F: Subverteiler

11/02/2008 - 23:21 von Horst Gfrerer | Report spam
Konfiguration (.at, Sbg)

Haus, Stromzuführung übers Dach, Hauptsicherungen im Dachbboden,
Leitung im Haus ins EG zum Hauptverteiler, 2xFI

Nun soll der Dachboden ausgebaut werden. Viele Verbraucher, rel. hohe
Leistung (E-Herd, Heizgeràte u dgl.). Ev. soll der Verbrauch da extra
gemessen werden.
Vom EG in den Dachboden sind zwei leere Schlàuche (20mm) verlegt.
1 Schlauch würde schon für den Herd benötigt (3L,N,PE), 2xL, 2xN, 2x PE
in Schlauch2 (wahrsch. eh verboten)
=> würde nicht reichen.

Vor dem Hauptverteiler abzuzweigen wàre zu aufwendig (alles extra,
zusàtzliche Zàhlermiete etc.)

Tipp vom Elektriker war rauffahren vom Hauptverteiler mit 5 x 4mm^2 +
Subverteiler

Wir haben das nicht im Detail besprochen. Wie wàre so eine Konstruktion
abzusichern?
FI + 25 o. 32A (?) im Hauptverteiler, Standard 16 A nochmal extra für
die Stromkreise am Dachboden?
 

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#1 Ragnar Bartuska
12/02/2008 - 12:26 | Warnen spam
On 11 Feb., 23:21, Horst Gfrerer wrote:
Konfiguration (.at, Sbg)

Haus, Stromzuführung übers Dach, Hauptsicherungen im Dachbboden,
Leitung im Haus ins EG zum Hauptverteiler, 2xFI

Nun soll der Dachboden ausgebaut werden. Viele Verbraucher, rel. hohe
Leistung (E-Herd, Heizgeràte u dgl.). Ev. soll der Verbrauch da extra
gemessen werden.
Vom EG in den Dachboden sind zwei leere Schlàuche (20mm) verlegt.
1 Schlauch würde schon für den Herd benötigt (3L,N,PE), 2xL, 2xN, 2x PE
in Schlauch2 (wahrsch. eh verboten)
=> würde nicht reichen.

Vor dem Hauptverteiler abzuzweigen wàre zu aufwendig (alles extra,
zusàtzliche Zàhlermiete etc.)

Tipp vom Elektriker war rauffahren vom Hauptverteiler mit 5 x 4mm^2 +
Subverteiler

Wir haben das nicht im Detail besprochen. Wie wàre so eine Konstruktion
abzusichern?
FI + 25 o. 32A (?) im Hauptverteiler, Standard 16 A nochmal extra für
die Stromkreise am Dachboden?



4mm2 für so eine fette Belastung? Naaajaaa...

Ich würde beim EVU erfragen, was die für eine Wohnungs-Zàhlerschleife
für einen Querschnitt verlangen und den dann verlegen. Normalerweise
bin ich auch Minimalist, aber wenn jetzt schon klar ist, daß der
Verbrauch dort hoch sein wird...
Die Norm verlangt mindestens 10mm2, u.U. setzt der Netzbetreiber sogar
noch höher.

Eine andere, u.U. sparsamere Möglichkeit bestünde darin, die
Zuleitung zum Subverteiler auf die Stàrke der Hausanschlußsicherungen
(35A?) auszulegen.

4mm2 dürftest du (bei ungedàmmter Wand) laut TAEV mit 25A absichern,
für 35 bràuchtest du schon 10mm2 (6mm2 geht bis 32A und es gibt keine
32A-Schmelzsicherungen). Mit Dàmmung 4mm2 bis 20A, 10mm2 auch bis 35.

Bis 10mm2 brauchst du ein 40er-Rohr, ab 16mm2 ein 50er.

FI: Einen 40A-FI darfst du mit max. 25A vorsichern, entweder du
bleibst bei 25A oder a) teilst auf mehrere FI mit jeweils 25A
Vorsicherung auf b) kaufst einen sauteuren 63A-FI.

Also je nach Vorsicherung einen oder mehrere FI ins DG, dann für die
Endstromkreise vorzugsweise 13A, 16A nur für einzelne Großverbraucher
(falls überhaupt, auch Waschmaschinen und Geschirrspüler kommen heute
oft mit 10A oder 13A aus). Für 16A auf jeden Fall 2,5mm2 verlegen.

Über Elektroheizung sagt die TAEV folgendes: "Für allelektrifizierte
Wohneinheiten (mit Elektroheizung) sind die Querschnitte entsprechend
der tatsàchlich vorhandenen gleichzeitigen Leistung zu berechnen und
dem Netzbetreiber vorzulegen."
Also wenn du wirklich auf rein elektrische Heizung abzielst hast du
höchstwahrscheinlich ein Problem.

Für eine vollelektrifizierte Wohneinheit (nur E-Herd) kommst du mit
18kW (3x25A) noch hin.

sg Ragnar

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