Entsulfatierer fuer Bleibatterien

09/01/2013 - 16:49 von Ralf . K u s m i e r z | Report spam
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Moin!

In der Elektor war mal eine Schaltung zum Entsulfatieren:
<http://www.elektor.de/jahrgang/2009...lynkx>.
(Habe die Beschreibung (noch) nicht vorliegen, vermute aber, daß das
so eine Art Impulsladeverfahren ist, bei dem kurzzeitig Überspannungen
angelegt werden, die die Sulfatbindungen aufbrechen sollen, ohne den
Elektrolyt allzuviel gasen zu lassen - "frisches" Knallgas bzw. O und
H in geringen Mengen gast nicht aus, sondern wird wieder chemisch
gebunden, àhnlich wie in einer Brennstoffzelle.)

Die Frage ist nicht, ob die Schaltung als solche funktioniert - wird
sie wohl. Die Frage wàre vielmehr, wie sinnvoll sie ist - macht die
müde Batterien wirklich wieder fit, oder kann man das eher vergessen?

(Wenn überhaupt, dann sollte es kontrolliertes Laden mit Überspannung
- so ca. 2,5-2,7 V/Zelle - zumindest bei nicht wartungsfreien
Batterien auch tun: Dann gast sie eben - na und? Füllt man das
verlorene Wasser eben nach. Habe aber gerade einem Koll. geraten,
dabei die Batterie mit Papierhandtüchern abzudecken, damit die den
austretenden Sàurenebel auffangen und sich der nicht im Raum verteilt,
und ihm viele große braune Flecken auf den Handtüchern versprochen.)


Gruß aus Bremen
Ralf
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphàre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hàltst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nàmlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
 

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#1 gUnther nanonüm
09/01/2013 - 22:13 | Warnen spam
"Ralf . K u s m i e r z" schrieb im Newsbeitrag
news:

In der Elektor war mal eine Schaltung zum Entsulfatieren:
<http://www.elektor.de/jahrgang/2009...lynkx>.
(Habe die Beschreibung (noch) nicht vorliegen, vermute aber, daß das
so eine Art Impulsladeverfahren ist, bei dem kurzzeitig Überspannungen
angelegt werden, die die Sulfatbindungen aufbrechen sollen, ohne den
Elektrolyt allzuviel gasen zu lassen - "frisches" Knallgas bzw. O und
H in geringen Mengen gast nicht aus, sondern wird wieder chemisch
gebunden, àhnlich wie in einer Brennstoffzelle.)



Hi,
nicht unplausibel.


Die Frage ist nicht, ob die Schaltung als solche funktioniert - wird
sie wohl. Die Frage wàre vielmehr, wie sinnvoll sie ist - macht die
müde Batterien wirklich wieder fit, oder kann man das eher vergessen?



Manche, insbesondere solche mit langsamer Tiefentladung schon.


(Wenn überhaupt, dann sollte es kontrolliertes Laden mit Überspannung
- so ca. 2,5-2,7 V/Zelle - zumindest bei nicht wartungsfreien
Batterien auch tun: Dann gast sie eben - na und? Füllt man das
verlorene Wasser eben nach. Habe aber gerade einem Koll. geraten,
dabei die Batterie mit Papierhandtüchern abzudecken, damit die den
austretenden Sàurenebel auffangen und sich der nicht im Raum verteilt,
und ihm viele große braune Flecken auf den Handtüchern versprochen.)



Das dürfte eher schaden. Denn nur das "leitend" verbundene Salz wird
getrennt, einmal weggerüttelt und runtergespült wird es Schlamm und ist
verloren. Blasenbildung beschleunigt diesen Prozeß enorm, die feinen
Kristallstrukturen werden abgebrochen und fertig.
Aktives Überladen sollte man nie in geschlossenen Ràumen machen, es besteht
nicht bloß EX-Gefahr wegen Knallgas, es kann auch zum Akkukochen oder Feuer
kommen. Flecken sind dabei eher kein Problem, aber bleihaltiger Staub und
Sàurelöcher in Stoffen.

Klaus hat einen Lader im "Angebot", den kann man sogar permanent anklemmen,
desulfatiert auch.

mfg,
gUnther

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