[FBSD] Filesystem fuer CNFS-Spool?

11/09/2007 - 22:23 von Michael Grimm | Report spam
[x-posted & fup2 dcoub]

Moin, moin -

Ich beabsichtige, einen INN mit CNFS-only-Spool unter FreeBSD 6.1
aufzusetzen (als Ersatz für einen derzeit unter Debian laufenden).

Meine Erfahrungen beschrànken sich also ausschließlich auf Linux. Dort
setze ich EXT2 mit minimal machbarer Inodesdichte für den CNFS-Spool
ein.

Für FBSD suche ich nun ein vergleichbares Filesystem. Sofern ich das
richtige verstehe, kàme dem ein UFS1 mit geringer Inodedichte am
nàchsten, richtig? Oder mißverstehe ich die Dokumentation [1] völlig?

Raw devices kommen für den Spool leider nicht in Frage, da ich hierfür
zuviele Partitionen benötigte, um meine gegenwàrtige Expire-Strategie
übernehmen zu können.

Ich habe mal ein fup2 dcoub gesetzt, folge aber auch nach dcsn.

Gruß,
Michael

[1] http://www.freebsd.org/doc/en_US.IS...-disk.html
Heute im Angebot der ATK: Excrementum caninum bei Schokoladenmißbrauch
 

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#1 Clemens Zauner
12/09/2007 - 13:56 | Warnen spam
In de.comp.os.unix.bsd Michael Grimm wrote:
Ich beabsichtige, einen INN mit CNFS-only-Spool unter FreeBSD 6.1
aufzusetzen (als Ersatz für einen derzeit unter Debian laufenden).



Wenn du schon neu aufsetzt - weshalb dann FreeBSD 6.1?

Für FBSD suche ich nun ein vergleichbares Filesystem. Sofern ich das
richtige verstehe, kàme dem ein UFS1 mit geringer Inodedichte am
nàchsten, richtig? Oder mißverstehe ich die Dokumentation [1] völlig?



Weniger tweaken ist manchmal mehr. Geringe INode-dichte: Ja. mount
mit 'noatime'. Achte darauf, dass Article-Spool und die housekeeping
Daten vom INN (overview, et.al.) auf unterschiedlichen platten liegen
(wenn leicht möglich). Bei vielen Platten die CNFS-Buffer so anliegen,
dass subsequente Writes auf die jeweils nàchste Platte gehen
(deine Buffer seien 1,2,3,4,5,6 ; die ugeraden liegen auf Platte A,
die geraden auf Platte B).

Bei CNFS-Buffern làst sich vfs.ufs.dirhash_maxmem auch leicht so
anpassen, dass eigentlich keine Cache-Misses mehr passieren sollten
(nimm einfach 16 MByte, oder so). Bei tradspool ist der Wert eher
sehr hoch anzusetzen (unter 64 MByte spielt sich da nix, auch
sollte man dann etwas mehr tunen).

Ich persönlich bevorzuge da immer vom layout: 1 Systemdisk (wegen
logfiles et.al.), eine für den inn + overview, ... und den rest
der platten für den spool. Wobei ich noch nie reine CNFS-Systeme
aufgesetzt hatte - zumindest die Big8 + deutschsprachig war immer
tradspool (wegen den konfigurierbaren Haltezeiten), der "rest"
plus etwaige oversized Articles kommt auf CNFS-Buffer (falls
solche vorhanden sind).

cu
Clemens.
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