fc8: Kernelmodul nVidia

29/04/2008 - 17:43 von Ralph Stahl | Report spam
Moin,

ich habe folgendes noch nie gemacht und will sicher gehen:

Ich beabsichtige, meinem Fedora-Rechner ein neues Board mit integrierter
nVidia 6100 zu spendieren. Bisher làuft eine Radeon PCI ohne besondere
Vorkehrungen. Ich möchte dabei die bestehende HD mit dem bisherigen
System möglichst ohne Änderung wieder einbauen (der Wunschtraum aller
Windows-User, aber meiner auch...).

a) Ist es besser, das im Paketmanager angebotene zum aktuellen kernel
passende Modul kmod-nvidia-96xx... zu verwenden oder den Treiber von
nvidia.com (der als Binàrfile kommt, die Kernelquellen verlangt und auch
nur ein Modul baut)? Ersteres hàtte wohl den Vorteil, daß das Modul dann
bei jedem Update des Kernels immer mit upgedatet werden würde, oder?

b) Kann ich das Modul einbinden, bevor die neue Hardware da ist? Die
Idee ist, daß es nach dem Umbau automatisch eingehàngt wird und vorher
nicht stört.

Danke schonmal für Eure Hinweise!
ralph
 

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#1 Andreas M. Kirchwitz
30/04/2008 - 23:06 | Warnen spam
Ralph Stahl wrote:

Ich beabsichtige, meinem Fedora-Rechner ein neues Board mit integrierter
nVidia 6100 zu spendieren. Bisher làuft eine Radeon PCI ohne besondere
Vorkehrungen. Ich möchte dabei die bestehende HD mit dem bisherigen
System möglichst ohne Änderung wieder einbauen (der Wunschtraum aller
Windows-User, aber meiner auch...).



Hab ich mit einem früheren Fedora auch mal gemacht. Ging problemlos.

a) Ist es besser, das im Paketmanager angebotene zum aktuellen kernel
passende Modul kmod-nvidia-96xx... zu verwenden oder den Treiber von
nvidia.com (der als Binàrfile kommt, die Kernelquellen verlangt und auch
nur ein Modul baut)? Ersteres hàtte wohl den Vorteil, daß das Modul dann
bei jedem Update des Kernels immer mit upgedatet werden würde, oder?



Von Fedora ist das Modul nicht, sondern aus einem fremden Repository.

Der mitgelieferte X-Treiber ist okay, wenn keine hohen Ansprüche hat
oder X nur gelegentlich benötigt (Server), denn er ist schrecklich
langsam, ziemlich instabil und wàhlt saudàmliche Frequenzen.

Der Treiber von Nvidia ist schnell, stabil und obendrein komfortabel
konfigurierbar. Man benötigt *keine* Kernelquellen zur Installation.
Man muss nur an den richten Stellen "Yes" oder "No" sagen - das war's
schon.

Wenn man ein fertiges Modul aus einem fremden Repository nimmt, hat
man grundsàtzlich das Problem, dass man unter Umstànden warten muss,
bis dort jemand ein zum gerade installierten neuen Kernel das
passende Modul bereitstellt. Bedenkt man, wie einfach die Installation
des Original-Nvidia-Treibers ablàuft, fàllt mir kein Grund ein, warum
man sich aus einer fremden Quelle bedienen soll. Außerdem hast Du beim
Original-Nvidia-Treiber die freie Wahl, welche Version Du installieren
möchtest, denn neben der offiziellen Version (stable) bietet Nvidia
verschiedene Beta-Serien mit neuen Features und Bug-Fixes an.

b) Kann ich das Modul einbinden, bevor die neue Hardware da ist? Die
Idee ist, daß es nach dem Umbau automatisch eingehàngt wird und vorher
nicht stört.



Grundsàtzlich sollte das funktionieren, aber da eine Änderung an
der X-Konfiguration notwendig ist, würde ich nicht daran fummeln,
bevor Du nicht erfolgreich auf Deinem neuen Motherboard im
Textmodus booten konntest. Sonst hast Du zusàtzliche Arbeit,
wenn Du wieder die alte Hardware benutzen musst.

Alles wird gut ... Andreas

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