Experiment und Beobachter

26/06/2011 - 11:16 von Peter | Report spam
Hi,

bekannt ist ja die These, dass bei empfindlichen Experimenten -z.B. in
der Quantenphysik- bereits die Beobachtung des Experiments hinreichend
ist, um es zu veràndern.

Das ist in der Tat etwas mysteriös.
Dennoch glaube ich, man hat hier nicht weit genug gedacht. Viel führen
ja mittlerweile manche Vorgànge im menschlichen Nervensystem und Gehirn
auf quantenphysikalische Effekte zurück.

Man könnte das auch so ausdrücken: Biologische Organismen und
Bewusstsein und Intelligenz sind ein quantenphysikalische Phànome, die
in der Natur auftreten. Es laufen subtile Wechselwirkungen in
Nervenzellen ab, die sehr leicht zu stören sind.

Deshalb sollte man doch einmal ernsthaft darüber nachdenken: Wenn ein
Objekt durch Beobachtung oder Nichtbeobachtung veràndert werden kann,
dann können auch Nervenzellen und Gedanken durch Beobachtung oder
Nichtbeobachtung veràndert werden.

Könnte es sein, dass die Natur den Experimentator beobachtet und
beeinflusst?

Wenn man einer fundamentalen Logik folgt, dann muss man auch diese
Möglichkeit ernsthaft in Erwàgung ziehen, dass auch das Experiment den
-oder die- Beobachter beeinflussen kann. Eigentlich liegt das auf der
Hand, wieso eigentlich hat noch niemand darüber nachgedacht?

Könnte es sein, dass die Natur ein Geheimnis birgt, dass sie nicht
preisgeben will? Wenn man sie so sehr unter Druck setzt, dass es keine
andere Möglichkeit mehr gibt, dann veràndert sie den -oder die-
Beobachter, indem sie in quantenphysikalische Vorgànge des Bewusstseins
eingreift.

Wenn man die Natur so sehr unter Druck setzt, dass auch diese
Ausweichmöglichkeit nicht mehr besteht, dann wird sie letztlich nur noch
die Möglichkeit haben, sich der Beobachter zu entledigen.

Man muss hier einmal auf die Weitsicht Max Planks hinweisen, der bereits
Anfang des letzten Jahrhunderts prophezeit hat, dass die unbedachte
Anwendung der Quantenphysik mit Risiken behaftet sein könnte und das hat
er nicht nur einmal gesagt, sondern in viele Vortràgen hat er versucht,
dies der Menschheit klarzumachen, aber niemand hat ihn wirklich verstanden.

Grüsse,

Peter
 

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#1 Peter
26/06/2011 - 12:12 | Warnen spam
Am 26.06.2011 11:16, schrieb Peter:

Wenn man die Natur so sehr unter Druck setzt, dass auch diese
Ausweichmöglichkeit nicht mehr besteht, dann wird sie letztlich nur noch
die Möglichkeit haben, sich der Beobachter zu entledigen.




Es ist sehr einfach, für die Natur, sich làstiger Beobachter zu
entledigen, ohne ihnen ein Leid anzutun: Sie muss nur die Befàhigung des
Beobachters zum logischen Denken aufheben. Dieser wird das dann
vermutlich als erlösend und befreiend empfinden und sich lustvoll in den
eigenen Untergang stürzen..


Man muss hier einmal auf die Weitsicht Max Planks hinweisen, der bereits
Anfang des letzten Jahrhunderts prophezeit hat, dass die unbedachte
Anwendung der Quantenphysik mit Risiken behaftet sein könnte und das hat
er nicht nur einmal gesagt, sondern in viele Vortràgen hat er versucht,
dies der Menschheit klarzumachen, aber niemand hat ihn wirklich verstanden.

Grüsse,

Peter

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