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Erschütterungssensor bei Alarmanlage

03/02/2015 - 10:45 von M.Dinsch | Report spam
Moin,
ich möchte das Mokick meiner Tochter mit einer Alarmanlage ausstatten.
In der Bucht gibt es für vergleichsweise wirklich kleines Geld
einiges, da "lohnt" vermutlich nicht der Selbstbau. Eine davon habe
ich mal ersteigert; aufgrund der weitestgehend identischen
Beschreibung gehe ich davon aus, daß sie innerlich weitgehend
identisch sind. Tatsàchlich funktioniert das Geràt auch "trocken"
weitgehend so wie es sein soll (ausgenommen die Wegfahrsperre, die
einen weiteren "Killschalter" nachbilden soll - das entsprechende
Relais, daß die Versorgungsspannung der Zündung unterbrechen soll,
schaltet schlichtweg nicht im Alarmfall bzw - so wie ich es gelöst
hàtte - bei Aktivieren der Alarmanlage sondern nur beim
ferngesteuerten Anlassen, was in Verbindung mit einem anderen Relais,
das ausgerechnet dann auch Masse draufschaltet, zu einem Kurzschluß
und dauerndem Relaisflattern führt). Aber die Wegfahrsperre wollte ich
ohnehin anders einbringen ...
Grund meiner Anfrage ist die suboptimale Auslösung des Alarms. Das
Mokick meiner Tochter hat nàmlich einen Seitenstànder (das zarte Wesen
hat Probleme damit, das Mokick ohne Gefahr des Umfallens auf den
Hauptstànder zu hieven) und von der Beschreibung der Alarmanlage hatte
ich erwartet, daß es auch sensibel auf jede Lageverànderung reagiert.
Leider ist das nicht so, da ist nur eine Art Bewegungssensor drin, der
aus einer optisch handelsüblichen Induktivitàt (Spule mit Kern in
Schrumpfschlauch) als Aufnehmer besteht, an die eine horizontale
Spiral- bzw. Schraubenfeder geführt ist, an deren Ende ein kleiner und
eher schwacher Magnet befestigt ist. Kommt diese Feder ins Schwingen,
wird in der Spule eine Spannung induziert, die mit der Schaltung wie
unter home.arcor.de/wlk/sensor.gif erkennbar ausgewertet wird. Nun ist
die Feder eher stramm, der Magnet wohl ziemlich schwach und vielleicht
auch die Schaltung subotpimal, jedenfalls muß man selbst in der
sensibelsten Einstellung (da kann softwaremàßig etwas geàndert werde,
vermutlich wird nur die Mindestlànge der über die Schaltung
detektierten Puls ausgewertet) schon ordentlich rütteln, bis der Alarm
losgeht (der, für sich gesehen, Tote wecken kann). Allein das mehr
oder minder gefühlvolle Aufrichten des Mockicks vom Seitenstànder löst
den Alarm nicht aus.
Ich dachte zunàchst daran, die Feder gegen z.B. eine schwache
Kulifeder und den schwachen Magneten gegen einen der heute vielfàltig
erhàltlichen Neodym-Magneten auszutauschen, damit schon bei geringerer
Bewegung Impulse detektiert werden. Neben mechanischen Problemen wàre
es damit allein aber nicht getan, da die Alarmanlage nicht dauern am
Strom hàngen soll - der Mokick-Akku hat eine ziemlich geringe
Kapazitàt, er bedient ja keinen Anlasser sondern versorgt nur beim
Lauf die Bordelektrik, und der Ruhestrom der Alarmanlage ist mit 6mA
nur scheinbar gering - bei einigen Tagen Standzeit führt das zu einer
zu unnötig großen Entladung des Akkus. Die Alarmanlage soll vielmehr
nur angeschaltet und dann aktiviert werden, wenn sie auch benötigt
wird - und blöderweise ist dann die Empfindlichkeit in der
Mittelstellung, und das ist erst recht viel zu gering (und nein, wenn
jedesmall die Empfindlichkeit neu programmiert werden müßte, dann wird
dies nie gemacht - ich kenne mein Kind). Also müßte auch die Schaltung
optimiert werden, daß auch schwàchere Bewegungen den Alarm auslösen,
und zwar sowohl von der Heftigkeit als auch von der
Bewegungsgeschwindigkeit her.
Ich habe mal die Schaltung der Alarmanlage soweit rekonstruiert, wie
es ohne Ablöten von Bauteilen möglich ist. Der Sensor wird wie aus
home.arcor.de/wlk/sensor.gif ersichtlich abgenommen. Ausgang 7 des OP
geht zu einem Eingang (Pin 11 des zentralen uC (wird wohl so etwas
sein, der Chip tràgt die Bezeichnung CF745, möglicherweise ein
PIC16C5X, die erkennbare Beschaltung könnte passen - "CF745 and some
other CF7xx parts are untested 16C5x parts ... ":
http://microcontrollers.2385.n7.nab...6855.html;
angeblich soll der CF745 durch den 16CF54 ersetzt werden können)),
dieser steuert einen PNP-Treiber für die Sirene und über ein UNL2003
fünf Relais. Vorhanden ist auch ein Empfàngermodul für die
Fernbedienung, das auf ein leider verdecktes Dekodier-IC für die
Funksender-Adresse geht. An der Programmierung des uC kann ich nichts
àndern, verbleibt nur, an der OP-Schaltung zu drehen. Die
Kondensatorwerte kann ich leider nicht feststellen, da ich dazu die
Teile auslöten müßte - leider (unnötig) kleinste SMD-Teile, da will
ich nicht ran, wenn nicht unbedingt nötig.
An welchen Stellen sollte ich eurer Meinung nach drehen, damit die
Empfindlichkeit deutlich größer wird?
 

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#1 Klaus Butzmann
03/02/2015 - 23:06 | Warnen spam
Am 03.02.2015 um 10:45 schrieb M.Dinsch:
Moin,
ich möchte das Mokick meiner Tochter mit einer Alarmanlage ausstatten.


tl;dr


Butzo

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