Erkennung "Daten" bei flatrate - wie gelöst?

27/12/2007 - 10:01 von Ralph A. Schmid, dk5ras | Report spam
Moin!

Wie ist es derzeit bei einem T-Com-Anschluß mit der
Telephonie-Flatrate technisch gelöst, daß Datenverbindungen
abgerechnet werden? Wird da die Dinstekennung ausgewertet, oder immer
noch rein nach einer Liste bekannter Interneteinwahlen vorgegangen,
die dann eben entsp. berechnet werden?
Hintergrund der Frage ist, wie ein Backup-Konfigurations-Zugang (wenn
die eigtentliche Anbindung Probleme macht) zu einem Internetrouter an
einem normalen Mehrgeràteanschluß denn dann letztlich berechnet
wird...nicht, daß die Kosten da wirklich ein Problem wàren, aber es
interessiert mich eben :)

Danke, und viele Grüße




Ralph.

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#1 Christian Müller
27/12/2007 - 10:44 | Warnen spam
Ralph A. Schmid schrieb:

Wie ist es derzeit bei einem T-Com-Anschluß mit der
Telephonie-Flatrate technisch gelöst, daß Datenverbindungen
abgerechnet werden?



Das Dienstmerkmal (Sprache/FAX/Daten), welches dein Endgeràt beim
Verbindungsaufbau setzt, ist maßgeblich dafür.
Das betrifft aber nur ISDN. Eine Modem-Modem-Verbindung über einen
analogen! Anschluss wird nicht als Datenverbindung erkannt.


Hintergrund der Frage ist, wie ein Backup-Konfigurations-Zugang
(wenn die eigtentliche Anbindung Probleme macht) zu einem
Internetrouter an einem normalen Mehrgeràteanschluß denn dann
letztlich berechnet wird



Wenn du von der sendenden Seite einstellen kannst, daß die Verbindung
"Modem über ISDN" ist und dabei noch das Dienstmerkmal "Sprache"
verwendest (oder von einer analogen Leitung den Dial-In machst), dann
kann der Telefonanbieter nicht anhand des Dienstmerkmals auf eine
Datenverbindung schließen.

Allerdings könnte ich mir vorstellen, daß jetzt (dank der kommenden
Überwachungsverordnung) der Telefonanbieter gehalten ist, mit anderen
Mitteln so eine Datenverbindung zu erkennen.
Vielleicht eben durch Reinlauschen.
Die Erkenntnis daraus wird sich aber wahrscheinlich nicht auf das
Abrechnungsmodell auswirken (noch nicht - erst wenn die Empörung
der Bevölkerung abgeflaut ist und man als Telefonanbieter "zugeben
kann", für die Behörden eine Abhörschnittstelle geschaffen zu haben).


Gruß Christian

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