Erde vor 1200 Jahren von starkem Gammablitz getroffen

22/01/2013 - 07:38 von Fritz | Report spam
Erde vor 1200 Jahren von starkem Gammablitz (2 sec.) getroffen und
wir leben noch ;-)

<http://www.heise.de/newsticker/meld...7.html>
Zitat:
»Es dauerte nur ungefàhr zwei Sekunden. So lange war die Erde vor mehr
als 1200 Jahren der starken Strahlung ausgesetzt, die auf ihrer Reise
durchs All das Sonnensystem passierte. Zu kurz, um Schaden anzurichten,
aber lang genug, um Spuren zu hinterlassen. Wissenschaftler der
Universitàt Jena haben jetzt eine neue Deutung dieser Spuren vorgeschlagen.

Japanische Wissenschaftler hatten im vergangenen Juni von einer
auffallenden Anreicherung des Kohlenstoffisotops C-14 in den
Jahresringen von Bàumen berichtet und nach einer Erklàrung dafür
gesucht. Das Isotop entsteht durch die Einwirkung energiereicher
Strahlung auf Atome in den oberen Schichten der Atmosphàre: Freigesetzte
Neutronen kollidieren mit Stickstoffatomen, die wiederum zu C-14
zerfallen. Aufgrund der kosmischen Strahlung findet dieser Prozess
stàndig statt. Eine erhöhte Konzentration von C-14 deutet aber auf ein
besonders energiereiches Ereignis hin.

Auf beachtliche 7 x 1024 erg schàtzte das Team um Fusa Miyake die
Energiemenge, die im Jahr 774 oder 775 die Erde getroffen haben muss,
das entspricht etwa 200 Milliarden Kilowattstunden. Die Forscher hatten
aber keine Erklàrung, wie diese Energie, die sich auch in einer
Anreicherung des Beryllium-Isotops Be-10 niedergeschlagen hat, erzeugt
worden sein könnte. Sonneneruptionen hàtten dafür nicht ausgereicht, für
eine Supernova, einen Stern, der zu dieser Zeit explodiert ist, gibt es
keine Hinweise. Weder wird in historischen Aufzeichnungen über eine
entsprechende Erscheinung am Himmel berichtet, noch haben Astronomen
Überreste einer solchen Supernova gefunden.
..«

Ursprungsquellen:
<http://mnras.oxfordjournals.org/con...8.full>
<http://www.nature.com/news/mysterio....10768>

Das kann IMHO _Jederzeit_ wieder passieren, wenn zufàllig ein solcher
Beam Richtung Erde gerichtet ist. Sind 'wir' auch dagegen gerüstet, das
Schlimmste zu verhindern, bzw. mit den Folgen umzugehen und die
Grundversorgung rasch wieder herstellen zu können?

Was die Kommunikation betrifft - würde 'der gute alte Amateurfunk' mit
Röhrengeràten und autarker Stromversorgung am ehesten eine solche
Katastrophe überdauern.

Fritz
 

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#1 Bernd Laschner
22/01/2013 - 08:11 | Warnen spam
Fritz schrieb:

Auf beachtliche 7 x 1024 erg


^^^^

Sag mal, wie alt ist der Artikel?



Bernd

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