[F] Perseiden knipsen?

11/08/2016 - 12:59 von Volker Bartheld | Report spam
Hallo!

Wie evtl. schon bekannt, kreuzt die Erdumlaufbahn in der kommenden Nacht
die Perseiden-Staubwolke. Das ist dann für reichlich 150 Sternschnuppen
pro Stunde gut, das Maximum bzw. die beste Beobachtungszeit wird zwischen
23:00 und 4:00 erwartet - sternenklarer Himmel vorausgesetzt.

http://www.leoniden.net/perseiden.htm
http://www.t-online.de/nachrichten/...ximum.html
http://www.zeit.de/wissen/2016-08/p...st-meteore
http://www.kleiner-kalender.de/even...46825.html

Jetzt stellt sich die Frage: Wie knipsen?

Ich stelle mir naiv vor, mein Superweitwinkel auf dem Stativ in Stellung zu
bringen und über den Zeitraum von z. B. 60 Minuten eine Serie von Fotos zu
schießen (microcontrollergesteuert, ggfs. Spiegelvorauslösung), jedes
einzelne so belichtet, daß man die Sterne (und natürlich die
Meteorschauer) gut sehen kann. Damit die Sterne keine Striche ziehen, wird
man wohl bei 30s landen und einer möglichst offenen Blende, die aber schon
hinreichende Schàrfe liefert. Hoffentlich artet das dann nicht in eine
wilde ISO-Wichserei aus, ab 1600ISO làßt die D300 schon deutlich nach.

Die 120 Bilder (120x30s`Minuten) stacke ich dann irgendwie zu einem
kosmischen Feuerwerk zusammen (Enblend/Enfuse?) und fertig.

http://gwegner.de/know-how/fotos-un...earbeiten/

Vielleicht liefern auch làngere Belichtungen interessante Effekte, die
Kreisbögen der Sterne lassen sich ja evtl. von den Meteorstreifen
unterscheiden.

Was sagen die Experten?

Danke & viele Grüße,
Volker

@: W E B 2 0 1 6 at B A R T H E L D dot N E T
3W: www.bartheld.net
 

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#1 Christoph Schmitz
11/08/2016 - 13:18 | Warnen spam
Am 11.08.16 um 12:59 schrieb Volker Bartheld:
Hallo!

Wie evtl. schon bekannt, kreuzt die Erdumlaufbahn in der kommenden Nacht
die Perseiden-Staubwolke. Das ist dann für reichlich 150 Sternschnuppen
pro Stunde gut, das Maximum bzw. die beste Beobachtungszeit wird zwischen
23:00 und 4:00 erwartet - sternenklarer Himmel vorausgesetzt.

http://www.leoniden.net/perseiden.htm
http://www.t-online.de/nachrichten/...ximum.html
http://www.zeit.de/wissen/2016-08/p...st-meteore
http://www.kleiner-kalender.de/even...46825.html

Jetzt stellt sich die Frage: Wie knipsen?

Ich stelle mir naiv vor, mein Superweitwinkel auf dem Stativ in Stellung zu
bringen und über den Zeitraum von z. B. 60 Minuten eine Serie von Fotos zu
schießen (microcontrollergesteuert, ggfs. Spiegelvorauslösung), jedes
einzelne so belichtet, daß man die Sterne (und natürlich die
Meteorschauer) gut sehen kann. Damit die Sterne keine Striche ziehen, wird
man wohl bei 30s landen und einer möglichst offenen Blende, die aber schon
hinreichende Schàrfe liefert. Hoffentlich artet das dann nicht in eine
wilde ISO-Wichserei aus, ab 1600ISO làßt die D300 schon deutlich nach.

Die 120 Bilder (120x30s`Minuten) stacke ich dann irgendwie zu einem
kosmischen Feuerwerk zusammen (Enblend/Enfuse?) und fertig.

http://gwegner.de/know-how/fotos-un...earbeiten/

Vielleicht liefern auch làngere Belichtungen interessante Effekte, die
Kreisbögen der Sterne lassen sich ja evtl. von den Meteorstreifen
unterscheiden.

Was sagen die Experten?



Was die Experten sagen, weiss ich nicht, aber ich habe die
Erfahrung gemacht, dass die Sternschnuppen relativ dunkel sind.
Ich habe ein Bild mit Blende 3.5 und ISO 3200, wo die Leuchtspur
schoen farbig zu sehen ist (also noch lange nicht ueberbelichtet).
Kann natuerlich auch sein, dass andere Sternschnuppen heller sind
als die, die ich erwischt habe. Bei einer Belichtungszeit von 1,3
Sekunden sieht man da auch schon jede Menge Sterne.

Christoph

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