Erlebnisse mit KDE 5 Plasma

18/03/2016 - 10:51 von Olaf Meltzer | Report spam
In den letzten Tagen war ich mal wieder damit befasst, openSUSE
(diesmal in Version 41.1) auf externen USB-Festplatten zu
installieren.

Ich benutze solche Systeme seit vielen Jahren. Zum einen dienen sie
mir dazu, von dort aus mittels Partimage die Systempartitionen sowohl
verschiedener Windows- als auch openSUSE-Versionen zu sichern und
zurückzuspielen. Andererseits sollen sie mir eine komplette
Arbeitsumgebung für Burokram und Kommunikation bereitstellen, solange
das gerade "behandelte" System ausgehàngt ist. Bisher hatte ich in
diesen externen Systemen KDE-4 im Einsatz, nun hab ich mal eines mit
KDE-5 eingerichtet, in der Hoffnung, damit vielleicht mal wieder etwas
das Gruseln zu lernen. Ich wurde fast nicht enttàuscht.

Wàhrend das normale Arbeiten mit den bewàhrten Programmen nichts
besonders erschreckendes ergab, führten fast alle
Konfigurationsarbeiten am Erscheinungsbild der KDE-Oberflàche
irgendwann zu Abstürzen zumindest dieser selbst, schlimmstenfalls aber
ich in solchen Fàllen erstmal lange Zeit ab, ob sich nicht doch noch
etwas tut. Aber irgendwann verliere ich doch die Geduld und reboote
gewaltsam.

Bei welchen eigentlich nur kosmetischen Operationen passierte so
etwas? Beim Installieren neuer Fonts fror das Programm zur
Schriftverwaltung ein, die Fonts wurden dabei aber doch eingebunden --
immerhin. Unter anderem beim Konfigurieren von Farben über die
Systemeinstellungen im KDE-Menü und bei Änderungen am Fensterdesign
kam es zu besagten Totalausfàllen. Das Verschieben von Symbolen auf
dem Desktop artete ebenfalls zu einer Geduldsprobe aus, bis sie
endlich geruhten, dort liegen zu bleiben, wo ich sie haben wollte. So
etwas simples klappte fast nie auf Anhieb, sondern mitunter erst beim
gefühlt zehnten Versuch. Vorher landeten sie meist irgendwo anders
weit entfernt. Ein System konnte ich darin nicht erkennen.

Zum Aussehen: Das Default-Layout ist mir einfach zu flach. Einige
Symbole scheinen mir geradezu idiotisch versimpelt und verwechselbar.
Ich sage nur: Terminal! Aber das ließ sich ja alles nach eigenem
Gutdünken àndern. Schon dass man das K-Menü in der Voreinstellung
wieder als Klappapparat anbietet und das viel praktischere, mit KDE-4
eingeführte erst als "Alternative" finden muss ... Mir scheint, da hat
jemand das Gejammere über den "Verlust" des alten Startmenüs von
Windows zu ernst genommen.

Soweit für heute.

Gruß -- Olaf Meltzer

openSUSE 13.2 (x86_64) 3.16.7-35-desktop || Win 8.1 Pro || Win 10 Pro
KDE: 4.14.9
Tower mit Intel(R) Core(TM) i5-4430 CPU @ 3.00GHz
 

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#1 Olaf Meltzer
18/03/2016 - 10:53 | Warnen spam
* Ich (Olaf Meltzer) schrieb:

In den letzten Tagen war ich mal wieder damit befasst, openSUSE
(diesmal in Version 41.1) auf externen USB-Festplatten zu
installieren.



Selbstverstàndlich handelt es sich um 42.1.

Gruß -- Olaf Meltzer

openSUSE 13.2 (x86_64) 3.16.7-35-desktop || Win 8.1 Pro || Win 10 Pro
KDE: 4.14.9
Tower mit Intel(R) Core(TM) i5-4430 CPU @ 3.00GHz

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