Ermitteln einer unbekannten Quellenimpedanz

10/04/2008 - 15:25 von default | Report spam
Habe in der Disseration von A. Nagel (ISBN: 3-86073-683-3) gelesen,
dass eine messtechnische Methode zur Ermittlung unbekannter Impedanz
gibt. Hat sich schon mal jemand damit auseinandergestetzt?

Wenn ich es richtig verstehe braucht man nur eine bekanne Drossel
zwischen Netznachbildung und Prüfling schalten.
Dann einmal die Spannung ohne Drossel und einmal mit Drossel messen.
Anschließend kann man über die Formel: // Zgl // = // (ZL) / (Ulohne/
Ulmit -1) //
die Gleichtaktimpedanz ausrechnen.
Das ganze erscheint mir etwas zu einfach, ich habe noch ganz dunkel in
Erinnerung, dass ich wàhrend der Ausbildung den Innwiderstand einer
Quelle immer über die zwei Arbeitpunkte: Leerlauf und Kurzschluß,
ermittelt habe.
Das Problem ist nur ich arbeitet an einer EMV Thematik, daher denk ich
mal man müßte die Quellenimpedanz über dass gesamte relevante
Frequenzspektrum ermitteln.
 

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#1 Udo Piechottka
10/04/2008 - 16:25 | Warnen spam
default schrieb:
Dann einmal die Spannung ohne Drossel und einmal mit Drossel messen.
Anschließend kann man über die Formel: // Zgl // = // (ZL) / (Ulohne/
Ulmit -1) //
die Gleichtaktimpedanz ausrechnen.


"Gleichtaktimpedanz" ist hier meiner Meinung nach unpassend, da es um
zwei ungekoppelte Induktivitàten geht. Bei stromkompensierten Drosseln
macht diese Angabe Sinn, da beide auf einem Kern aufgebrachten Drosseln
jeweils eine gewisse Eigenimpedanz haben, oder im Betriebsfall ein
kompensierende Impedanz haben... Aber das ist ja nicht gefragt.

Offenbar geht es bei dem beschriebenen Verfahren um einen
Wechselspannungsteiler mit Induktivitàten. Solange es reine
Induktivitàten sind kann man es ggf. so machen. Das gilt dann für eine
Frequenz und für eben reine Induktivitàten.


Das ganze erscheint mir etwas zu einfach, ich habe noch ganz dunkel in
Erinnerung, dass ich wàhrend der Ausbildung den Innwiderstand einer
Quelle immer über die zwei Arbeitpunkte: Leerlauf und Kurzschluß,
ermittelt habe.


Jetzt geht es um die Quelle?
Das Problem ist nur ich arbeitet an einer EMV Thematik, daher denk ich
mal man müßte die Quellenimpedanz über dass gesamte relevante
Frequenzspektrum ermitteln.


Um was geht es denn konkret?

- Udo

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