Feinschutz fuer Elektronik und PC

13/11/2015 - 20:05 von Marc Haber | Report spam
Hallo,

Ich möchte gerne in meinem Büro die Unterhaltungs- und Büroelektronik
gegen Überspannung aus dem Netz schützen. Das Haus ist bereits mit
Grob- und Mittelschutz ausgestattet, es geht also nur um den
Feinschutz.

Im Serverraum habe ich die Dreifach-Steckdosenkombination innerhalb
des Gehàuses mit einem DehnFlex ausgerüstet.

Im Büro habe ich nun einen BR-Kanal mit zwei Stromkreisen zu je sechs
Steckdose, die jeweils ca 2 Meter auseinander liegen. Zum Bau habe ich
die folgenden drei Möglichkeiten:

(1) "professionell"
Ich baue in jeden der zwei Stromkeise je einen weiteren DehnFlex ein
(~ 80 Euro). Wenn ich das so mache, schalte ich den eher an die erste
oder an die letzte Steckdose des jeweiligen Stromkreises (von der UV
ausgesehen)?

(2) "Mainstream"
Ich nehme Steckdosenleisten mit eingebautem Überspannungsschutz (~ 40
Euro). Das schützt allerdings nur die Geràte, die an so einer
Steckerleiste angeschlossen sind.

(3) "billig und hàßlich"
Ich nehme für jedes Geràt einen eigenen
Überspannungsschutz-Zwischenstecker (insgesamt ¨~ 30 Euro).


Was würdet Ihr mir hier vorschlagen?

Grüße
Marc
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#1 Marcel Mueller
13/11/2015 - 20:18 | Warnen spam
On 13.11.15 20.05, Marc Haber wrote:
(1) "professionell"
Ich baue in jeden der zwei Stromkeise je einen weiteren DehnFlex ein
(~ 80 Euro). Wenn ich das so mache, schalte ich den eher an die erste
oder an die letzte Steckdose des jeweiligen Stromkreises (von der UV
ausgesehen)?



Professionell nimmt man für Server eine Online-USV. Deren Netzteil ist
notfalls die Sollbruchstelle.

(2) "Mainstream"
Ich nehme Steckdosenleisten mit eingebautem Überspannungsschutz (~ 40
Euro). Das schützt allerdings nur die Geràte, die an so einer
Steckerleiste angeschlossen sind.



Und auch nur dann, wenn es keine Querverbindungen zwischen den Geràten gibt.
Heutzutage reichlich unrealistisch.

(3) "billig und hàßlich"
Ich nehme für jedes Geràt einen eigenen
Überspannungsschutz-Zwischenstecker (insgesamt ¨~ 30 Euro).



Das nützt dann endgültig nur noch dem Hersteller.

Was würdet Ihr mir hier vorschlagen?



Was ist denn das primàre Ziel?

Schutz vor den Auswirkungen in einem stark von Gewittern gebeutelten Gebiet?
Schutz vor Überspannungen durch Schaltvorgànge beim EVU?
Gutes Gefühl alles getan zu haben?

Die pragmatische Lösung ist üblicherweise eine Hausratversicherung, die
Überspannungsschàden tràgt in Kombination mit der Vermeidung besonderer
Risiken bei der Hausverkabelung. Stichwort vermaschter
Potentialausgleich. Den sollte man meiden.
Die Kosten für den Ersatz defekter Geràte sind im statistischen Mittel
geringer als die für einen umfassenden Schutz. Das gilt natürlich nicht,
wenn man in einer besonders exponierten Lage wohnt oder andere,
besondere Risikofaktoren zuschlagen. Auch dann nicht, wenn man sehr
teure Geràte betreibt.


Marcel

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