Es ist noch Wasser da

23/07/2011 - 16:20 von Torwald Baum | Report spam
http://www.spiegel.de/wissenschaft/...29,00.html

2 Milliarden Lichtjahre entfernt

US-Forscher entdecken gigantisches Wasserreservoir im All

DPA/ NASA/ ESA
Illustration eines Quasars: Ähnliche wie dieses Beispiel soll
APM08279+5255 aussehen

Noch nie wurde in einer solchen Entfernung Wasser nachgewiesen:
Forscher der Nasa haben zwölf Milliarden Lichtjahre von der Erde
entfernt enorme Mengen H2O entdeckt - an einem gigantischen
Galaxienkern, dessen Dimensionen jenseits des Vorstellbaren liegen.

Washington - US-Forscher haben das bislang größte und fernste
Wasserreservoir im Weltall entdeckt. Die Menge umfasse das
140-billionenfache allen Meerwassers der Erde, teilte die
US-Weltraumbehörde Nasa am Freitag mit.

In Dampfform umringe das Wasser einen Quasar, einen Galaxienkern,
in dessen Zentrum ein Schwarzes Loch Materie um sich herum einsaugt.
Die Wissenschaftler wurden in einer Entfernung von zwölf Milliarden
Lichtjahren fündig. Ein Lichtjahr ist die Entfernung, die das Licht
in einem Jahr zurücklegt, es entspricht knapp zehn Billionen Kilometern.

"Dies ist ein neuer Beweis, dass Wasser überall im Weltall vorhanden
ist, sogar schon zu einer sehr frühen Zeit", sagte Forscher Matt Bradford.
"Die Umgebung dieses Quasars ist dadurch sehr einzigartig, weil sie
diese riesige Menge Wasser produziert." Der Quasar erhielt den Namen
APM08279+5255 und ist den Angaben zufolge unvorstellbare 20 Milliarden
Mal größer als unsere Sonne. Wàhrend er unablàssig Materie verschlingt,
produziert der Quasar so viel Energie wie tausend Billionen Sonnen.

Astronomen haben die Existenz von Wasserdampf auch in entfernteren
Teilen den Universums erwartet. In dieser Distanz sei ihnen der Nachweis
aber bisher noch nicht gelungen, teilte die Nasa mit. Dampf gebe es auch
in der Milchstraße, jedoch in viel geringerer Menge.

Die Forscher benutzten ein Zehn-Meter-Teleskop auf dem Berg Mauna Kea
auf Hawaii. Zusàtzliche Daten lieferte die Carma-Forschungseinrichtung
in den Inyo-Bergen im südlichen Kalifornien. Dort stehen mehrere
Radioteleskope, die astronomische Beobachtungen im Millimeterwellenbereich
ermöglichen.

sto/dpa
 

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#1 Helmut Wabnig
23/07/2011 - 16:26 | Warnen spam
On Sat, 23 Jul 2011 16:20:57 +0200, Torwald Baum
wrote:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/...29,00.html

2 Milliarden Lichtjahre entfernt

US-Forscher entdecken gigantisches Wasserreservoir im All

DPA/ NASA/ ESA
Illustration eines Quasars: Ähnliche wie dieses Beispiel soll
APM08279+5255 aussehen

Noch nie wurde in einer solchen Entfernung Wasser nachgewiesen:
Forscher der Nasa haben zwölf Milliarden Lichtjahre von der Erde
entfernt enorme Mengen H2O entdeckt - an einem gigantischen
Galaxienkern, dessen Dimensionen jenseits des Vorstellbaren liegen.

Washington - US-Forscher haben das bislang größte und fernste
Wasserreservoir im Weltall entdeckt. Die Menge umfasse das
140-billionenfache allen Meerwassers der Erde, teilte die
US-Weltraumbehörde Nasa am Freitag mit.

In Dampfform umringe das Wasser einen Quasar, einen Galaxienkern,
in dessen Zentrum ein Schwarzes Loch Materie um sich herum einsaugt.
Die Wissenschaftler wurden in einer Entfernung von zwölf Milliarden
Lichtjahren fündig. Ein Lichtjahr ist die Entfernung, die das Licht
in einem Jahr zurücklegt, es entspricht knapp zehn Billionen Kilometern.

"Dies ist ein neuer Beweis, dass Wasser überall im Weltall vorhanden
ist, sogar schon zu einer sehr frühen Zeit", sagte Forscher Matt Bradford.
"Die Umgebung dieses Quasars ist dadurch sehr einzigartig, weil sie
diese riesige Menge Wasser produziert." Der Quasar erhielt den Namen
APM08279+5255 und ist den Angaben zufolge unvorstellbare 20 Milliarden
Mal größer als unsere Sonne. Wàhrend er unablàssig Materie verschlingt,
produziert der Quasar so viel Energie wie tausend Billionen Sonnen.

Astronomen haben die Existenz von Wasserdampf auch in entfernteren
Teilen den Universums erwartet. In dieser Distanz sei ihnen der Nachweis
aber bisher noch nicht gelungen, teilte die Nasa mit. Dampf gebe es auch
in der Milchstraße, jedoch in viel geringerer Menge.

Die Forscher benutzten ein Zehn-Meter-Teleskop auf dem Berg Mauna Kea
auf Hawaii. Zusàtzliche Daten lieferte die Carma-Forschungseinrichtung
in den Inyo-Bergen im südlichen Kalifornien. Dort stehen mehrere
Radioteleskope, die astronomische Beobachtungen im Millimeterwellenbereich
ermöglichen.

sto/dpa




Wasser friert bei null Grad, wieviel hat's dort?

w.

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