Erfahrung mit Beta-Layout-Ofen?

15/10/2009 - 01:45 von Kai-Martin Knaak | Report spam
Bisher hatte ich mich mit Toaster- und Ofen-Experimenten zurück gehalten.
Das soll sich àndern. Etwas Googln führte zu einer Ofensteuerung, die
Betalayout vertreibt. Gibt es ute/schlechte Erfahrungen damit?
http://www.reflow-kit.de/rkde/index.html

Wenn ich dem Datenblatt glaube, kann man die relevanten Parameter der
Heizkurve über eine serielle Schnittstelle vorgeben. Das sollte
ausreichend Raum für Experimente lassen. Oder haben die Entwickler
gepatzt?

Der Ofen sieht aus wie ein beliebiger, nicht zu Schwachbrüstiger
Pizzaofen. Spricht etwas dagegen, den gegen ein Exemplar aus der
Haushaltsabteilung zu ersetzen?

<(kaimartin)>
Kai-Martin Knaak
Öffentlicher PGP-Schlüssel:
http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?op=get&search=0x6C0B9F53
 

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#1 gUnther nanonüm
15/10/2009 - 02:02 | Warnen spam
"Kai-Martin Knaak" schrieb im Newsbeitrag
news:
Bisher hatte ich mich mit Toaster- und Ofen-Experimenten zurück gehalten.
Das soll sich àndern. Etwas Googln führte zu einer Ofensteuerung, die
Betalayout vertreibt. Gibt es ute/schlechte Erfahrungen damit?
http://www.reflow-kit.de/rkde/index.html

Wenn ich dem Datenblatt glaube, kann man die relevanten Parameter der
Heizkurve über eine serielle Schnittstelle vorgeben. Das sollte
ausreichend Raum für Experimente lassen. Oder haben die Entwickler
gepatzt?

Der Ofen sieht aus wie ein beliebiger, nicht zu Schwachbrüstiger
Pizzaofen. Spricht etwas dagegen, den gegen ein Exemplar aus der
Haushaltsabteilung zu ersetzen?



Hi,
vom Dessin her ist das wohl àußerlich auch nur ein billiges Modell.
Aber...der Teufel steckt im Detail. Insbesondere ist bei billigen Modellen
der Heizstab kurz und die Isolierung knapp. So kleine Öfen sind für kurze
Nutzung gebaut, für eine Pizza, einen Toast... und werden in Küchen eher
solitàr, temporàr aufgestellt. In einer Werkstatt steht das Ding
einigermaßen stationàr, legt man brennbares drauf, berührt das Gehàuse...und
hat den vielleicht stundenlang in Betrieb. Damit die Abstrahlleistung
gleichmàßig wirkt und eben keine Gehàuseerwàrmung stört, vermute ich eine
deutlich làngere Heizschlange und eine nennenswerte feuerfeste
Steinschaumisolierung. Für einen Pizzaofen definitief zu teuer :-) und dann
gibts das Problem mit den Sensoren, die billigen Teile haben ihren
Bimetallfühler sozusagen in der nichtisolierten Gehàusedoppelblechwand, das
Ding ist reichlich ungenau und tràge, genau wie die Heizschlange. Für einen
Reflowofen sollte die Höchstleistung deutlich höher sein als dann wirklich
eingesetzt wird, dafür aber ermöglicht soeine Mehrauslegung schnelleres
Anheizen, dito erwàrmt sich dank Steinschaum weniger Masse, das Ofeninnere
kann schneller abkühlen, die Sensoren dazu müssen dann auch direkt im
Ofeninneren sitzen, vorzugsweise so, daß ihr Meßfeld genau das Werkstück
erfaßt. Meine Erfahrung mit solchen Pizzaöfen ist gering, habe 3 Modelle
"auf dem Kerbholz", das letzte steht noch rum. Dort würde ich mich niemals
getrauen, direkt neben den offenen Heizschlangen Plastikteile einzubauen,
geschweige denn Kabel. Feuerfestes Gear dafür gibts zwar, ist aber teuer.
Aber für ein paar Experimente der Sorte "fire? ach forget" wirds tun .-)

mfg,
gUnther

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