fehlgeformt, wohlgeformt, falsch und wahr

17/02/2012 - 19:04 von carlox | Report spam
Hallo allerseits,
I)
Christopher Creutzig hat mich in dem Thread
"Frage zur (Wohl)Definiertheit von y=f(x)"
zu folgenden Ueberlegungen veranlasst:

Um ueberhaupt einer mathematischen Aussage die Eigenschaft wahr oder
falsch zukommen zu lassen, muss die Aussage vorher ein
mathematisch _wohlgeformtes_ Objekt sein.
Die Menge W_O der "mathematisch wohlgeformten Objekte" muessete man
dann erst mal definieren, bevor man einen mathematischen Text
verfasst.
Dies koennte man z.B. mit Hilfe eine induktiv definierten Menge
machen.

Beispiele:
1)
f(x) ist Eement aus W_O : <==>
x ist aus der Definitionsmenge von f

2) 0/0 = 0/0 ist nicht Element aus W_O
d.h. 0/0 = 0/0 ist dann fehlgeformt, syntaktisches inkorrekt bzw.
(syntaktisch falsch.

II)
Meine Meinung:
Wenn man einen mathematischen Satz formuliert,
folgt daraus, dass die darin enthaltenen Objekte
wohlgeformte, mathematische Objekte sind.

1.Beispiel:
Es genuegt den folgenden Satz zu formulieren:
x/y = (2x) / (2y)

Es ist also nicht noetig Folgendes zu formulieren:
y != 0 ==> x/y = (2x)/(2y)

2.Beispiel:
sqrt(a * b) = sqrt(a) * sqrt(b)

Es ist also nicht noetig Folgendes zu formulieren:
a >= 0 und b >=0 ==> sqrt(a *b) = sqrt(a) * sqrt(b)


Sind meine Ansichten richtig ?

mfg
Ernst
 

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#1 R.H.
18/02/2012 - 15:30 | Warnen spam
Ernst Baumann schrieb:
Hallo allerseits,
I)
Christopher Creutzig hat mich in dem Thread
"Frage zur (Wohl)Definiertheit von y=f(x)"
zu folgenden Ueberlegungen veranlasst:

Um ueberhaupt einer mathematischen Aussage die Eigenschaft wahr oder
falsch zukommen zu lassen, muss die Aussage vorher ein
mathematisch _wohlgeformtes_ Objekt sein.



Im Prinzip nàherungsweise richtig. Aber das ist eben nicht die wichtige
Vorraussetzung zu tatsàchlichen Gleichungen.

Logiken sind IMMER wahr.

Das Problem ist, Logiken zu definieren

Der elementarste Grund ist die durch die bekannten physikalischen
Bedingungen dieser Welt bedingte Ungleichheit aller Operanden.

Dabei spielt es keinerlei Rolle, ob man nun fassbare Objekte als
Operanden einsetzt in Gleichungen wie Schrauben oder Sonnen, oder ob man
stattdessen nur Begriffe rein sprachlicher Art verwendet.

Beides, also Schrauben oder Begriffe, sind IMMER energetisch basiert und
sind damit in der Hirarchie der Wertigkeiten immer unzureichend verwendbar.

Alle Begriffe sind IMMER z.B. GESCHRIEBEN, GESPROCHEN usw.usw.usw., also
auf irgendeinem Medium transportiert, vorhanden, und unterliegen damit
den Wahrscheinlichkeitswirkungen aller konstantenbasierten Objekte,
genauso wie Schrauben.

Der Grund für die Wahrscheinlichkeitswirkungen aller energetischen
Objekte liegt in der konstantenbasierten Quantenstruktur der Welt.

Ein Quant ist zwar eindeutig definierbar anhand seiner
Konstantenwirkung, es unterliegt aber allen Raum-Zeitbedingungen, und
dazu gehören z.B. alle Ortsabhàngigkeiten, so dass innerhalb der
quantenmechanischen Bedingungen jede Exietsnz eines konstantenbasierten
Objektes immer nur innerhalb von Wahrscheinlichkeitsgrenzen erkennbar
wird, weshalb jede Einsetzung eines weltlichen, also energetischen
Operanden in eine Logik, IMMER zu einer Ungleichung führt.

Das selbe ergibt sich aus der Quantenstruktur aller Macroobjekte, also
aller Objekte, die aus mehr als EINER Konstantenwirkung, also mehr als
einem Quant, bestehen.

Alle erkennbaren Objekte der Welt bestehen aus mehreren Quanten und
damit ist eine absolute Objektunschàrfe gegeben, die JEDE math. Logik zu
einer Ungleichung machen.

Eine Frage ist z.B., ob Logiken erst existent sind, wenn
Konstantenwirkungen vorhanden sind, oder anders: sind Logiken erst dann
vorhanden, wenn es Weltobjekte gibt, also z.B. sobald es Steine,
Schrauben oder Laute gibt.

Da Logiken aber auch funktionieren, wenn man unenergetische Operanden
einsetzt, gilt und existiert Logik aber auch ohne die energetische Welt.

Schaut man genauer, rechnet man gedanklich ohne energetische Objekte und
setzt stattdessen Entitàten ein, also Objekte, die absolut entitàr, also
für sich stehend, und immer eindeutige Werte abgebend, sind.

Setzt man in eine Rechnung Entitàten ein, geht man gedanklich davon aus,
dass jeder Operand einen absolut eindeutigen Wert hat, der zugleich auch
innerhalb erfassbarer Relationen zu anderen Operanden steht.

Steht also Operand A da mit einem Wert von X, dann ist der Wert von
Operand B definierbar aus einem Verhàltnis zwischen A und B.

Ist aber ein Verhàltnis zwischen A und B erkennbar, besteht auch eine
existentielle Beziehung zwischen beiden Operanden, da sie sonst nicht in
Bezug zu setzen wàren.

Jetzt kann man natürlich schreiben: da alle energetischen Objekte der
Welt auf Quanten beruhen, ist eine natürliche Wertigkeit der Objekte
zueinander gegeben, die auf der Vielzàhligkeit aller quantenbasierten
Objekte beruht und deshalb auch keine Mengen unter EINEM Quant erlauben.

Das würde aber nicht erklàren, weshalb man überhaupt zàhlen kann, da
dazu ja erstmal eine Grundwertigkeit vorhanden sein müsste, die zuerst
mal ermöglichen müsste, dass Objekte innerhalb von Wertigkeiten,
Wertigkeitsverhàltnissen, zueinander stünden, und damit überhaupt erst
zàhlbar wàren.

Also muss die Fàhigkeit, sich innerhalb von Mengen, unterscheidbar zu
machen, unterscheidbar zu sein, auch sozusagen eine Etage tiefer liegen,
als innerhalb von Konstantenwirkungen.

Daher ist es unerlàsslich, eine weitere tiefere Ebene zu defininieren,
die überhaupb erst der Logik ermöglicht, Operanden in Wertigkeiten
zueinander verknüpfen zu können.

Diese Ebene beinhaltet die Existenzwirkungen aller Objekte, die
innerhalb der logischen Verknüpfungssysteme die Grundstrukturen der Welt
ermöglichen, worauf dann logische und energetische Konstantenwirkungen
erst die Objekte der Welt generieren.

D.h. zugleich, dass ALLE Existenzen der Welt basiert sind auf einem
Wertigkeitssystem unterhalb der Logik, womit überhaupt erst weltliche
Existenzen ermöglichst sind, was übrigens an den Hirarchien der Welt
erkennbar ist, da diese nur die Wertigkeitshirarchien der Existenzwelt
wiederspiegeln.

Zugleich heißt dass auch, dass alles, was sich hier als materielle
Existenz zu zeigen scheint, nur auf ein striktes existentielles
Wertesystem zurückführbar ist, welches erst alle logischen Vernüpfungen
aller Weltobjekte ermöglicht.

Oder anders: Materie, Energie usw. basieren nur auf einem entitàren
Wertesystem.


Die Menge W_O der "mathematisch wohlgeformten Objekte" muessete man
dann erst mal definieren, bevor man einen mathematischen Text
verfasst.



der Begriff "math. wohlgeformt " ist genauso wie "Kalkül"
hervorgegangen aus der Erkenntnis, dass Logiken zwar funktionieren, man
aber nicht genau weiß, warum, und weshalb man Logiken erst finden muss,
und nicht einfach definieren kann.

Dies führt zu unterschiedlichen Annahmen, wie z.B., dass eine Formel
"wohlgeformt" sein muss, damit sie richtig funktioniert.

Das ist aber überhaupt nicht so:

JEDE LOGIK FUNKTIONIERT IMMER

braucht also nicht "wohlgeformt" zu sein innerhalb ihrer Logikstruktur.

Es ergibt also z.B. pi = pi genauso wie 1 Ei = 1 Ei, was energetisch
gesehen Ungleichungen sind.

Gedanklich rechnet man aber entitàr und erstellt damit gedanklich
tatsàchlich Gleichungen, weil man die Operanden gedanklich zu Entitàten
erklàrt, die innerhalb ihrer Wertigkeitesysteme beliebig logisch
miteinander kombinierbar sind.


Die Welt existiert nur auf Grund ihrer zugrundeliegenden Logiken und
somit würde die Welt zusammenbrechen, wenn nur irgendeine Logik nicht
funktionieren würde.

Da jede Logik IMMER funktioniert kann es also nicht an Logiken selber
liegen, wenn irgendeine Rechnung nicht funktioniert.

Tatsàchlich liegt es IMMER nur an der Verwendung der Operanden, die man
in Rechnungen einsetzt.

Tatsàchlich ist es so, dass keinerlei wahre Logik auf energetische Weise
definierbar ist.

Was aber möglich ist, dass ist eine empirische Annàherung an die
eigentliche, jeder Rechnung zugrundeliegenden, Logik.

Was letztlich aber nicht heißt, dass jede Rechnung immer nur wackelig
wàre, sondern es heißt nur, dass JEDER Rechnung Logiken zugrunde liegen,
die absolut wahr und gültig sind.

Es ist also nicht möglich, eine wahre Rechnung zu definieren, sondern es
ist nur möglich, eine der Natur zugrundeliegende Logik nàherungsweise zu
erkennen, zu definieren, und in eine nàherungsweise analoge energetsiche
Form zu bringen als Formel, oder als Brücke oder Schraube.

Damit bekommt aber jede der Natur zugrundeliegende Logik selber eine
absolute Bedeutung für die Existenz aller Objekte der Welt, weshalb sich
mit der entsprechenden Sichtweise darauf auch z.B. div. mathematische
und geometrische Problem lösen lassen, die bisher nicht lösbar waren.


Dies koennte man z.B. mit Hilfe eine induktiv definierten Menge
machen.



was immer unrealistisch bleibt, da Mengen real immer nur unendlich
definierbar sind, außer man greift sich wahlweise irgendwelche Mengen
heraus und behauptet, diese seien realistich, was sie aber nicht sein
können, da Realismus sich IMMER nur auf Logik gründet, und diese IMMER
alle Mengen einbeziehen "muss".


Beispiele:
1)
f(x) ist Eement aus W_O : <==>
x ist aus der Definitionsmenge von f

2) 0/0 = 0/0 ist nicht Element aus W_O
d.h. 0/0 = 0/0 ist dann fehlgeformt, syntaktisches inkorrekt bzw.
(syntaktisch falsch.



weil NULL energetisch nicht definierbar ist, da real Null innerhalb der
energetischen Welt nicht existiert.

Null ist nur eine Notwendigkeit aus der entitàr logischen Welt, ist aber
mit dieser Welt der Knstantenwirkungen nicht ohne div. Brüche vereinbar,
siehe z.B. Quantenfluktuation oder "LEERER" Raum oder "nicht gesagt"
oder "nicht gedacht".

Somit zeigt sich der Gegensatz zwischen der entitàren Welt, also der
Welt der Existenzen, der Logik usw., und auf der anderen Seite der
energetisch basierten Objekte dieser Welt
anhand obiger Definitionen wie 0/0 usw.usw.usw., .


II)
Meine Meinung:
Wenn man einen mathematischen Satz formuliert,
folgt daraus, dass die darin enthaltenen Objekte
wohlgeformte, mathematische Objekte sind.

1.Beispiel:
Es genuegt den folgenden Satz zu formulieren:
x/y = (2x) / (2y)

Es ist also nicht noetig Folgendes zu formulieren:
y != 0 ==> x/y = (2x)/(2y)

2.Beispiel:
sqrt(a * b) = sqrt(a) * sqrt(b)

Es ist also nicht noetig Folgendes zu formulieren:
a >= 0 und b >=0 ==> sqrt(a *b) = sqrt(a) * sqrt(b)


Sind meine Ansichten richtig ?



Leider nicht weit genug geschaut.

Eine gültige Logik ist nicht durch "Wohlgeformtheit" erreichbar, sondern
nur empirisch und lokal begrenzt eingrenzbar und definierbar.


mfg
Ernst






Gruß Ron.H.

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