FeCl3-Fragen

03/03/2010 - 19:57 von Johannes Bauer | Report spam
Hallo Gruppe,

habe meine Chemikalien wieder mal ausgemistet und geordnet und dabei
etwas am FeCl3 festgestellt. Ich hatte die Lösung schon vor làngerem (2
oder 3 Jahre) mal angerührt, Basis war das Zeug von Conrad.

Das stand relativ lange rum wohl nicht ganz dicht und offenbar war
einiges von dem Wasser verdunstet. Oben schwamm zwar schwarze
Flüssigkeit (etwa wie sehr dunkler Traubensaft), unten war aber nicht
der übliche FeCl3-Schlamm, sondern das war quasi versteinert und zu
richtig harten Brocken geworden. Auf dem Brocken wuchsen etwa 2-3cm
lange, grüne Kristallnadeln, vermutlich Kupfer.

Nun habe ich dazu einige Fragen. Ich habe den Brocken von der klaren
Flüssigkeit getrennt und durch Zugabe von einer Tasse heißen Wassers
lies dieser sich auch wieder auflösen, allerdings mit teilweise
schlammiger Konsistenz. Versuchsweise habe ich eine Platine damit
geàtzt, das ging noch ganz gut.

- Ist der solide Bestandteil FeCl3, das ausgefàllt wurde, weil
Flüssigkeit verdunstet ist?
- Wie bestimme ich (objektiv), wie viel FeCl3 schon durch Ätzvorgànge
(oder Alterung?) verbraucht wurde?
- Wie bekomme ich eine möglichst gesàttigte Lösung hin, damit ich keine
Feststoffbestandteile in der Flüssigkeit schwimmen habe?
- Wie filtriert man den Schlamm am geeignetsten ab?

Ich fànds toll wenn jemand dazu etwas wüßte und mir helfen könnte.

Viele Grüße,
Johannes



Wo hattest Du das Beben nochmal GENAU vorhergesagt?


Zumindest nicht öffentlich!


Ah, der neueste und bis heute genialste Streich unsere großen
Kosmologen: Die Geheim-Vorhersage.
- Karl Kaos über Rüdiger Thomas in dsa <hidbv3$om2$1@speranza.aioe.org>
 

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#1 Dieter Wiedmann
03/03/2010 - 20:27 | Warnen spam
Johannes Bauer schrieb:

- Ist der solide Bestandteil FeCl3, das ausgefàllt wurde, weil
Flüssigkeit verdunstet ist?



Nein.


- Wie bestimme ich (objektiv), wie viel FeCl3 schon durch Ätzvorgànge
(oder Alterung?) verbraucht wurde?



Manganometrisch, nach Reinhard/Zimmermann.


- Wie bekomme ich eine möglichst gesàttigte Lösung hin, damit ich keine
Feststoffbestandteile in der Flüssigkeit schwimmen habe?



Weshalb sollte man eine gesàttige Lösung verwenden wollen?


- Wie filtriert man den Schlamm am geeignetsten ab?



Glasfritte.


Gruß Dieter

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