FCRDNS vs. dynamische IP-Adressen

13/02/2014 - 15:31 von Michael Hoffmann | Report spam
Tach,
wir haben ein Problem, und es scheint eine unvollstàndige DNS-
Konfiguration zu sein. Den dynamischen IP-Adressen, die wir von
unserem ISP zugewiesenbekommen, sind zwar Domainnamen zugeordnet,
doch diesen Domains oft keine IP-Adressen.

Der SMTP-Server des Providers, über den zwei meiner eigenen
Domains laufen, lehnt nun unsere E-Mails ab, wenn unsere aktuelle
IP-Adresse keinen FCRDNS-Test besteht. Laut Kundendienst ist eine
vollstàndige Konfiguration notwendig für einen reibungslosen
Betrieb. Die Techniker vom ISP widersprechen dem jedoch und
behaupten, mit dynamischen Adressen sei das gar nicht möglich.

Die beiden Unternehmen schieben sich also gegenseitig den
Schwarzen Peter zu, und wir sind die Leidtragenden.
Welche der beiden Seiten hat Recht?

Corlagon

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außer wenn es um Themen geht, bei denen ich mich gut auskenne."
[Andreas M. Kirchwitz in drtm]
 

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#1 Juergen Ilse
13/02/2014 - 15:45 | Warnen spam
Hallo,

Michael Hoffmann wrote:
wir haben ein Problem, und es scheint eine unvollstàndige DNS-
Konfiguration zu sein. Den dynamischen IP-Adressen, die wir von
unserem ISP zugewiesenbekommen, sind zwar Domainnamen zugeordnet,
doch diesen Domains oft keine IP-Adressen.
Der SMTP-Server des Providers, über den zwei meiner eigenen
Domains laufen, lehnt nun unsere E-Mails ab, wenn unsere aktuelle
IP-Adresse keinen FCRDNS-Test besteht. Laut Kundendienst ist eine
vollstàndige Konfiguration notwendig für einen reibungslosen
Betrieb. Die Techniker vom ISP widersprechen dem jedoch und
behaupten, mit dynamischen Adressen sei das gar nicht möglich.
Die beiden Unternehmen schieben sich also gegenseitig den
Schwarzen Peter zu, und wir sind die Leidtragenden.
Welche der beiden Seiten hat Recht?



Es spielt keine Rolle, wer recht hat, denn man betreibt einfach keinen
SMTP-Server auf dynamisch vergebenen IP-Adressen (bzw. wenn, dann einen,
der sich beim einliefern an den Provider-Mailserver authentifiziert, so
dass damit das Problem nicht mehr bestehen sollte, denn ein RDNS-Check
bei Hosts, die sich anderweitig als "gueltige Relay-Clients" authentifi-
zieren, waere sinnlos und ziemlich hirnverbrannt).

Tschuess,
Juergen Ilse ()
Ein Domainname ist nur ein Name, nicht mehr und nicht weniger.
Wer mehr hineininterpretiert, hat das Domain-Name-System nicht
verstanden.

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