Erfolg von Chromebooks

21/06/2013 - 00:59 von Andreas Kohlbach | Report spam
Da gerade nicht so viel Traffic hier ist: ich sehe beim lokalen
Kistenschieber hier in Nordamerika gerade, dass die Google Chromebooks
(die auf Linux laufen, daher IMO durchaus on topic hier) einen eigenen
Stand haben, siehe <http://www.ankman.de/chromebook.jpg> (sorry für die
schlecht Qualitàt).

Deutsche Internetseiten geben wenig her, dass ich die englische Wikipedia
Seite mal zitieren möchte
<http://en.wikipedia.org/wiki/Chrome...keting>:

| By January 2013, Acer's Chromebook sales were being driven by "heavy
| Internet users with educational institutions", and the platform
| represented 5-10 percent of the company's U.S. shipments, according
| to Acer president Jim Wong. He called those numbers sustainable,
| contrasting them with low Windows 8 sales which he blamed for a
| slump in the market.

Ich habe gesehen (im Foto nicht zu erkennen), dass offenbar nur Samsung
und Acer diese bei den "großen Kistenschiebern" anbieten.

Aber es sah IIRC auch bei den Netbooks vor 5 Jahren so aus, als würde
sich Linux ein weiteres Standbein verschaffen. Was sich nicht
verwirklichte, weil nun alle Netbooks ausschließlich mit Windows kommen.

Obwohl Chromebooks für Leute, die nur surfen, chatten, Office (Google
Office "in the cloud" in diesem Fall) machen und "Desktop Spiele"
spielen, eigentlich genial ist, vermute ich, dass das ebenfalls eine
Pleite werden wird. Man "will" Windows, weil man nicht wirklich weiß, was
man will. Es aber so gesagt bekommt.

Meinungen?
Andreas

Linux - The choice of a GNU generation
 

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#1 Uwe Premer
21/06/2013 - 07:28 | Warnen spam
Am 21.06.13 00:59, schrieb Andreas Kohlbach:

Obwohl Chromebooks für Leute, die nur surfen, chatten, Office (Google
Office "in the cloud" in diesem Fall) machen und "Desktop Spiele"
spielen, eigentlich genial ist, vermute ich, dass das ebenfalls eine
Pleite werden wird. Man "will" Windows, weil man nicht wirklich weiß, was
man will. Es aber so gesagt bekommt.

Meinungen?



Die Netbooks sind nicht wegen Linux oder Windows gescheitert, sondern wegen
TabletPCs.

Und Chromebooks sind deswegen kritisch, weil sie sie als dumme Terminals
komplett aufs Netz setzen. Und ich denke, das will man hier in .de aus 3
Gründen nicht:

1. hier will man Rechner mit lokal vorhandenen Fàhigkeiten und daher keine
dummen, abgespeckten Terminals,

2. Cloud-Computing wird hier in .de spàtestens in 2018 eine dermassen
Klatsche erleben, das wird Cloud-Anbieter voll treffen, nàmlich den Unmut
der User wegen Drosselung.

3. die Leute wollen prinzipiell *MS*-Office, weil das ja nur das das einzig
wirkliche Office auf der Welt ist. LibreOffice oder OpenOffice kennt ONU
hier nicht. Und zudem sind die Leute hier Install.exe gewohnt, Paketmanager
oder sowas kennt hier kein DAU.

Uwe

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