Entwickelt MS das Produkt Access zum Dandybrowser?!

12/09/2010 - 23:16 von Johnny | Report spam
Hallo Leute,

seit làngerer Zeit entwickele ich mit Access vorwiegend
Abteilungsanwendungen, in der Regel als ADP mit Daten auf dem SQL-Server.

Genutzte Komponenten sind:

* Views, Stored Procedures für DB-orientierte Verarbeitung und
Datenselektion
* Visual Basis for Applications für die Programmlogik
* Oft komplexe Formulare und Unterformulare als Benutzer-Interface
* Reports
* Spezifische Menüs

Mit dem Schritt zur Version 2007 habe ich den Vorteil der neuen Version
schon nicht erkennen können.

Das, womit die Version 2010 beworben wird, spricht Bànde:

* Vorlagen zur Erstellung von Allem (ohne zu Wissen, was man tut, kann man
jetzt noch schneller noch größeren Unsinn verzapfen)
* Noch bessere Kompatibilitàt: wenn ich in meiner Anwendung alles Sinnvolle
entferne, kann ich den verbleibenden Unsinn auch als Webanwendung auf
Sharepoint pushen

Die Strategie schein zu sein, eine leistungsfàhiges und vergleichsweise
benutzerfreundliches Datenanalyse- und Entwicklungswerkzeug in Richtung der
Datenanalysefunktion zu entwickeln, die auch z. B. Excel bereitstellt. Das
kann man auch daran erkennen, dass komplexere Features verschwiegen werden
oder von der Nutzung abgeraten wird (VBA, ADP-Datenbankformat)!

Das wir uns nicht falsch verstehen: ich mache auch Projekte mit Visual
Studio, oft als ADP-Anwendung. Natürlich hat Access seine Grenzen und es ist
oft sinnvoll, mit anderen Werkzeugen zu entwickeln. Dennoch ist (oder war)
es ein bemerkenswert leistungsfàhiges und für den Entwickler produktives
Werkzeug für viele Midsize-Anwendungen, die ohne Webinterface auskommen.

So, das musste mal raus! Wie sehr ihr das?


Johnny
 

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#1 KlausG
13/09/2010 - 12:01 | Warnen spam
Hallo Johnny,

ich sehe das genau so. Da wird in 2007 viel im Macrobereich
hinzugefügt, der VBA Codeeditor ist aber immer noch auf dem Stand vom
letzten Jahrtausend. Den Gerüchten nach soll sogar die ganze
Abteilung, die sich um den VBA Teil gekümmert hat aufgelöst worden
sein.
Access wird damit mehr und mehr zu einem Endanwender Tool, der seine
Schallplattendaten verwalten will.
Ich bin mal gespannt, was auf der AEK über Access 2010 berichtet
wird ..
Ich habe jedenfalls schon mal über den Microsoft Tellerrand
hinausgeschaut und mein letztes Projekt mit Ruby on Rails erstellt.

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