file-explorer wird traege durch Netzwerklaufwerke?!

10/07/2008 - 15:24 von Ralph A. Schmid, dk5ras | Report spam
Moin,

gegeben sei eine Büroumgebung mit ca. zwei Dutzend Rechnern, alle Win
XP, Server, Domànencontroller, alles an sich ganz normal. Nun ist
zwecks des gegenseitigen Datenaustausches auf jedem Rechner ein Ordner
freigegeben, welcher auch rege genutzt wird. Nach Aufruf über den file
explorer wird dann für diesen Ordner automatisch in der
Netzwerkumgebung eine Verknüpfung eingerichtet, um zukünftig schneller
darauf zugreifen zu können.

Damit begibt es sich nun, daß auf einem Teil dieser Rechner das
Aufrufen des explorer sehr lang dauert (Minuten!), wenn Rechner von
Kollegen, auf die so eine Verknüpfung verweist, nicht mehr
angeschaltet sind. Man muß dann diese Verknüpfungen mühsam von Hand
löschen.

Woran wird dieses Verhalten festgemacht, warum ist es bei den einen
Rechnern so, bei den anderen nicht, und wie kann man diese Verzögerung
abstellen?

Danke für alle Hinweise, und viele Grüße!


-ras


Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
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#1 Lars P. Wolschner
27/07/2008 - 10:47 | Warnen spam
"Ralph A. Schmid, dk5ras" :

gegeben sei eine Büroumgebung mit ca. zwei Dutzend Rechnern,
alle Win XP, Server, Domànencontroller, alles an sich ganz
normal. Nun ist zwecks des gegenseitigen Datenaustausches auf
jedem Rechner ein Ordner freigegeben, welcher auch rege genutzt
wird.



Völlig falscher Ansatz. Schon aus Gründen der Datensicherung
sollten alle Dateien auf dem Server gespeichert und von dort aus
gesichert werden.

Sobald eine Datei durch mehr als einen Nutzer bearbeitet werden
soll, gehört sie in einen gemeinsamen Dateibaum, den man ebenfalls
als Freigabe auf dem Server vorhàlt. So genügt jedem Nutzer eine
einzige Freigabe, um komfortablen Zugriff auf diesen Dateibestand
zu haben. Diese Freigabe kann man dann auch noch automatisch für
jeden Nutzer einrichten lassen.
Innerhalb dieses Dateibaums wird dann für jedes gemeinsame Thema
ein Ordner eingerichtet und dessen Zugriffsrechte entsprechend
eingerichtet. Damit wird der Zugriff dann wieder auf das erforder-
liche Maß beschrànkt. Falls nötig kann sogar schon der Einblick in
einen Ordner unterbunden werden.

Im Grunde genommen kann man sich diese Anordnung bei serverge-
speicherten "Eigenen Dateien" in einem Active Directory abschauen,
denn für die braucht man auch nur eine Freigabe für alle Nutzer.
Beim Anlegen eines neuen Nutzers richtet Windows einen Ordner für
ihn ein und setzt die Zugriffsrechte so, daß nur der neue Nutzer
und natürlich der Domànenadmin da herankommt.

Nach Aufruf über den file explorer wird dann für diesen
Ordner automatisch in der Netzwerkumgebung eine Verknüpfung
eingerichtet, um zukünftig schneller darauf zugreifen zu können.

Damit begibt es sich nun, daß auf einem Teil dieser Rechner das
Aufrufen des explorer sehr lang dauert (Minuten!), wenn Rechner
von Kollegen, auf die so eine Verknüpfung verweist, nicht mehr
angeschaltet sind. Man muß dann diese Verknüpfungen mühsam von
Hand löschen.

Woran wird dieses Verhalten festgemacht, warum ist es bei den
einen Rechnern so, bei den anderen nicht, und wie kann man diese
Verzögerung abstellen?



Gar nicht, weil der Windows Explorer und auch die Fileselector-
Boxen an dieser Stelle nicht asynchron programmiert sind. Sie
tàtigen einen Aufruf und warten auf dessen Resultat. Selbst wenn
die Rechner eingeschaltet sind, können bekanntlich lt. Microsoft
bis zu 30 Minuten vergehen, bis alle Informationen propagiert sind.

CU
Lars P. Wolschner
Senefelderstraße 3
D-63069 Offenbach am Main
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