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11/03/2015 - 21:01 von usenet | Report spam
Bin zufàllig über das ASRock X99 Extreme11 gestolpert. Nicht grad ein
typischer Serverboardhersteller, aber …

• 18x SATA (davon 8x SAS)
• 2x eSATA
• 5x PCIe 3.0 x16 (nein, die sind nicht alle physikalisch echt, da wird
»geswitcht«)
• 2x Ultra M.2
• bis 128 GB DDR4 ECC-Speicher, wenn eine Xeon E5-CPU eingesetzt wird
• 2x Gigabit-Ethernet, für Monitoring oder SMS-Versand oder so

… ist nicht zu verachten. Kostet ~550€ netto auf dem freien Markt, leer.
Nein, ich habe es nicht hier zum testen.

<http://www.asrock.com/mb/Intel/X99%...ations>
<http://www.anandtech.com/show/9060/...swelle>

Wenn man auf eine Handvoll SATA-Ports verzichten kann, gibt es das Board
als ASRock X99 WS-E/10G auch mit 2x 10GbE onboard. Kostet ungefàhr das
gleiche.

Grüße
Götz
http://www.3rz.org/
 

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#1 Marcus Jodorf
12/03/2015 - 00:10 | Warnen spam
Goetz Hoffart schrieb:

Bin zufàllig über das ASRock X99 Extreme11 gestolpert. Nicht grad ein
typischer Serverboardhersteller, aber …



[...]

… ist nicht zu verachten. Kostet ~550€ netto auf dem freien Markt,
leer. Nein, ich habe es nicht hier zum testen.



Qualitativ finde ich ASRock mittlerweile ganz in Ordnung.
(Früher war das nur die absolute Billigschiene von ASUS und elender
Schrott - heute gefàllt mir da sogar manches Board besser als die vom
Mutterkonzern.)

Ich hab noch einen der Extreme 6 Vorlàufer (10xSATA).
Erfüllt soweit seinen Zweck, làuft stabil, nett ausgestattet und
gut verarbeitet. Lag IIRC um 320 Euro und ist völlig OK.

Mittlerweile würde ich so ein Board in solchen Preisklassen aber nur
noch nehmen, wenn man keinesfalls einen Xeon sondern unbedingt noch
einen Core i nehmen will (was nur noch Leute machen, die nicht viel
Arbeitsspeicher brauchen).

Für Xeon gibt es bessere Boards zu vergleichbaren Preisen oder sogar
günstiger.
Da wird man bei Intel oder Supermicro in der Preisklasse schon fündig
und da kann man dann problemlos mehr Speicher (z.B. 8 bzw. 16 DIMMs/512
GB oder mehr und auch ECC) reinstecken. PCIe 3.0 mit PCI-Lanes bis zum
Erbrechen sind da auch völlig selbstverstàndlich und vernünftige
Firmware mit Managementcontroller und z.B. vernünftiger
Hardwarediagnose, KVM, usw. sind einfach ein Argument.

Das schlichtere KVM bei den günstigen Intelkisten kann zwar z.B. nicht
mit größeren Lösungen wie Dells iDrac7 mithalten, aber ist immer noch
Welten besser als gar nichts bei den Consumerschleudern. Und immerhin dauert
das Hochfahren bei den kleineren Server- bzw Workstationboards meist nicht
solche halben Ewigkeiten wie bei den richtig großen.

Dann steckt man in so ein günstigeres Serverboard einfach z.B. einen
ebenfalls günstigen LSI PCIe 3.0 SAS Adapter dazu und so ein Board wie
oben bleibt einfach im Staub liegen.

Ich habe aber vor 2 Wochen noch ein ASRock Board (Fatal1ty Z97 Pro) dem
Kind ein Bekannten in seine neue Daddelkiste geschraubt. Für solche
„Homecomputer“ sind die Boards bestens geeignet und Qualitàt ist wie
gesagt gut und dafür paßt das.

In der 500 Euro Klasse würde ich persönlich auf keinen Fall noch ein
Consumerboard wie das ASRock nehmen. Da gibt es schon wesentlich nettere
professionelle Sachen für das Geld.


Gruß,

Marcus
⚂⚃

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