunehmen wird, ist eine Ausfallzeit mit noch mehr Kosten verbunden. Umso mehr wird die Zuverlässigkeit des Stromnetzes bei der Standortauswahl eine Komponente von zunehmender Bedeutung sein.
  • Es ist unwahrscheinlich, dass zunehmende Effizienzsteigerungen der Rechenzentren mit der starken Nachfrage nach Datenspeicher, Analytik und Informationen Schritt halten können. Dadurch kann von einem Anstieg des Gesamtenergieverbrauchs ausgegangen werden. Rechenzentren sind bereits jetzt einer der weltweit am schnellsten wachsenden Energieverbraucher. Laut Schätzungen werden weltweit beinahe 3 Prozent des gesamten Energieverbrauchs für irgendeine Form von Rechenzentren aufgebracht, was über die letzten fünf Jahre einem Anstieg von 100 Prozent entspricht.
    • Es wird geschätzt, dass allein in den USA 2013 der Stromverbrauch für Rechenzentren der Leistung von etwa vierunddreißig 500-MW-Kraftwerken oder mit anderen Worten dem doppelten Stromverbrauch aller Haushalte in New York City gleichkam. Laut Prognosen wird sich diese Zahl bis 2020 um etwa 60 Prozent erhöhen.
    • Weltweit entspricht die Energie, die verwendet wird, um das Internet und unsere datenreiche Wirtschaft zu unterstützen, dem Stromverbrauch eines Landes, das größenmäßig zwischen Italien und Spanien liegt.
    • Und dieses Wachstum wird weiter anhalten: Einer aktuellen Studie zufolge, wird das Internet der Dinge (IoT) allein in den kommenden vier Jahren 750 Prozent mehr Rechenzentrum-Kapazität an Einrichtungen von Dienstleistungsanbietern erfordern, als aktuell gebraucht werden.
  • Auf diese Weise belasten Rechenzentren ein bereits ohnehin labiles Stromsystem noch zusätzlich. Die zu beantwortende Frage lautet nicht nur „Wird ausreichend Elektrizität vorhanden sein?“, sondern „Wird sie vorhanden sein, wenn mein Rechenzentrum sie benötigt?“

CIOs, die das Outsourcing an Rechenzentren in Betracht ziehen, sollten daher die Adäquanz von Stromressourcen in ihre Entscheidungsfindung mit einzubeziehen. Im Zentrum der Fragen stehen dann Stromquelle, Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und Betriebskosten.

  • Die Zuverlässigkeit der Stromversorgung ist von entscheidender Bedeutung, da die Kosten von Stromausfällen erdrückend sein können. Einige Netze sind zuverlässiger als andere. Bei der Wahl des Rechenzentrum-Standorts sollte die Zuverlässigkeit des Stromnetzes einer der berücksichtigten Faktoren sein.
  • Nicht alle Stromnetze sind auf gleiche Weise aufgebaut:
    • Großbritannien kann in der unmittelbaren Zukunft wohl den aktuellen Strombedarf decken, ringt jedoch mit beschränkten Erzeugungsressourcen und wenig Handlungsspielraum;
    • Deutschland befindet sich in einer von regulatorischen Unsicherheiten begleiteten Übergangsphase; und
    • die USA haben in einigen Landesteilen zunehmend mit einem veralteten Stromnetz und Zuverlässigkeitsproblemen zu kämpfen.
    • Im Gegensatz dazu genießen die nordischen Länder (einschließlich Island) einen Reichtum an erneuerbaren Energiequellen und zuverlässigen Stromnetzen. Die Provinz Quebec ist ähnlich gesegnet. Im Kontext einer 20-jährigen Investition in die Standortauswahl für Rechenzentren können diese Zuverlässigkeitsprobleme nicht ignoriert werden.

Eine kostenlose Kopie des von Verne Global in Auftrag gegebenen Berichts steht zum Download bereit:

Über Northbridge Energy Partners

Die Stromnetze befinden sich in einer Entwicklungsphase. Aufgrund der Aktivitäten von Aufsichtsorganen, Gesetzgebern und Energiepolitik sowie dem rasanten Mainstreaming von neuen Technologien, sind die Strommärkte volatil, fragmentiert und unterliegen einem beständigen Wandel. Northbridge Energy Partners, LLC hilft Kunden, bei ihrer Positionierung und der ihrer Technologien Chancen anhand von Marktdynamiken, Kundenbedürfnissen und Wettbewerb zu erkennen, sich darauf vorzubereiten und davon zu profitieren. Nähere Informationen finden Sie unter: http://www.northbridgeep.com/.

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Source(s) : Verne Global

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