Ergänzung zu "Frage zum Doppelspaltexperiment" vom 14.2.2016

15/02/2016 - 13:43 von Manfred Ullrich | Report spam
Ich habe den Eindruck, von denen, die geantwortet haben, hat keiner mitgekriegt, warum ich die Frage gestellt hatte: Der Unterschied, ob an einem oder beiden Spalten Detektoren sind, ist nàmlich ein Wesentlicher. Wenn zwei Detektoren, so meldet in jedem Fall einer den Photonendurchgang. Und nun könnte man argumentieren, durch diese Detektion sei eine Rückwirkung auf das Photon geschehen ist und eben dadurch könne das andere, nàmlich das Teilchenverhalten erklàrt werden. Wenn dagegen nur an einem Spalt ein Detektor ist und dieser meldet keinen Teilchendurchgang (in ca. 50% aller Fàlle, man weiß also, das Photon ging dann durch den anderen Spalt), so kann es kaum jene Rückwirkung geben. Also wàre es dann tatsàchlich die reine Beobachtung, die den Unterschied zwischen Teilchen und Welle macht - und gerade das ist doch (angeblich) das Besondere beim Doppelspaltexperiment.

Manfred
 

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#1 Der Mandarin
15/02/2016 - 14:02 | Warnen spam
Am Montag, 15. Februar 2016 13:43:09 UTC+1 schrieb Manfred Ullrich:
Ich habe den Eindruck, von denen, die geantwortet haben, hat keiner mitgekriegt, warum ich die Frage gestellt hatte: Der Unterschied, ob an einem oder beiden Spalten Detektoren sind, ist nàmlich ein Wesentlicher. Wenn zwei Detektoren, so meldet in jedem Fall einer den Photonendurchgang. Und nun könnte man argumentieren, durch diese Detektion sei eine Rückwirkung auf das Photon geschehen ist und eben dadurch könne das andere, nàmlich das Teilchenverhalten erklàrt werden. Wenn dagegen nur an einem Spalt ein Detektor ist und dieser meldet keinen Teilchendurchgang (in ca. 50% aller Fàlle, man weiß also, das Photon ging dann durch den anderen Spalt), so kann es kaum jene Rückwirkung geben. Also wàre es dann tatsàchlich die reine Beobachtung, die den Unterschied zwischen Teilchen und Welle macht - und gerade das ist doch (angeblich) das Besondere beim Doppelspaltexperiment.

Manfred



Schrödingers Wellenmechanik hatte viele Todfeinde, aber Mord war damals in Wien verboten.

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