FF6/Linux: URL-Übergabe mit Klammern per -remote

23/09/2011 - 11:22 von Ben Dietze | Report spam
Hallo,

eben hatte ich den Fall, dass ich einen Link aus Thunderbird6 öffnen
wollte, der runde Klammern enthàlt. Fehlermeldung des FF:
"Error: Failed to send command: 500 command not parseable"

Der Aufruf lautete:
"/usr/local/FF6/firefox -P FF35 -remote
openURL(http://de.wikipedia.org/wiki/Endstufe_(Elektrotechnik),new-tab)"

Der FF wird per selbstgebautem Skript aufgerufen, das die Kommandozeile
je nach Argumenten zusammenbastelt. Ich habe dann das -remote Kommando
veràndert und verschiedene Escape-Varianten ausprobiert, die aber alle
nicht funktionierten, auch nicht mit normalen URL ohne Klammern.
Getestet habe ich:

mit doppelten Anführungszeichen: ""
/usr/local/FF6/firefox -P FF35 -remote
openURL("http://de.wikipedia.org/wiki/Endstufe_(Elektrotechnik)",new-tab)

mit einfachen Anführungszeichen: ''
/usr/local/FF6/firefox -P FF35 -remote
openURL(\'http://de.wikipedia.org/wiki/Endstufe_(Elektrotechnik)\',new-tab)
(das war ein Fehler im Skript, dass die backslashes drin waren)

mit einfachen Anführungszeichen: ''
/usr/local/FF6/firefox -P FF35 -remote
openURL('http://de.wikipedia.org/wiki/Endstufe_(Elektrotechnik)',new-tab)

Desweiteren alle Varianten mit nur einem Argument, also ohne new-tab.
Die Fehlermeldung ist immer identisch.

Das einfachste wàre sicher, die übergebene URL http-konform zu escapen,
die Klammern also in "%28" bzw. "%29" zu wandeln, oder vielleicht auch
die Klammern in der URL selbst zu escapen, also nach \( bzw. \) zu wandeln.

Jetzt würde mich aber mal interessieren, ob es irgendeine Syntax gibt,
mit der ich den URL-String unveràndert übergeben kann, sodass der Aufruf
auch funktioniert.

Gruß
Ben
 

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#1 Manuel Reimer
23/09/2011 - 12:48 | Warnen spam
Ben Dietze wrote:
Jetzt würde mich aber mal interessieren, ob es irgendeine Syntax gibt,
mit der ich den URL-String unveràndert übergeben kann, sodass der Aufruf
auch funktioniert.



Wenn es sich so verhàlt wie beim Mailer, dann gibt es sowas nicht. Die
Syntax ist, sagen wir mal "unglücklich".

Ich hatte damals das gleiche Problem, als ich von KDE aus mit SeaMonkey
mailen wollte. Nach langem Probieren habe ich einen Handler gemacht, der
jetzt via Inline-Perl direkt im Handler die problematischen Zeichen
escaped.

Ach ja: Und für deinen speziellen Fall wàre natürlich "SeaMonkey
verwenden" auch eine Lösung. Dort wird die URL über ein internes
Interface weitergeleitet.

Gruß

Manuel

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