ETEL-Stammkundenbehandlung / ISPA-Providerempfehlung?

09/11/2007 - 16:14 von franz47 | Report spam
Nach der Übernahme der ETEL durch die Telekom-Austria ist
offensichtlich Schluß mit lustig.

Vor einigen Tagen hatte ich die folgende Begegnung mit der
neuen Geschàftspolitik der ETEL:

Seit Jahren verwendete ich Etel als Telefonprovider, über
einen Eunet-ADSL-Zugang bin ich zu ETEL mit 2
ADSL-Anschlüssen gekommen. Am 23.10. bestellte ich ein
Upgrade eines der beiden Zugànge auf ein unlimited Produkt
mit Bandbreite 512/128, im mikroskopisch Geschriebenen ein
Jahr Bindung, Upgrade monatlich aber möglich. Ca. 2 Wochen
spàter verhieß die ETEL auf www.etel.at/upgrade ein
"gratis"-Bandbreitenupgrade für alle bestehenden Produkte in
den nàchsten Wochen, weiters wurden die Preise für
Neuzugànge gesenkt. Da mir das Bandbreitenupgrade nicht
wichtig ist, wollte ich auf eines der neueren billigeren
unlimited Produkte umsteigen. Außderdem war ich etwas
"unangenehm überrascht", daß man mir nicht geraten hatte,
mit dem Umstieg zu warten, da in wenigen Tagen billigere
Produkte auf den Markt kommen würden. Der telefonische
Verkauf sagte: kaufmànnisches Downgrade nicht möglich =
Umstieg auf billigeres Produkt. Gespràch mit höherer Ebene
nicht möglich. E-Mail an höhere Ebene. Danach Anruf eines
Mitarbeiters der Marketingabteilung, konstruktives Gespràch,
Inhalt jedoch jedenfalls für mich verwunderlich.

Begründung für Unmöglichkeit des Downgrades:

Die Leitung, die ich am 23.10. bestellt habe (nicht
entbündelt, ADSL-Anschluß schon jahrelang vorhanden, also
kein Neuanschluß oder Hardwarefummel notwendig) wàre am
23.10. deutlich teurer für die Etel einzukaufen gewesen als
2 Wochen spàter, als sie von der Telekom übernommen wurde,
deswegen wàre es für die ETEL ein Verlustgeschàft, mich auf
die neuen billigeren Tarife umsteigen zu lassen. Kulanz für
langjàhrige Kunden gibt´s keine. Daß ich nicht auf in Kürze
kommende billigere Tarife hingewiesen wurde, wurde damit
erklàrt, daß z.B. mein Gespràchspartner selbst in
Unwissenheit gehalten wurde und erst ganz kurzzeitig von den
neuen Tarifen informiert wurde. Es wurden also die
Mitarbeiter absichtlich nicht informiert, damit auch noch in
den letzten Tagen vor der Preissenkung "Kunden" in die
Hochpreistarife gefesselt werden können.

Ich àußerte darauf meinen Eindruck, daß die Geschàftpraktik
der ETEL offensichtlich nur ein einziges Ziel hàtte, nàmlich
die Akquirierung neuer Kunden. Existierende Kunden seien der
ETEL offensichtlich völlig wurscht. Diese meine Ansicht
wurde mir von dem freundlichen Herrn der Marketingabteilung
auch bestàtigt - ja, so sei es.

Die befürchtete Monopolstellung von Telekom-Austria+Etel
tràgt also schon deutlich Früchte. Gratulation! Wirklich
geschickt eingefàdelt.

Den 2. ADSL-Zugang habe ich natürlich sofort gekündigt, den
brauche ich auch erst wieder im nàchsten Frühjahr. Fürs
Telefonieren werde ich mir auch was Anderes überlegen, den
auf ein Jahr eingegangenen Vertrag sicherheitshalber auch
kündigen, damit ich nàchstes Jahr freie Hand bei der Wahl
des Providers habe.

Vorschlàge für einen ISPA-Provider? Bandbreite nicht
wichtig, aber flatrate?

Franz47
 

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#1 Roland Messerschmidt
09/11/2007 - 17:29 | Warnen spam
Hallo!

franz47 schrieb:

Existierende Kunden seien der
ETEL offensichtlich völlig wurscht.



Willkommen in der Ralitàt.
Aber bitte mit Abbuchungsauftrag.


Roland
(Stichwort: Inode Business Produkte...)

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