Existierende NTFS-Partition an VirtualBox weiterreichen

10/03/2009 - 22:39 von Markus Wichmann | Report spam
Hi all,

falls hier OT, bitte umleiten.

Hier auf meinem Notebook (Thinkpad T61) haben sich bis vor kurzem Debian
Lenny und Windows Vista friedlich den Plattenplatz geteilt. Dann kam zum
einen Squeeze und zum anderen eine externe Festplatte als Backup-Medium,
weswegen ich auf Debian Squeeze und Windows XP umstellen wollte. Bei der
Gelegenheit sollte gleich noch eine durchdachtere Partitionierung her.
(Ehe jemand fragt: Im Normalfall hàtte ich mir kein Windows zugelegt.
Nicht mal zum Spielen. Im Normalfall hàtte ich mir CrossOver Games oder
Cedega Office gekauft und installiert - el fín. Aber im Normalfall wàre
das auch billiger gewesen. Studenten sind halt nicht normal. Stichwort:
MSDNAA)

Also Daten gesichert (jedes OS auf seine eigene Partition auf der
externen Platte), Debian-CD (Debian Etch, leicht angestaubt) gebootet,
Rescue-System aufgerufen, Platte partitioniert, Windows XP gebootet. Da
kam erstmal ein Blue Screen. (Ich weiß, die Setup von XP hat einen
blauen Hintergrund. Dieser Bildschirm jedoch war ein echter BSOD.)

Darum musste Debian zuerst drauf. Da bei Debian Etch der Standard-Kernel
meine WLAN-karte nicht unterstüzt, per Patchkabel ein Update auf Squeeze
(mit Umweg über Lenny) durchgeführt. Danach festgestellt, dass es sich
um einen Brennfehler handelte. Also die XP-CD neu gebrannt (wie gesagt:
MSDNAA. Darum war das legitim.) gebootet -- Festplatte nicht gefunden.
Die USB-Platte war zu dem Zeitpunkt herausgezogen, aber die IDE-Platte
hàtte es doch entdecken müssen. Naja...

So habe ich das ganze schließlich in einer VirtualBox unter Debian
installiert. Nun ist die Datensicherung von Windows aber immer noch auf
der externen Platte und wundert sich. Ich frage mich, wie ich die Daten
von dort in die VB bekomme.

Prinzipiell könnte ich die Platte natürlich in Linux mounten, den Inhalt
irgendwohin kopieren, wo Platz ist, die Partition mit etwas
Linux-freundlichem formatieren (Empfehlungen? Das FS soll nur eine große
Datei beinhalten. Die aber wird immer mal wieder wachsen wollen.) und
anschließend die Datensicherung als "Gemeinsame[n] Ordner" freigeben.
Ich wollte aber nicht unbedingt Linux-ntfs (oder ntfs-3g) einsetzen, da
diese nur durch Rückentwicklung entstanden sind, was IMHO etwas
gefàhrlich ist (ich will mir nicht in den Fuß schießen, bloß weil jemand
die Funktionalitàt des Abzuges in den Durchlader eingebaut hat...), aber
dafür habe ich ja Windows. Könnte man die Partition auch einfach an
Windows weiterreichen? Wenn ja, wie?

Danke,
Markus

P.S.: Ich habe Google benutzt, aber das brachte keine verwertbaren
Ergebnisse.
GUI - ein Hintergrundbild und zwölf XTerms

vim -c "exec \"norm iwHFG#NABGURE#IVZ#UNPXRE\"|%s/#/ /g|norm g??g~~"
 

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#1 Markus Kohm
11/03/2009 - 11:54 | Warnen spam
Markus Wichmann wrote:

aber dafür habe ich ja Windows. Könnte man die Partition auch einfach an
Windows weiterreichen? Wenn ja, wie?



Die NON-OSS-Version von VirtualBox kann USB-Geràte durchreichen. Man könnte
also den Zugriff auf die externe USB-Platte schlicht Windows überlassen.
AFAIK kann man bei VirtualBox aber auch ganze Laufwerke raw an den Gast
durchreichen (oder war das bei QEMU??). In jedem Fall kann man über das
virtuelle Netzwerk auf eine Samba-Freigabe zugreifen.

Ich wollte aber nicht unbedingt Linux-ntfs (oder ntfs-3g) einsetzen,



ntfs-3g arbeitet inzwischen sehr zuverlàssig, wenn auch nicht gerade
schnell.

Gruß
Markus

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