externe Spannungsversorgung f

29/12/2010 - 17:17 von Frank Buss | Report spam
Da man die Möglichkeit hat, direkt eine eigene Platine auf das LaunchPad
aufzustecken, bietet es sich an, das auch ohne USB-Anschluss zu betreiben.
Wie kann man aber für mobilen Betrieb auf Batteriebetrieb umschalten, wenn
die Spannung Emulator-Teil (also vom USB-Anschluss) wegfàllt?

Die Fast-Food Lösung wàre wohl das hier: TPS2113. Kommt mir aber etwas mit
Kanonen auf Spatzen geschossen vor.

Eine andere Idee: Das LaunchPad liefert 3,6 V. Eine CR2032 Knopfzelle 3 V.
Könnte man im Prinzip doch einfach mit zwei BAT54 Schottky-Dioden
entkoppeln. Nachteil daran wàre aber, daß laut Datenblatt der Diode z.B.
bei 30 mA bis zu 500 mV Spannungsabfall entsteht, was bei mehreren LEDs
usw. schonmal auftreten kann. Die zusàtzlichen Daten- und Debugleitungen
vom Emulator-Teil hàtten aber immer noch 3,6 V, was somit außerhalb der
Absolute Maximum Werte für den Microcontroller wàre (Seite 16 vom
MSP430G2x31-Datenblatt: "Voltage applied to any pin: –0.3 V to VCC + 0.3
V"). Muß ich also wirklich immer alle 5 Jumper rausziehen, wenn ich es
mobil betreiben will?

In allen Datenleitungen vom und zum Emulator sind übrigens 100 Ohm
eingebaut, könnte ich das Problem vielleicht auch einfach ignorieren und
doch die beiden Schottky-Dioden einsetzen? Ich würde mal vermuten, daß dann
schlimmstenfalls die Versorgungesspannung über die Eingangsdiode nach Plus
an den Eingàngen langsam hochlàuft, über die 100 Ohm Widerstànde und danach
dann nicht mehr viel passiert. Wenn mehr Last an der Versorgungsspannung
dranhàngt, dann würden die Datenleitungen es nicht mehr voll treiben können
und die Spannung würde bis auf die Versorgungsspannung minus
Schottky-Spannungsabfall, sinken. Wàre das zulàssig, ohne das die
Microcontroller kaputt gehen, auch wenn es langfristig so betrieben wird?

Frank Buss, http://www.frank-buss.de
piano and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss
 

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#1 Joerg
29/12/2010 - 18:21 | Warnen spam
Frank Buss wrote:
Da man die Möglichkeit hat, direkt eine eigene Platine auf das LaunchPad
aufzustecken, bietet es sich an, das auch ohne USB-Anschluss zu betreiben.
Wie kann man aber für mobilen Betrieb auf Batteriebetrieb umschalten, wenn
die Spannung Emulator-Teil (also vom USB-Anschluss) wegfàllt?

Die Fast-Food Lösung wàre wohl das hier: TPS2113. Kommt mir aber etwas mit
Kanonen auf Spatzen geschossen vor.

Eine andere Idee: Das LaunchPad liefert 3,6 V. Eine CR2032 Knopfzelle 3 V.
Könnte man im Prinzip doch einfach mit zwei BAT54 Schottky-Dioden
entkoppeln. Nachteil daran wàre aber, daß laut Datenblatt der Diode z.B.
bei 30 mA bis zu 500 mV Spannungsabfall entsteht, was bei mehreren LEDs
usw. schonmal auftreten kann. Die zusàtzlichen Daten- und Debugleitungen
vom Emulator-Teil hàtten aber immer noch 3,6 V, was somit außerhalb der
Absolute Maximum Werte für den Microcontroller wàre (Seite 16 vom
MSP430G2x31-Datenblatt: "Voltage applied to any pin: –0.3 V to VCC + 0.3
V"). Muß ich also wirklich immer alle 5 Jumper rausziehen, wenn ich es
mobil betreiben will?

In allen Datenleitungen vom und zum Emulator sind übrigens 100 Ohm
eingebaut, könnte ich das Problem vielleicht auch einfach ignorieren und
doch die beiden Schottky-Dioden einsetzen? Ich würde mal vermuten, daß dann
schlimmstenfalls die Versorgungesspannung über die Eingangsdiode nach Plus
an den Eingàngen langsam hochlàuft, über die 100 Ohm Widerstànde und danach
dann nicht mehr viel passiert. Wenn mehr Last an der Versorgungsspannung
dranhàngt, dann würden die Datenleitungen es nicht mehr voll treiben können
und die Spannung würde bis auf die Versorgungsspannung minus
Schottky-Spannungsabfall, sinken. Wàre das zulàssig, ohne das die
Microcontroller kaputt gehen, auch wenn es langfristig so betrieben wird?




Lanchpad kenne ich nicht, aber vielleicht brachial mit einem logic-level
P-channel? In SLAY017 haben sie nichtmal ein Schltbild drin :-(

Irgendwo muss ja ein LDO von 5V auf 3.3V sein. Koennte man an den
Eingang das Gate dieses P-channel haengen, vielleicht mit 100K nach
Masse oder so. Wenn da weniger als 1-2V sind schaltet der P-channel auf
Knopfzelle um. Nur mal so als Idee, muesste man in der Schaltung
nachsehen. Nun hat der P-channel allerdings eine parasitaere Diode
sodass versucht wird die Knopfzelle zu laden wenn diese mehr als einige
hundert mV unter der Spannung liegt, die das Dingen mit USB Versorgung hat.

Gruesse, Joerg

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