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Externe Festplatte zum Datenaustausch Linux/Mac

18/09/2010 - 09:48 von Edgar Sippel | Report spam
Hallo allerseits,
ich habe mir nach làngerem Überlegen als Ersatz für den letzen
Windows-Rechner hier (Dell D430) ein MacBook Pro Mid2010 zugelegt, mit dem
ich nach nunmehr vier Wochen auch immer noch ziemlich zufrieden bin,
allerdings hàtte ich da gern mal ein Problem...

Ich benötige noch eine externe Festplatte zum Transport meiner Daten, und
bislang habe ich noch keine richtige Idee, mit welchem Filesystem ich die
ausstatten soll.

Konkret geht es um Daten in der Größenordung 200-500GB (Musik, Videos,
Fotos), die momentan auf meinem Hauptrechner (Debian sid) zu Hause auf
verschiedenen ext3-Partitonen liegen. Um eine performante Snychronisation
zu erhalten soll die Platte einen Firewire-Anschluß erhalten (FW400 ist
auch am großen Rechner vorhanden). Wenn das MBP die Platte auch als
TimeMachine-Backup nutzen könnte wàre es perfekt.

Aber nun die Probleme:

-FAT32: unsicher (kein Journal) und kann nicht mit Dateien >4GB umgehen,
kein TM-Support
-NTFS: via ntfs-3G ist das laaaaaaaaaahm unter Linux, ich vermute, unter OS
X auch, kein TM-Support
-HFS+: man liest immer wieder, daß HFS im Linux-Kernel ziemlich kaputt wàre.
Außerdem gibt's wohl generell Probleme, wenn man HFS+ mit Journalling unter
Linux verwenden will, weiterhin soll das FS erhebliche Probleme mit unclean
unmount haben.
-ext3: wàre einklich mein FS der Wahl, ein kaputtes FS (im Sinne von 'Daten,
die ein fsck nicht wiederherstellen kann') hatte ich in den letzten zehn
Jahren nicht ein einziges Mal. Wird aber von OS X nativ nicht unterstützt,
und eine stabile Nachrüstlösung scheint es auch nicht zu geben.
-weitere Alternativen: ?

Was würde die Gruppe hier so für diesen Zweck empfehlen?
Windows-Kompatibilitàt ist ausdrücklich nicht gefordert.

Grüße,
Edgar

X-No-Sig: Yes
 

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#1 Volker Birk
18/09/2010 - 10:44 | Warnen spam
Edgar Sippel wrote:
-NTFS: via ntfs-3G ist das laaaaaaaaaahm unter Linux, ich vermute, unter OS
X auch, kein TM-Support



Ich verwende das ja selten, aber so lahm wars eigentlich nicht. Könnte
aber damit zusammenhàngen, dass ichs selten nutze ;-)

-HFS+: man liest immer wieder, daß HFS im Linux-Kernel ziemlich kaputt wàre.
Außerdem gibt's wohl generell Probleme, wenn man HFS+ mit Journalling unter
Linux verwenden will, weiterhin soll das FS erhebliche Probleme mit unclean
unmount haben.



Meistens hab ich bisher das verwendet, auch hier hatte ich wohl Glück.

-ext3: wàre einklich mein FS der Wahl, ein kaputtes FS (im Sinne von 'Daten,
die ein fsck nicht wiederherstellen kann') hatte ich in den letzten zehn
Jahren nicht ein einziges Mal. Wird aber von OS X nativ nicht unterstützt,
und eine stabile Nachrüstlösung scheint es auch nicht zu geben.



Na, so instabil ist MacFuse mit fuse-ext2 doch nicht, oder? Du solltest
eben kein ext2fsx verwenden.

Hör besser noch anderen zu oder teste am besten selber. Da ich sowas
zwar von Zeit zu Zeit brauche, aber eben selten, und Du Dich anhörst,
dass Du das als Standard-Filesystem benutzen willst, kann ich Dir nur
bedingt weiterhelfen.

Viele Grüsse,
VB.
Bitte beachten Sie auch die Rückseite dieses Schreibens!

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