FCS F-Stecker crimpen

19/01/2010 - 22:17 von G | Report spam
Hallo,

ich hàtte da zwei grundsàtzliche Fragen: Ich verwende ein 7mm
Koaxialkabel mit Metallgeflecht (natürlich) und zusàtzlich einer
Metallfolie darunter. Zuvor habe ich diese Aufschraub-F-Stecker benutzt.
Dazu habe ich das Geflecht NICHT umgeschlagen. Scheint eine Glaubensfrage
zu sein, aber von der Theoretischen Elektrotechnik her bin ich eher von
dieser Variante überzeugt. Jedenfalls verwende ich jetzt die o.g. FCS
Stecker, die ich mit einem Hex-Werkzeug crimpe. Prompt habe ich 0,2dB
weniger "Qualitàt" (an sich nicht gerade viel, zumal ich auch überhaupt
nicht weiß, was mir mein Receiver mit "Qualitàt" sagen möchte. Aber die
Tendenz finde ich bescheiden- ich hatte wenn dann eher mit einem besseren
Signal gerechnet). Ist nun ein gecrimpter Hex-Stecker gar schlechter als
ein Aufdreher?

Und die zweite Frage - wie könnte es anders sein -: Habe ich etwas falsch
gemacht? Ich habe zunàchst 8mm Sehne freigelegt. Dann die Außenisolierung
entsprechend meiner Hülsenlànge abgetrennt. Danach habe ich das Kabel
versucht in den Stecker einzuschieben, was recht schlecht ging. Scheinbar
pressen sich Metallfolie und Dielektrikum nur schwer in die innere Hülse.
Es geht auch irgendwie Lànge verloren (ist das Dielektrikum so
kompressibel?). Na und dann halt gecrimpt. Halten tut's bombenfest. Kann
man nicht abreißen. Aber vielleicht ist es ja gar nicht richtig gemacht.

Grüße!
 

Lesen sie die antworten

#1 Joerg
19/01/2010 - 23:00 | Warnen spam
Günther Frings wrote:
Hallo,

ich hàtte da zwei grundsàtzliche Fragen: Ich verwende ein 7mm
Koaxialkabel mit Metallgeflecht (natürlich) und zusàtzlich einer
Metallfolie darunter. Zuvor habe ich diese Aufschraub-F-Stecker benutzt.
Dazu habe ich das Geflecht NICHT umgeschlagen. Scheint eine Glaubensfrage
zu sein, aber von der Theoretischen Elektrotechnik her bin ich eher von
dieser Variante überzeugt. Jedenfalls verwende ich jetzt die o.g. FCS
Stecker, die ich mit einem Hex-Werkzeug crimpe. Prompt habe ich 0,2dB
weniger "Qualitàt" (an sich nicht gerade viel, zumal ich auch überhaupt
nicht weiß, was mir mein Receiver mit "Qualitàt" sagen möchte. Aber die
Tendenz finde ich bescheiden- ich hatte wenn dann eher mit einem besseren
Signal gerechnet). Ist nun ein gecrimpter Hex-Stecker gar schlechter als
ein Aufdreher?

Und die zweite Frage - wie könnte es anders sein -: Habe ich etwas falsch
gemacht? Ich habe zunàchst 8mm Sehne freigelegt. Dann die Außenisolierung
entsprechend meiner Hülsenlànge abgetrennt. Danach habe ich das Kabel
versucht in den Stecker einzuschieben, was recht schlecht ging. Scheinbar
pressen sich Metallfolie und Dielektrikum nur schwer in die innere Hülse.
Es geht auch irgendwie Lànge verloren (ist das Dielektrikum so
kompressibel?). Na und dann halt gecrimpt. Halten tut's bombenfest. Kann
man nicht abreißen. Aber vielleicht ist es ja gar nicht richtig gemacht.




Hast Du ein Photo oder Datenblatt von dem Stecker? Wenn das normale
Crimp F-Stecker sind da lasse ich maximal 3mm vom Innen-Dielektrikum
stehen, dann nochmal 10mm oder mehr Innenleiter (kann man nach Montage
auf Laenge knipsen und feilen). Nichts wird zurueckgefaltet. Der Stecker
wird dann leicht hin und her drehend ueber alles geschoben, so dass
Geflecht, Folie und Aussenisolierung ohne Faltenwurf zwischen innerer
und auesserer Huelse sitzen. Bis zum Anschalg. Dann crimpe ich zu.

Ich hatte auch mal so einen Fall wo die Dinger nicht draufzuschieben
gingen. Stellte sich raus dass sie fuer eine andere Bauart RG6 waren.
Eine Stunde und fuenf Dollars spaeter hatte ich ein Zehnerpack mit den
richtigen. Sie muessen draufgehen ohne dass einem nachher die Haende weh
tun.

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.

Ähnliche fragen