Evolution 2 (was: Re: Mars - Der haessliche Planet)

07/11/2012 - 19:48 von Carsten Thumulla | Report spam
Am 07.11.2012 17:54, schrieb Der Habakuk.:


Und aus sehr gutem Grund ist Biologie auf einem ganz anderen Level
als "Physik der Atome und Moleküle".



Die hat einen Grund?




Es wird immer Energie, Potential, abgebaut.



Sowas ist in der Biologie meist überhaupt nicht zielführend.



meist -- überhaupt nicht -- zielführend -- jaja


Ebensoweing deine Versuche zum Informationbegriff.



Versteh erstmal.



von der Biochemie einzelner Moleküle bis hin zum Interagieren von
hochentwickelten Lebewesen



Ach Schlaumeier


mit einander und ihrer Umwelt



ach, na sowas

Du meinst miteinander?


Aber nichtsdestotrotz ist es eher Unfug.



Begründung -- wieder keine?



Ich geb dir jetzt nur mal einen ganz kleinen Tipp, wie das eher
gelaufen sein dürfte!



Jetzt Du?


6. Jedes bißchen mehr Größe gibt nen realen Vorteil beim Fressen und
Überleben, weil das Tier dann eben diese Blàtter ganz für sich allein
hat. Ein Alleinstellungmerkmal.



Na also, geht doch!


8. Was bedeutet, daß sich die entsprechenden Gene vermehrt
verbreiteten und daß auch Mutationen, die es erleichterten, Blàtter
hoch am Baum fressen zu können, begünstigt waren und sich
verbreiteten.



auch akzeptiert



Es ist btw. typisch für Evolutionsleugner



Ideologen und Demagogen erkennt man am -leugner. Ich weiß, was Du bist.



Sie "mußten" also nicht deswegen von den Bàumen fressen, sondern die
taten es eh schon und die besonders langen Tiere hatten dabei einen
Vorteil gegenüber den etwas kürzeren.



Na also, geht doch



Also gar kein Grund, sich da über irgendwas lustig zu machen. Aber
gerade solche Denkmuster sind eben typisch für Leute, die von
Biologie und Evolution wenig verstehen.



kennst Dich eben aus




Giraffen haben komplizierte Venen- und vielleicht auch
Arterienklappen im Hals, um trinken zu können.



Du hast auch Venenklappen. In deinen Beinvenen z.B. Das ist also
keine Giraffenspezialitàt.



Bei der Lànge? Arterienklappen drückst Du in den Skat? Na klar.



Du denkst dir die Evolution offenbar so, daß ein Tier mit der
Halslànge eines z.B. Hirschen einen Nachkommen zeugt, der einen Hals
so lang wie eine Giraffe hat.



Wie üblich -- Unterstellungen



Da ist noch nix besonderes dran, denn solche Verteilungen sind normal
und auch beim Menschen gibts z.B. größere und kleinere Leute mit
làngeren und kürzeren Beinen usw.



ja, geht doch


Wenn es nun aber einen Evolutionsvorteil bringt, auch die Blàtter
hoch am Baum abàsen zu können, so sind die langhalsigeren Antilopen
dabei etwas im Vorteil und nach 100 Generationen sehen Mittelwert
und



ja


Und natürlich sind dann auch Speiseröhre usw mit angepaßt und
mitgewachsen.



Schau an



Wir wissen es heute besser. Oder *könnten* es besser wissen.



Für wen sprichst Du? Darfst Du das?



Abgesehen davon, wird ein Dackel kaum an die Geschwindigkeitrekorde
eines Windhundes rankommen und wenn du stolze einsfuffzich groß bist,
solltest du wirklich keine Karriere als Hochspringer ins Auge
fassen.



Daß alle Hunderassen wahrscheinlich von einigen Stammeltern
abstammen und durch Zucht variiert wurden ist Dir klar?



Angeborene Verhaltensweisen werden, wen wunderts, vererbt und sind
genetisch mehr oder weniger fixiert. Erlernte Verhaltensweisen werden
allenfalls durch "Beibringen" weitergegeben, aber nicht über die
Vererbung.



Das Verhalten hat Einfluß auf die Ortswahl. Die kann wieder dieses
Verhalten erzwingen. Auch das ist möglich.




hat noch Schwàchen und Lücken, die findet man aber nicht mit
blindem Herumstochern. Dafür muß man sie zumindest kennen.


Dann verrate sie uns doch mal.



Ach ja? Dir? Nö! Gehts noch? siehe Seite 97


Carsten
Terroristen schaffen Arbeitsplàtze
 

Lesen sie die antworten

#1 Der Habakuk.
07/11/2012 - 21:39 | Warnen spam
Am 07.11.2012 19:48, schrieb Carsten Thumulla:
Am 07.11.2012 17:54, schrieb Der Habakuk.:

Und aus sehr gutem Grund ist Biologie auf einem ganz anderen Level
als "Physik der Atome und Moleküle".



Die hat einen Grund?



Natürlich hat das einen Grund. Einen Hasen auf der Grundlage "Physik der
Atome und Moleküle" beschreiben zu wollen, ist völlig zum Scheitern
verurteilt und wohl keiner, der das so vollmundig propagiert, hat es je
versucht noch gar geschafft. In einem Wort: es ist nur dummes Geschwàtz.

Physik, Mathematik und Chemie haben zwar ihren festen Platz als
Grundlagen der Biologie und werden im Grundstudium auch relativ breit
(wenn auch nicht unbedingt sehr tief) behandelt, aber die Komplexitààt
biologischer Systeme ist eben ungleich größer, als die von einzelnen
Atomen oder meinetwegen auch Molekülen.

Ich nehme an, du hattest irgendwann an der Schule Biologie. Egal, ob das
nun ein Gymnasium war oder eine Volksschule: hast du das physikalisch
betrieben? Mit Aufenthaltswahrscheinlichkeiten von Atomen?

Dann laß mal hören!


Es wird immer Energie, Potential, abgebaut.







Soso.
Ist dir nicht bewußt, daß sich lebendige Systeme immer wieder Energie
*zuführen* müssen? Sie bauen diese Nahrung, ihre Nàhrstoffe dann zwar
ab; aber nur, um daraus bestimmte Stoffe nutzen zu können und sich
verwertbare Energie *zuzuführen*.

Sowas ist in der Biologie meist überhaupt nicht zielführend.



meist -- überhaupt nicht -- zielführend -- jaja



Stimmt. Meistens (wenns nicht um Ernàhrung, Stoffwechsel usw geht) ist
das dann überhaupt nicht von Interesse oder nur sehr peripher. Natürlich
wird man Gebiete der Biologie finden, in denen das anders ist. Aber das
ist mit anderen Bereichen ebenso. Sogar die "Physik der Atome und
Moleküle" findet in gewissen Spezialbereichen Anwendung. Aber bei weitem
nicht überall das verstehst du anscheinend nicht.
Stells dir mal so vor: Mathematik ist eigentlich was ganz anderes als
Rechnen. Und das kleine Einmaleins ist noch nicht mal ein nennenswertes
Gebiet beim Rechnen, sondern nur ein kleines Teilgebiet. Auch wenn mans
manchmal braucht. :-)
Ja. Sowas erweist sich meist als aufgeblasenes Gerede.

Ebensoweing deine Versuche zum Informationbegriff.



Versteh erstmal.



Ich verstehe, daß das ebenso ein sehr sehr randstàndiger Bereich der
Biologie ist, in dem es überhaupt irgendwie Anwendung Anwendung fànde.
wenn ich jetzt was aus dem Ärmel schütteln müßte, dann würden mir etwa
Aspekte wie die Spieltheorie und ihre Anwendung bei agonistischen
Auseinandersetzungen einfallen, aber schon als zweites was sehr
Unbiologisches, wie etwa die Schwurbeleien dieses komischen
Kreationisten namens Gitt, der über die Hintertür "Information" mit
seinem Gottielein hausieren gehen will.


von der Biochemie einzelner Moleküle bis hin zum Interagieren von
hochentwickelten Lebewesen



Ach Schlaumeier



Banales Grundwissen eines jeden auch nur halbwegs Interessierten.
Was hattest du auf der Schule, wenn die anderen Bio-Unterricht bekamen?
Thumullagogie?

mit einander und ihrer Umwelt



ach, na sowas



Hm, das Wort Ökologie scheint dir auch unbekannt zu sein. Von der
Bedeutung rede ich bei dir schon fast gar nicht mehr.

Du meinst miteinander?

Aber nichtsdestotrotz ist es eher Unfug.





Nein. Sogar Bakterien pflegen schon so manche Gemeinsamkeiten.

Begründung -- wieder keine?



Naja, da du das offensichtliche nicht sehen kannst, informiere dich doch
mal über Tierverbànde. Das hat nix mit Elastofixbandagen bei
Rindviechern zu tun, sondern z.B. mit Staaten. Insektenstaaten. Mit
Kasten (ja, wie bei den Hindus). Informiere dich über Tieraggregationen
und -verbànde.
Über Unterschiede und Gemeinsamkeiten, über anonyme Verbande, soziale
Verbànde, Herden, offene oder geschlossene Verbànde, soziale Tiere,
individualisierte Verbànde, Familienverbànde und was es da noch so
weiter gibt.
Dann mußt du auch nicht mehr so naiv fragen. :-).


Ich geb dir jetzt nur mal einen ganz kleinen Tipp, wie das eher
gelaufen sein dürfte!



Jetzt Du?



Naja, da du selber so sehr daneben getippt hast ...

6. Jedes bißchen mehr Größe gibt nen realen Vorteil beim Fressen
und Überleben, weil das Tier dann eben diese Blàtter ganz für sich
allein hat. Ein Alleinstellungmerkmal.



Na also, geht doch!



Das ist eine ziemlich kühne Bemerkung für einen, der dazu sagte:

"Nach der anderen Sichtweise gab es eine Mutation, die mit langem Hals
geboren wurde, und die nun, zum Grasen zu faul, von den Bàumen fressen
mußte. WIE DOOF IST DAS DENN?"

Ich habs schon angedeutet, Carsten: wirklich ziemlich doof! Deswegen
denken sich das auch nicht die Biologen so, sondern die Kreationisten,
die IDler, die Carstenschen Pseudophilosophierer. Sonst eigentlich heute
kaum noch welche.

8. Was bedeutet, daß sich die entsprechenden Gene vermehrt
verbreiteten und daß auch Mutationen, die es erleichterten,
Blàtter hoch am Baum fressen zu können, begünstigt waren und sich
verbreiteten.



auch akzeptiert


Es ist btw. typisch für Evolutionsleugner



Ideologen und Demagogen erkennt man am -leugner. Ich weiß, was Du
bist.



Jedenfalls kein Kretinist, der die Evolution leugnet. :-)


Sie "mußten" also nicht deswegen von den Bàumen fressen, sondern
die taten es eh schon und die besonders langen Tiere hatten dabei
einen Vorteil gegenüber den etwas kürzeren.



Na also, geht doch



Also Moment mal. Kurz vorher hast du noch schwadroniert daß es "nun, zum
Grasen zu faul, von den Bàumen fressen mußte." Und auch noch
unverschàmterweise behauptet hast, das wàre die Biologenmeinung.

Und jetzt schreibst du rotzfrech "Na also, geht doch"

Da muß ich schon fragen: Gehts noch bei dir?


Also gar kein Grund, sich da über irgendwas lustig zu machen. Aber
gerade solche Denkmuster sind eben typisch für Leute, die von
Biologie und Evolution wenig verstehen.



kennst Dich eben aus



Ja. Allerdings.


Giraffen haben komplizierte Venen- und vielleicht auch
Arterienklappen im Hals, um trinken zu können.



Du hast auch Venenklappen. In deinen Beinvenen z.B. Das ist also
keine Giraffenspezialitàt.



Bei der Lànge?



Warum denn nicht? Die Klappen sind ja selber gar nicht so lang. Die
dürften nur so ein paar Zentimeterchen maximal lang sein.

Arterienklappen drückst Du in den Skat?

Nun, haben sie denn überhaupt welche in ihren Halsadern? Ich bin zu faul
zum Nachschauen, also such du ne Quelle und belege deine Behauptung!

Na klar.



Na nix klar: Du behauptest, also Belege. (Nicht, daß es viel bedeuten
würde pro oder contra Giraffenevolution, aber gewöhns dir einfach mal an!


Du denkst dir die Evolution offenbar so, daß ein Tier mit der
Halslànge eines z.B. Hirschen einen Nachkommen zeugt, der einen
Hals so lang wie eine Giraffe hat.



Wie üblich -- Unterstellungen



Nö! Anders gibt dein Unsinn doch überhaupt keinen Sinn mehr! Du hast
z.B. geschrieben: " Das waren also schon zwei oder drei Mutationen, die
passen müssen, und nun das stàrkere Herz, die Luftröhre, die Speiseröhre..."

Das gibt doch allerhöchstens einen Sinn, wenn du davon ausgehst, daß
diese Umwandlung zur Giraffe in sehr kurzen Zeitràumen stattfand; also
womöglich von einer Generation zur nàchsten. Denn sonst, wenns 1000 oder
10000 Generationen lang gedauert haben sollte, wàren mehrere Mutationen
ja gar kein Problem.

(Du siehst, ich zitier deinen Quark wieder, auch wenn du ihn gelöscht
hast, falls es der Diskussion dienlich ist! :-)


Da ist noch nix besonderes dran, denn solche Verteilungen sind
normal und auch beim Menschen gibts z.B. größere und kleinere Leute
mit làngeren und kürzeren Beinen usw.



ja, geht doch



Kleinmàxchen beim nachtràglichen Klugschnacken. *g*

Wenn es nun aber einen Evolutionsvorteil bringt, auch die Blàtter
hoch am Baum abàsen zu können, so sind die langhalsigeren
Antilopen dabei etwas im Vorteil und nach 100 Generationen sehen
Mittelwert und



ja

Und natürlich sind dann auch Speiseröhre usw mit angepaßt und
mitgewachsen.



Schau an



Natürlich. Informiere dich mal über Embryonalentwicklung und
biochemische (Jetzt GUCK!) Gradienten! Darüber, daß es nun wirklich nix
besonderes ist, daß einer der làngere Beine hat, nicht nur làngere
Knochen, sondern auch dran angepaßt làngere Muskeln, Adern, Nerven hat.


Wir wissen es heute besser. Oder *könnten* es besser wissen.



Für wen sprichst Du? Darfst Du das?



Für mich und auch die heutige Biologie. So wie du das skizziert hats,
ist es nur rein Zerrbbild. Recht typisch dafür, wie sich Religionsfundis
und Kreationisten vorstellen, was die Biologie dazu sagt. Und: Ja ich darf.


Abgesehen davon, wird ein Dackel kaum an die
Geschwindigkeitrekorde eines Windhundes rankommen und wenn du
stolze einsfuffzich groß bist, solltest du wirklich keine Karriere
als Hochspringer ins Auge fassen.



Daß alle Hunderassen wahrscheinlich von einigen Stammeltern abstammen
und durch Zucht variiert wurden ist Dir klar?



Mir schon. Nimmst du das als Beweis dafür, daß Dackel so schnell wie
Windhunde laufen können?


Angeborene Verhaltensweisen werden, wen wunderts, vererbt und sind
genetisch mehr oder weniger fixiert. Erlernte Verhaltensweisen
werden allenfalls durch "Beibringen" weitergegeben, aber nicht über
die Vererbung.



Das Verhalten hat Einfluß auf die Ortswahl. Die kann wieder dieses
Verhalten erzwingen. Auch das ist möglich.



Na da haste aber wieder rumgekürzt wie ein stalinistischer Zensor!

Bis zur Unkenntlichkeit.


hat noch Schwàchen und Lücken, die findet man aber nicht mit
blindem Herumstochern. Dafür muß man sie zumindest kennen.


Dann verrate sie uns doch mal.



Ach ja?



Ja.

Dir?



Ja. Uns.

Nö!



Ah so. Sind wir etwa unwürdig?

Gehts noch?



Du willst also gar nicht ernst genommen werden.

Dann solltest du aber auch nicht beleidigt sein, wenn man sich drüber
mal ein Spàßchen erlaubt!


siehe Seite 97

Aha. Im 2012er Narrenalmanach im Kapitel: Thumulla und die Evolution?

Und lern bei Gelegenheit auch gleich, wie man richtig zitiert.

"Seite 97" genügt da noch nicht.
Und "Auf meinem Bücherregal, gleich rechts neben meinem Buch "33 Wege,
sich zum Narren zu machen!" genügt auch nicht.

Der Habakuk.

Ähnliche fragen