Energieverbrauchsmessung, etwas ungewöhnliche Anforderung

24/02/2009 - 23:08 von Roland Damm | Report spam
Moin,

wo hier gerade über Energieverbrauchsmessung diskutiert wird:
Gibt es Geràte die folgendes messen können:

Es soll die Wirkleistung einer nicht ohmschen Last ermittelt
werden, Lastbereich unter 1kW. Spannung und Strom werden dem
Geràt separat zugeführt, Spannung via einem Spannungsteiler,
Strom irgendwie noch anders. Weil ich nehme nicht an, dass so
ein Geràt, wenn es das denn gibt, bis 50kV Spannungsfest ist.
Es sollte Frequenzen bis hoch zu 1MHz oder mehr noch verarbeiten
können.

Klar, ein entsprechendes Oszilloskop kann das, aber gibt es sowas
auch in billiger, weil mich ja keine hübschen Kurven sondern nur
die Leistung interessiert?

Glaube es zwar nicht, aber vielleicht ja doch...

CU Rollo
 

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#1 Ralf . K u s m i e r z
25/02/2009 - 03:09 | Warnen spam
X-No-Archive: Yes

begin quoting, Roland Damm schrieb:

wo hier gerade über Energieverbrauchsmessung diskutiert wird:
Gibt es Geràte die folgendes messen können:



Wie genau?

Es soll die Wirkleistung einer nicht ohmschen Last ermittelt
werden, Lastbereich unter 1kW. Spannung und Strom werden dem
Geràt separat zugeführt, Spannung via einem Spannungsteiler,
Strom irgendwie noch anders. Weil ich nehme nicht an, dass so
ein Geràt, wenn es das denn gibt, bis 50kV Spannungsfest ist.
Es sollte Frequenzen bis hoch zu 1MHz oder mehr noch verarbeiten
können.
Klar, ein entsprechendes Oszilloskop kann das, aber gibt es sowas
auch in billiger, weil mich ja keine hübschen Kurven sondern nur
die Leistung interessiert?
Glaube es zwar nicht, aber vielleicht ja doch...



Schau Dir mal Analogmultiplizierer im Tietze-Schenk an.

Grundsàtzlich: Eingangsgrößen logarithmieren (geht mit irgendwelchen
krummen Diodenkennlinien ganz gut und auch schnell genug), Logarithmen
vorzeichenrichtig addieren, die Sache wieder entlogarithmieren und
dann integrieren, fertig. (Gibt's natürlich je nach Geldbeutel auch
integriert.)

Wenn's denn digital (weil angeblich genauer) sein muß: Signale
tiefpaßfiltern (wenn Signalfrequenzen bis 1 MHz, dann Grenzfrequenz
bei etwa 10 MHz), mit (und hier wird's dann etwas teurer) A/D-Wandlern
mit ca. 50-100 MHz abtasten, signalprozessern und Daten rausfeuern.
(Daten lassen sich im gleichen Signalprozessor natürlich auch
komprimieren, z. B. immer 100 Mio. Abtastpunkte aufintegrieren, dann
hat man die Durchschnittsleistungen pro Sekunde.)


Gruß aus Bremen
Ralf
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphàre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hàltst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nàmlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus

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