Expansion des Universums

01/12/2008 - 04:22 von Vogel | Report spam




Wie ich kürzlich gelesen habe, war die Expansion des Universums
vor 10-5 Milliarden Jahren "gebremst" und erst seit 5 Milliarden Jahren
hat eine sich verstàrkende Beschleunigung begonnen. Die natürlich im
Urknallmodell, wo, wie in allen Modellen, die Modelparameter höchst
unsicher sind.
Abgeschàtzt wurden diese Parameter mit Hilfe von Supernova SN Ia
Standardkerzen. Zur Überraschung musste man feststellen, dass diese
Standardkerzen sich anders verhalten als in der Theorie vorgesehen.
Ab etwa 5Millionen_LJ Entfernung sind diese weniger hell als erwartet,
wàhrend sie nach 10Milliarden_LJ wieder heller werden.




Interesant ist der vergleich der verschiedenen Evolutionskurven der
Expansionsrate, für verschiedene Modellparameter. Diese treffen sich
alle, tangential, zum heutigen Zeitpunkt, um sowohl für die Vergangenheit
als auch für die Zukunft auseinander zu streben. Man sollte meinen das
sei mathematisch und logisch völlig konsistent. Es sieht aber eher so
aus, dass diese Kurven, durch ihr auseinanderstreben, lediglich unsere
Unkenntnis über das Universum darstellen. Das wàre aber dann wiederum
logischer, dies anzunehmen. Es besagt, dass das Universum in seiner
Evolution ein "chaotisches" System ist.




Wie ist diese Evolution der Expansionsrate durch die ART zu erklàren?
Das Ràtsel scheint aber wohl eher in unserer Unkenntnis über die Materie
im Universum zu liegen, sowohl deren inneren Struktur als auch deren
zeitlichen Evolution.




Fazit:
Man kann heutzutage nichts über die Evolution des Universums sagen,
weder in der Vergangenheit noch für die Zukunft.




Quelle:
Riess A.G.
„Type Ia Supernova Discoveries at z < 1 from the Hubble SpaceTelescope:
Eviodence for Past Deceleration and Constraints od Dark EnergyEvolution“
Astrophysical Journal, June 2004





Selber denken macht klug.
 

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#1 r c b
01/12/2008 - 07:09 | Warnen spam
Der Vorteil von gekrümmten Ràumen ist ja, das wenn man
immer in eine Richtung geht, dann fàllt man nicht irgendwo
vom Rand, sondern man komm wieder am Ausgangspunkt an.
Nachdem man die Strecke R zurückgelegt hat.
Das sieht dann so aus (tut mir leid, das ist wieder so eine
kindlich bildliche Beschreibung) :

x -R- x -R- x -R- x -R- x -R- x -R- ... usw.



"Vogel" schrieb im Newsbeitrag news:
>
Wie ich kürzlich gelesen habe, war die Expansion des Universums
vor 10-5 Milliarden Jahren "gebremst" und erst seit 5 Milliarden Jahren
hat eine sich verstàrkende Beschleunigung begonnen. Die natürlich im
Urknallmodell, wo, wie in allen Modellen, die Modelparameter höchst
unsicher sind.
Abgeschàtzt wurden diese Parameter mit Hilfe von Supernova SN Ia
Standardkerzen. Zur Überraschung musste man feststellen, dass diese
Standardkerzen sich anders verhalten als in der Theorie vorgesehen.
Ab etwa 5Millionen_LJ Entfernung sind diese weniger hell als erwartet,
wàhrend sie nach 10Milliarden_LJ wieder heller werden.



Interesant ist der vergleich der verschiedenen Evolutionskurven der
Expansionsrate, für verschiedene Modellparameter. Diese treffen sich
alle, tangential, zum heutigen Zeitpunkt, um sowohl für die Vergangenheit
als auch für die Zukunft auseinander zu streben. Man sollte meinen das
sei mathematisch und logisch völlig konsistent. Es sieht aber eher so
aus, dass diese Kurven, durch ihr auseinanderstreben, lediglich unsere
Unkenntnis über das Universum darstellen. Das wàre aber dann wiederum
logischer, dies anzunehmen. Es besagt, dass das Universum in seiner
Evolution ein "chaotisches" System ist.



Wie ist diese Evolution der Expansionsrate durch die ART zu erklàren?
Das Ràtsel scheint aber wohl eher in unserer Unkenntnis über die Materie
im Universum zu liegen, sowohl deren inneren Struktur als auch deren
zeitlichen Evolution.



Fazit:
Man kann heutzutage nichts über die Evolution des Universums sagen,
weder in der Vergangenheit noch für die Zukunft.



Quelle:
Riess A.G.
„Type Ia Supernova Discoveries at z < 1 from the Hubble SpaceTelescope:
Eviodence for Past Deceleration and Constraints od Dark EnergyEvolution“
Astrophysical Journal, June 2004




Selber denken macht klug.

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