Erwärmung bei radioaktivem Zerfall

05/09/2009 - 22:53 von Franz | Report spam
Hallo !

Otto Hahn und Kollegen bestrahlten 1938/39 in Ihren Versuchsserien
jeweils etwa 10 - 100 Gramm Ammoniumdiuranat mit Neutronen (die aus
einer Mischung von Radiumsulfat und Bariumsulfat stammten), in der
Hoffnung, dadurch Transurane herstellen zu können.
Es entstanden in allerwinzigsten Mengen irgendwelche
Reaktionsprodukte, wohl auch Transurane, es stellte sich aber heraus,
daß ein Großteil der Uranatome, soweit sie überhaupt eine Umwandlung
durchmachten, zerplatzten und dadurch Elemente wie Barium entstanden.
Eines fiel den Forschern allerdings nicht auf: Irgendeine Erwàrmung
der Uranproben. Erwàrmten sich die tatsàchlich nicht in merkbaren
Ausmaß bei diesen Versuchen, oder hàtte man, wenn man drauf geachtet
hàtte, eine Erwàrmung feststellen können?
 

Lesen sie die antworten

#1 Just Pronto
05/09/2009 - 22:58 | Warnen spam
Franz schrieb:

Hallo !

Otto Hahn und Kollegen bestrahlten 1938/39 in Ihren Versuchsserien
jeweils etwa 10 - 100 Gramm Ammoniumdiuranat mit Neutronen (die aus
einer Mischung von Radiumsulfat und Bariumsulfat stammten), in der
Hoffnung, dadurch Transurane herstellen zu können.
Es entstanden in allerwinzigsten Mengen irgendwelche
Reaktionsprodukte, wohl auch Transurane, es stellte sich aber heraus,
daß ein Großteil der Uranatome, soweit sie überhaupt eine Umwandlung
durchmachten, zerplatzten und dadurch Elemente wie Barium entstanden.
Eines fiel den Forschern allerdings nicht auf: Irgendeine Erwàrmung
der Uranproben. Erwàrmten sich die tatsàchlich nicht in merkbaren
Ausmaß bei diesen Versuchen, oder hàtte man, wenn man drauf geachtet
hàtte, eine Erwàrmung feststellen können?



Es ist am besten, wenn du immer denkst: geh, Gegenstand,
im weitesten Sinn, an deinen Platz.

Cool.

Ähnliche fragen