Erdbeben am 11.05.2011 in Rom

10/05/2011 - 19:37 von Dieter Hampf | Report spam
Moin,

keine Angst, kein anderes Pseudonym von IHM.

Warum musste ich bei diesem Spiegel-Artikel nur an Vakuumsàulen denken? ;-)

Hat ER denn das auch so vorhergesagt? Habe leider IHN leider schon in zu
vielen Filtern und verfolge seine Spinnereien gar nicht mehr...

http://www.spiegel.de/wissenschaft/...66,00.html


Die Prognose ist uralt - und eigentlich kompletter Unsinn: Am 11. Mai
2011 werde Rom von einem schweren Beben heimgesucht, orakelte einst ein
Amateurforscher. Diese abstruse Warnung sorgt nun für riesige Aufregung
in Italien. Viele wollen die Stadt verlassen, Diebe wittern ihre Chance.
Info

Der Countdown làuft, am Mittwoch soll in Rom die Erde beben. Seit Wochen
grassiert in der Millionenstadt "das Erdbebenfieber", wie es
Fernsehreporter nennen. Die Jahrzehnte alte Vorhersage eines
Amateurforschers hàlt Italien im Bann. Der Naturkundler Raffaele
Bendandi (1893 - 1979) soll Mitte des vergangenen Jahrhunderts für den
11. Mai 2011 ein schweres Beben für Rom prognostiziert haben, die
Vorhersage wurde angeblich in seinem Nachlass gefunden.

Wissenschaftler beruhigen unentwegt die Bevölkerung: Erdbeben seien
nicht vorhersagbar. Selbst moderne Technologie könne die Schlàge nicht
prognostizieren. Rom sei generell weniger bedroht als viele andere
Regionen in Italien. Doch was können Fakten schon ausrichten gegen eine
Gerüchtelawine im Internet? Die Römer handelten nach dem Grundsatz: "Es
ist nicht wahr, aber ich glaube es", beschreibt die Internetausgabe der
"Republica" die Reaktionen ihrer Landsleute.

Tatsàchlich könnte Rom am Mittwoch eine Stadtflucht erleben - so sind
wohl die Berichte lokaler Medien zu verstehen: "Ich glaube den
Wissenschaftlern ja, aber ich würde am Mittwoch doch lieber die Stadt
verlassen", sagt eine Anwohnerin im Fernsehen. Die Facebook-Gruppe
"Erdbeben in Rom, vielleicht" zàhlte am Dienstag fast 900 Freunde. Viele
Bewohner erklàrten, der "Ewigen Stadt" am Stichtag den Rücken kehren zu
wollen: Medienberichten zufolge wurden Urlaube geplant, Geschàfteinhaber
wollen ihre Làden schließen, weil zahlreiche Kunden verkündet hàtten, am
Mittwoch wegbleiben zu wollen.

Hilfe vom Papst?

Eltern wollen Kinder nicht in die Schule schicken. "Wenn ich sterbe,
dann zusammen mit der Familie", sagte ein Mann der Nachrichtenagentur
Reuters - er wolle nicht zur Arbeit gehen am Mittwoch. Es könnte ein
ruhiger Urlaubstag werden, schließlich erwarten die Römer, dass am
angeblichen Erdbeben-Tag die Touristen fernbleiben werden, aus Vorsicht.
Kann also nur noch der Papst helfen, wie Medien unken? Schließlich liege
auch der Vatikan in der Gefahrenzone, der Pontifex werde "bestimmt alles
tun, um die Naturgewalt zu stoppen", heißt es in den "Weekly World News".

Warnzettel an Hàuserwànden heizen die Alarmstimmung an, sie sind
unterschrieben mit "Zivilschutz". Doch die Behörden dementieren - die
Blàtter seien eine Fàlschung. Womöglich wollten Diebe die Leute aus
ihren Hàusern locken, um am Mittwoch freie Bahn zu haben.

Doch wàre Vorsicht nicht tatsàchlich angebracht, fragen sich die Römer.
Schließlich hatte Raffaele Bendandi doch auch das Beben vom Januar 1924
in Norditalien vorhergesagt, woraufhin ihn eine große italienische
Zeitung zum "Mann, der Erdbeben vorhersagt", kürte.

Der Warner war ein berühmter Mann

Astronomische Berechnungen hàtten ihn zu seiner Warnung gebracht,
erlàuterte Bendandi damals: Mond, Sonne und Planeten verformten die
Erdkruste in vorgegebenem Rhythmus, so dass sich Beben vorhersagen
ließen, orakelte er. Eine pràzise Darstellung seiner Theorie ist jedoch
nicht überliefert. Bendandi wurde dennoch berühmt und mehrfach
ausgezeichnet. Ein weiterer Treffer gelang ihm aber nicht.

In den dreißiger Jahren kamen aber auch andere Naturkundler mit
Mond-Theorien daher. Gelang ihnen mal eine korrekte Vorhersage, wurden
sie prompt berühmt. Doch schließlich zogen Mond und Planeten ihre
Bahnen, ohne dass sich bei besonderen Konstellationen starke Beben
ereignet hàtten. Die Theorie wurde làngst widerlegt.

Der modernen Wissenschaft ist bisher keine Erdbebenvorhersage gelungen.
Einzig 1976 in China wurde die Großstadt Heicheng rechtzeitig geràumt -
immer stàrker werdende Vorbeben hatten die Behörden alarmiert. Doch auf
Vorbeben ist kein Verlass, ebenso wenig auf das Verhalten der Tiere oder
andere Signale.

Hochzeit für Scharlatane

Dennoch melden sich nach jeder Erdbebenkatastrophe weiterhin Leute zu
Wort, die das Desaster vorhergesagt haben wollen; ihre Fehlprognosen für
andere Beben verschweigen sie freilich. Besonders berühmt wurde
Giampaolo Giuliani, der angeblich das katastrophale Starkbeben von
L'Aquila in Mittelitalien vor zwei Jahren anhand von Gasströmen
vorhersagt hatte. Politiker wollten daraufhin die professionellen
Erdbebenforscher der Universitàten und Institute gar verklagen, weil sie
Giulianis Warnsignale ignoriert hàtten.

Vor sechs Jahren wagte sich sogar einmal ein professioneller Seismologe
an eine Erdbebenvorhersage: Binnen neun Monaten sei in Los Angeles ein
Starkbeben zu erwarten, verkündete Wladimir Keilis-Borok von der
örtlichen University of California Ende 2004. Doch nichts geschah, der
Wissenschaftler war blamiert.

Tag der offenen Tür

Italienische Geoforscher wollen die Aufmerksamkeit für ihr Fach nun auf
andere Weise nutzen. Sie laden die Römer am Mittwoch zum "Tag der
offenen Tür" in ihre Institute. Beim Wandeln durch die Labore soll
erlàutert werden, warum eine Erdbebenvorhersage nicht möglich ist.

Die Besucher können erfahren, dass Rom nicht auf einer großen
Erdbebennaht liegt, Erschütterungen dort eher selten sind und
vergleichsweise moderat ausfallen. Zuletzt ruckelte es am 12. Mai 2009
unmerklich mit der Stàrke 2,1. Vorsichtshalber sollte die Hàuser aber
erdbebensicher gebaut werden, betonen Experten.

Dass viele Römer die Forscher am Mittwoch besuchen werden, erscheint
allerdings zweifelhaft, das Interesse an Fakten scheint nicht allzu groß
zu sein in Zeiten des Erdbebenfiebers. Làngst hat sich auch die
Biografin des Erdbebenwarners Bendandi, Paola Lagorio, zu Wort gemeldet.
Bendandi habe die Vorhersage für den 11. Mai gar nicht gemacht, kein
entsprechendes Dokument sei zu finden. Die Meldung ging unter. Rom liegt
im Fieber.


Gruss

DH
 

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#1 Rüdiger Thomas
11/05/2011 - 01:18 | Warnen spam
On 10 Mai, 17:37, Dieter Hampf wrote:
Moin,



Moin, moin! ..

keine Angst, kein anderes Pseudonym von IHM.



Ich bestàtige! .. ;)

Warum musste ich bei diesem Spiegel-Artikel nur an Vakuumsàulen denken? ;-)



Weil nur ER wirklich Erdbebenpotentiale erkennen kann, vermute ich. ..

Hat ER denn das auch so vorhergesagt?



Nein. ER sagt globale Potentiale für Naturgefahren voraus; regional
ist dies (heute) noch nicht derart pràzise möglich. Im letzten
Jahrhundert war es auch noch nicht (pràzise) möglich..

Habe leider IHN leider schon in zu
vielen Filtern



Wie "du" aber wenigstens trauerst: Nur "leider". .. ;)

und verfolge seine Spinnereien gar nicht mehr...



Das sind keine Spinnereien, sondern belegbare Fakten! ..

http://www.spiegel.de/wissenschaft/...66,00.html

Die Prognose ist uralt - und eigentlich kompletter Unsinn:



Nein. Nur das Epizentrum wurde gemutmaßt; hinter allem Anderen könnte
Wissen stehen, wie ich vermute. ..

Am 11. Mai
2011 werde Rom von einem schweren Beben heimgesucht, orakelte einst ein
Amateurforscher. ...



Wàre - bezüglich "Rom" - ein Zufallstreffer von dem
"Amateurforscher". ..

Glücklicherweise betreibe ich dagegen Fundamentalwissenschaft, weshalb
ich meine Potentiale "nur" global ankündige und diese - wegen der dann
anstehenden kosmischen Potentiale - immer stimmen (müssen). ..

Wissenschaftler beruhigen unentwegt die Bevölkerung: Erdbeben seien
nicht vorhersagbar.



Wer dies - trotz meiner Erfolge - und mit Wissen über meine Erfolge -
behauptet und sich Wissenschaftler schimpft, gehört an den Pranger! ..

Selbst moderne Technologie könne die Schlàge nicht
prognostizieren. ...



Der Menschen Technologie ist hierbei rundweg unerheblich. ..

Hilfe vom Papst?



Der kann sich dagegen ja nicht mal selbst helfen. .. ;)

...
Eine pràzise Darstellung seiner Theorie ist jedoch
nicht überliefert. ...



Was sehr bedauerlich ist (vermutlich wurde er für einen Spinner
gehalten - oder?). Ich gehe davon aus, daß er Teilaspekte meiner
Theorie kannte. ..

Ein weiterer Treffer gelang ihm aber nicht.



Wie gesagt: Nur Teilaspekte. ..

In den dreißiger Jahren kamen aber auch andere Naturkundler mit
Mond-Theorien daher. Gelang ihnen mal eine korrekte Vorhersage, wurden
sie prompt berühmt. Doch schließlich zogen Mond und Planeten ihre
Bahnen, ohne dass sich bei besonderen Konstellationen starke Beben
ereignet hàtten. Die Theorie wurde làngst widerlegt.



Irrtum! Die benutzten Teilaspekte meiner Theorie, weshalb sie nur
gelegentlich Erfolg haben _konnten_.

Und: Meine Theorie kann nicht widerlegt werden, da sie Fakten schuf
und weiterhin schafft, und sie stàndig - und das schon seit fast drei
Jahren - belegbar Erdbebenpotentiale vorhersagt. ..

Der modernen Wissenschaft ist bisher keine Erdbebenvorhersage gelungen.



Weil man Erdbeben an sich (heute noch) nicht vorhersagen kann. Aber
die Potentiale kann man unbestreitbar vorhersehen, so daß sich
funktionierende, indirekte Erdbebenvorhersagen ergeben, wie ich schon
hàufig gezeigt habe. Wer das bestreitet, kann kein ernstzunehmender
Wissenschaftler sein! ..

Einzig 1976 in China wurde die Großstadt Heicheng rechtzeitig geràumt -
immer stàrker werdende Vorbeben hatten die Behörden alarmiert. Doch auf
Vorbeben ist kein Verlass, ebenso wenig auf das Verhalten der Tiere oder
andere Signale.

Hochzeit für Scharlatane



Aus der betreffenden Redaktion? .. ;)

Dennoch melden sich nach jeder Erdbebenkatastrophe weiterhin Leute zu
Wort, die das Desaster vorhergesagt haben wollen;



Ein Scharlatan, wer dabei nicht Rüdiger Thomas heißt! .. :)

ihre Fehlprognosen für
andere Beben verschweigen sie freilich.



Ein Schuh, den ich mir - belegbar - nicht anziehen muß! ..

Besonders berühmt wurde
Giampaolo Giuliani, der angeblich das katastrophale Starkbeben von
L'Aquila in Mittelitalien vor zwei Jahren anhand von Gasströmen
vorhersagt hatte.



Anscheinend war das nur Zufall, da er sonst weitaus mehr Erdbeben
hàtte vorhersagen können. ..

Politiker wollten daraufhin die professionellen
Erdbebenforscher der Universitàten und Institute gar verklagen, weil sie
Giulianis Warnsignale ignoriert hàtten.



Die Politik kann über Wissenschaft nicht entscheiden! ..

Vor sechs Jahren wagte sich sogar einmal ein professioneller Seismologe
an eine Erdbebenvorhersage: Binnen neun Monaten sei in Los Angeles ein
Starkbeben zu erwarten, verkündete Wladimir Keilis-Borok von der
örtlichen University of California Ende 2004. Doch nichts geschah, der
Wissenschaftler war blamiert.



Weil ihm keine physikalische Theorie zugrunde lag? .. Vermutlich. ..

Tag der offenen Tür
... Beim Wandeln durch die Labore soll
erlàutert werden, warum eine Erdbebenvorhersage nicht möglich ist.



Wer denen Glauben schenkt, wird an die Nase herum geführt, da
zumindest heute schon indirekte Erdbbeenvorhersagen möglich sind, was
den Leuten aber verschwiegen wird, da die "Wissenschaftler" selbst
(als "konventionelle") das nicht schaffen. Lediglich Epizentren sind
(heute noch) nicht oder nur schwer vorhersagbar.

Die Besucher können erfahren, dass Rom nicht auf einer großen
Erdbebennaht liegt, Erschütterungen dort eher selten sind und
vergleichsweise moderat ausfallen. Zuletzt ruckelte es am 12. Mai 2009
unmerklich mit der Stàrke 2,1. Vorsichtshalber sollte die Hàuser aber
erdbebensicher gebaut werden, betonen Experten.



Wo sich Gebirge türmen, befinden sich Verwerfungen. Deshalb sind
Gebirgsregionen immer erdbebentràchtig. ..

...



Na ja, im Zweifel gilt:

*Wer es hat zuerst gerochen, dem ist es aus dem A... gekrochen!* ;)

Gruss

DH



Rüdiger Thomas

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