[Fedora] NetworkManager, modem-manager, wpa_supplicant

14/01/2011 - 00:43 von Andreas M. Kirchwitz | Report spam
Hallo Fedora-Anwender!

Bei Fedora 14 ist mir aufgefallen, dass im Hintergrund stàndig die
Prozesse "modem-manager" und "wpa_supplicant" laufen, obwohl das
System via "NetworkManager" ganz schlicht mit einer festen IP auf
dem Ethernet konfiguriert wurde. Das System hat kein Modem, WLAN
oder andere Netzwerkhardware.

Die Prozesse (modem-manager, wpa_supplicant) haben die Parent PID 1.
Bringt man sie um (kill), werden sie sofort neu gestartet.

Woher kommen die Prozesse? NetworkManager? Udev?

Warum werden die Prozesse überhaupt gestartet, obwohl es dafür weder
eine spezielle Konfiguration gibt noch passende Hardware im Computer?

Per Suchmaschine findet man im wesentlichen Bug-Reports, dass diese
Prozesse *nicht* laufen, obwohl die Leute entsprechende Hardware dafür
im Rechner stecken hat. Ich hingegen möchte die Prozesse loswerden
und wundere mich, woher sie kommen.

Natürlich könnte ich vermutlich einfach die entsprechenden Pakete
deinstallieren. Doch ich möchte gern den Hintergrund verstehen.

Für "wpa_supplicant" gibt es unter Fedora 14 interessanterweise
auch noch ein extra /etc/rc.d/init.d-Skript (bei mir nicht aktiv).
Wozu ist das überhaupt da, wenn der Prozess sowieso immer làuft?

Verwirrend ... Andreas
 

Lesen sie die antworten

#1 Karsten Roch
14/01/2011 - 10:31 | Warnen spam
On 14.01.2011 00:43, Andreas M. Kirchwitz wrote:
Hallo Fedora-Anwender!

Bei Fedora 14 ist mir aufgefallen, dass im Hintergrund stàndig die
Prozesse "modem-manager" und "wpa_supplicant" laufen, obwohl das
System via "NetworkManager" ganz schlicht mit einer festen IP auf
dem Ethernet konfiguriert wurde. Das System hat kein Modem, WLAN
oder andere Netzwerkhardware.

Die Prozesse (modem-manager, wpa_supplicant) haben die Parent PID 1.
Bringt man sie um (kill), werden sie sofort neu gestartet.

Woher kommen die Prozesse? NetworkManager? Udev?



Soweit ich das verstehe, kommen diese Prozesse im Zusammenhang mit dem
Networkmanager. Udev ist für die Einbindung der Hardware (Netzwerkkarte)
zustàndig. (Unter /etc/sysconfig/network und den dazugehörigen scripts
steht dann vermutlich sowas wie "controlled by Networkmanager = yes")

Warum werden die Prozesse überhaupt gestartet, obwohl es dafür weder
eine spezielle Konfiguration gibt noch passende Hardware im Computer?




Vermutlich bringt der NM diese Prozesse als Abhàngigkeiten mit sich.

Per Suchmaschine findet man im wesentlichen Bug-Reports, dass diese
Prozesse *nicht* laufen, obwohl die Leute entsprechende Hardware dafür
im Rechner stecken hat. Ich hingegen möchte die Prozesse loswerden
und wundere mich, woher sie kommen.

Natürlich könnte ich vermutlich einfach die entsprechenden Pakete
deinstallieren. Doch ich möchte gern den Hintergrund verstehen.



Du kannst ja mal yum erase modem-manager oder yum erase wpa_supplicant
auf der Konsole eingeben. Aber erschrick nicht ueber die vielen
Abhàngigkeiten...

Die Idee hinter dem Networkmanager ist doch, ein zentrales
Verwaltungstool für alle möglichen Netzwerkverbindungen bereitzustellen.
Dazu benötigt der NM dann eben den Zugriff auf WLAN, Bluetooth, Modem,
Netzwerkkarte... Fuer einen Rechner mit nur einer Ethernetkarte braucht
es eigentlich keinen Networkmanager.

Regards
Karsten

Ähnliche fragen