F: Verstärker-Eingangssignal mit welchem Poti drosseln?

07/11/2010 - 16:30 von Michael Schwarzer | Report spam
Hallo zusammen,

ich brauche mal bitte Eure Hilfe:

Hintergrund:
Meine Eltern haben einen Sat-Receiver und daran einen Verstàrker.
Der Dolby Digital AC3 Ausgang des Receivers ist elektrisch per Cinch mit
dem Verstàrker verbunden.
Der analoge Stereo-Ausgang des Receivers ist natürlich auch elektrisch
per Cinch mit dem Verstàrker verbunden.

Problem:
Beim Kanalwechsel, wenn gleichzeitig der Ton von Dolby auf Stereo
wechselt, wird der Ton deutlich lauter.
D.h. die Sendungen mit digitalem AC3-Ton sind annàhernd gleichlaut und
die Sendungen mit analogem Stereo-Ton sind ebenfalls annàhernd
gleichlaut aber deutlich lauter als die mit AC3-Ton. Das liegt wohl mit
daran, dass der Stereo-Ton nur über die analoge Verbindung übertragen
werden kann und wird.

Idee:
Da weder Receiver noch Verstàrker 'ne ausreichende Möglichkeit zum
Angleichen der Ein- bzw. Ausgangskanàle bietet, möchte ich einfach das
analoge Stereo-Signal drosseln.
Dazu sollte doch je ein Poti in der Stereo-Verbindung reichen, oder?
Doch wie sollte der ausgelegt sein?
Vom Receiver habe ich folgende Daten zum analogen Ausgang aus der Anleitung:
Ausgangspegel L/R: 0,5 V r.m.s. (nominal)
Ausgangsimpendanz: 600 Ohm
THD: >60 dB (1kHz)
S/N: >60 dB
Übersprechen: <-65 dB

Der Poti sollte doch sicher recht klein gehalten werden, um das Signal
nicht komplett zu verlieren. Doch wieviel ist klein? Und ein
logarithmisches Verhalten ist hierbei sicher auch nützlicher als ein
lineares, oder?

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand aus den Infos 'ne plausible
Empfehlung geben kann.
Vielen Dank im Voraus und noch 'nen schönen Sonntag!

Mit freundlichen Grüßen
Michael Schwarzer.
 

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#1 Hergen Lehmann
07/11/2010 - 17:12 | Warnen spam
Am 07.11.2010 16:30, schrieb Michael Schwarzer:

Der Poti sollte doch sicher recht klein gehalten werden, um das Signal
nicht komplett zu verlieren. Doch wieviel ist klein? Und ein
logarithmisches Verhalten ist hierbei sicher auch nützlicher als ein
lineares, oder?



Nimm 10kOhm,log,Stereo.

Die genaue Impedanz ist unkritisch. *Viel* niederohmiger würde ich aber
nicht werden, die ungewohnte Belastung könnte bei der Signalquelle zu
Verzerrungen führen. *Viel* hochohmiger macht die Angelegenehit
brummempfindlich.
Eine logarithmische Kennlinie ermöglicht eine genauere Einstellung
niedriger Lautstàrken, ist für deinen Zweck aber wahrscheinlich relativ
egal.

Hergen

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