Filter-Problem

05/05/2010 - 19:05 von RA Dr.M.Michael König | Report spam
Hallole,

ich brauche wieder mal etwas Hilfe ... ;-)
Ich habe hier ein PMR-Funkgeràt, das leider den gravierenden Nachteil
einer zu dumpfen Wiedergabe hat - und zwar sowohl beim Senden als auch
Empfangen. Der maßgebliche Schaltungsteil ist unter
www.drkoenig.de\g7.gif
zu sehen. Das Mikrosignal wird erst durch einen (nicht
eingezeichneten) OP verstàrkt - aber das ist ein reiner
Verstàrker/Begrenzer. Dann kommt ein Tiefpaß - das ist der erste
eingezeichnete OP. Danach folgen zwei Hochpaßfilterstufen. Trickreich
gemacht durchlàuft auch das Empfangssignal - RX - diese Filterstufen.
Ergebnis: Funksprüche anderer Geràte mit "heller" Modulation sind
recht dumpf, Funksprüche dieses Geràtemodells untereinander sind
extrem dumpf und - jedenfalls für etwas àltere Semester - ganz schwer
zu verstehen.
Wàre das Geràt mit bequem lötbaren Teilen - etwas 0805er SMD -
aufgebaut, würde ich nicht lange fragen sondern einfach mt den C etwas
herumspielen (etwa die Kapazitàt von C90 und C138 halbieren, auch wenn
sie mir schon recht klein vorkommen) bis es "paßt" ;-). Aber leider
sind die Teile nicht nur Vogelfutter sondern Fliegenschiß - das kann
nur zielgerichtet etwas werden.
Also meine Bitte um Hilfe: Auf welche Weise làßt sich die
Grenzfrequenz des Filters errechnen und an welchen Stellen ist
anzusetzen und zu drehen, um diese zu erhöhen, damit der Klang etwas
weniger dumpf wird?

mfg, Dr.K.
RAuN Dr. M. Michael König * Anwaltskanzlei Dr. König & Coll.
D-65843 Sulzbach/Ts. * Antoniter-Weg 11
D-60594 Frankfurt a.M. * Metzlerstraße 21
nginfo-at-drkoenig.de [ersetze "-at-" durch "@"] * www.drkoenig.de
 

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#1 Joerg
05/05/2010 - 19:38 | Warnen spam
RA Dr.M.Michael König wrote:
Hallole,

ich brauche wieder mal etwas Hilfe ... ;-)
Ich habe hier ein PMR-Funkgeràt, das leider den gravierenden Nachteil
einer zu dumpfen Wiedergabe hat - und zwar sowohl beim Senden als auch
Empfangen. Der maßgebliche Schaltungsteil ist unter
www.drkoenig.de\g7.gif



Aus irgendeinem Grund haengt Thunderbird da einen Schraegstrich dran.
Wenn anderen das auch passiert, den loeschen, dann klappt's.


zu sehen. Das Mikrosignal wird erst durch einen (nicht
eingezeichneten) OP verstàrkt - aber das ist ein reiner
Verstàrker/Begrenzer. Dann kommt ein Tiefpaß - das ist der erste
eingezeichnete OP. Danach folgen zwei Hochpaßfilterstufen. Trickreich
gemacht durchlàuft auch das Empfangssignal - RX - diese Filterstufen.
Ergebnis: Funksprüche anderer Geràte mit "heller" Modulation sind
recht dumpf, Funksprüche dieses Geràtemodells untereinander sind
extrem dumpf und - jedenfalls für etwas àltere Semester - ganz schwer
zu verstehen.
Wàre das Geràt mit bequem lötbaren Teilen - etwas 0805er SMD -
aufgebaut, würde ich nicht lange fragen sondern einfach mt den C etwas
herumspielen (etwa die Kapazitàt von C90 und C138 halbieren, auch wenn
sie mir schon recht klein vorkommen) bis es "paßt" ;-). Aber leider
sind die Teile nicht nur Vogelfutter sondern Fliegenschiß - das kann
nur zielgerichtet etwas werden.
Also meine Bitte um Hilfe: Auf welche Weise làßt sich die
Grenzfrequenz des Filters errechnen und an welchen Stellen ist
anzusetzen und zu drehen, um diese zu erhöhen, damit der Klang etwas
weniger dumpf wird?




Am besten alles auf LTSpice werfen. Da Aenderungen der Werte aufgrund
der Bauteilgroessen wohl nicht so der Hit sind, kannst Du mal C108
rausloeten?

100pF Kondensatoren schmack ueber den Ausgang mag der LM324 nicht
besonders, das ist seltsam. Vielleicht ist denen da HF reingeleckt und
man wusste sich nicht anders zu helfen.

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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