Firewall - Abschluß

17/05/2011 - 23:51 von C.B. | Report spam
Danke den zwei, drei Postern, die sich tatsàchlich Mühe gaben,
dieses Betriebssystem mir etwas nahe zu bringen über eine mich
sehr beschàftigende Grundsatzfrage.

Ist immer dasselbe mit den "Kennern". Sollen sie ihr Können
weitergeben, daß es Schule macht, kneifen sie mangels Können.
Und schimpfen bloß noch. "Beherrsche die Sache, dann folgen die
Worte." Diese alte römische Weisheit ist manchen hier leider
noch fern. Darin sind sich Linux- und Windowsgruppen gleich.

Dieses Fluchtverhalten ist sehr verbreitet. Können strengt dann
an, wenn es lediglich aufgesetzt ist und automatisiert. Und es
ist halt einfach, zu "plonken" und zum "Troll" zu erklàren nebst
anschl. Filterung. Das können bereits zehnjàhrige Türkinnen und
Hilfsschüler tàglich. Tun es ja und ziehen weiter auf ihrer
engen Einbahnstraße, Lemmingen gleich.

Nicht so schlimm. WerdŽ ich halt Linux kennenlernen, wie ich
Windows seit 3.1 kennen- und einrichten lernte: Stück um Stück
und Zug für Zug. UND kann es dann auch weitergeben - oft, an
viele, die es seither selbst wiederum weitergeben. Sogleich
helfend anwendbar und nicht als selbstauferlegte ABM. Erst DAS
empfinde ich als "beherrschen der Sache".

Was ich den Plonkern zugute halte ist dies: Anfànger wie mich
draußen zu halten, hilft ihnen selbst. Denn wird Linux erst
kommod, ist es auch begehrtes Angriffsziel. Und dann reicht der
Schutz per Distrubition bestimmt nicht mehr lang. Die
eigentliche relative Sicherheit Linux versus Windows ist die
geringe Verbreitung im privaten Bereich.

Mr. Gates & Nachf. machen jedoch den Fehler, immer "neuere"
"Windowse" rascher & rascher den Leuten aufzuzwingen für höhere
Preise. Solches preßt zunehmend mehr User zur Konkurrenz - und
das ist derzeit nun mal Linux. Was wiederum heißt, daß das
Abgeschottetsein des Pinguins nachlàßt und er langsam mit
neugierigen und schlauen Eisbàren Bekanntschaft macht.

Gute Nacht.
 

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#1 Daniel Meszaros
18/05/2011 - 08:51 | Warnen spam
Hi,

eigentlich lurke ich hier nur rum. Ich will, ohne den konkreten Streit
zu kennen, aber trotzdem mal einhaken...

Am 17.05.2011 23:51, schrieb C.B.:
Danke den zwei, drei Postern, die sich tatsàchlich Mühe gaben,
dieses Betriebssystem mir etwas nahe zu bringen über eine mich
sehr beschàftigende Grundsatzfrage.



Eine Frage übrigens, die im Usenet immer und immer wieder auftaucht. Von
daher mag Dein Hinweis löblich sein, aber es ist wie mit diesem
spanischen Ritter und den Windmühlen. ;-)

Ist immer dasselbe mit den "Kennern". Sollen sie ihr Können
weitergeben, daß es Schule macht, kneifen sie mangels Können.



Es ist mir und jedem anderen immernoch selbst überlassen, wie man hilft.
Ich persönlich bin der Meinung, dass oft der Weg das Ziel ist. D.h.,
Hinweis auf bestimmte Stellen in der Doku oder wonach man zu suchen hat.
Ist das jemandem zu wenig, dann muss er auf andere hoffen, die ihm das
Ganze in epischer Breite vorgekaut pràsentieren.

Und schimpfen bloß noch.



Beleidigend muss man natürlich nicht werden. Aber selbst diese
Einschàtzung ist absolut subjektiv. Ein wenig Dickhàutigkeit tàte uns
allen oft gut. ;-)

Dieses Fluchtverhalten ist sehr verbreitet. Können strengt dann
an, wenn es lediglich aufgesetzt ist und automatisiert. Und es
ist halt einfach, zu "plonken" und zum "Troll" zu erklàren nebst
anschl. Filterung. Das können bereits zehnjàhrige Türkinnen und
Hilfsschüler tàglich. Tun es ja und ziehen weiter auf ihrer
engen Einbahnstraße, Lemmingen gleich.



Was zehnjàhrige Türkinnen und Hilfsschüler damit zu tun haben,
erschließt sich mir nicht.

Wenn Kommunikation zwischen zwei Menschen nicht funktioniert, ist
Plonken und Filtern IMHO der wohl einfachste Weg. Klar, es ist "eine
technische Lösung eines sozialen Problems", aber es ist wirksam,
entzerrt die Kommunikation und ebnet den Weg für die, die kommunizieren
_wollen_ statt zu streiten.

Nicht so schlimm. Werd´ ich halt Linux kennenlernen, wie ich
Windows seit 3.1 kennen- und einrichten lernte: Stück um Stück
und Zug für Zug.



Wie gesagt: Der Weg ist das Ziel. :-)

Was ich den Plonkern zugute halte ist dies: Anfànger wie mich
draußen zu halten, hilft ihnen selbst. Denn wird Linux erst
kommod, ist es auch begehrtes Angriffsziel. Und dann reicht der
Schutz per Distrubition bestimmt nicht mehr lang. Die
eigentliche relative Sicherheit Linux versus Windows ist die
geringe Verbreitung im privaten Bereich.



Nein, ist es nicht. Plonken hàlt mir die Timeline frei von Leuten, mit
denen ich nicht kommunizieren will. Das Usenet ist immernoch ein
Freiwilligen-Medium. Klar, man trifft auf Profilneurotiker und
Streithammel ... die in der Regel aber nur dann streiten können, wenn
sie auf ihresgleichen treffen. :-P

Ein Analogon aus der realen Welt: Wirfst Du es einem Menschen vor, wenn
er aus einem Schutzbedürfnis bestimmte Gegenden meidet? Selbst, wenn er
sich verteidigen könnte, hat er ggf. keinen Bock drauf, sich
wiederkehrend über eine bestimmte Person, Personengruppe oder Thematik
zu àrgern. Und nur, weil er seinen Standpunkt verteidigen _könnte_, muss
er es aber nicht tun. Diese Freiheit soll jedem zugestanden sein.

Mr. Gates& Nachf. machen jedoch den Fehler, immer "neuere"
"Windowse" rascher& rascher den Leuten aufzuzwingen für höhere
Preise. Solches preßt zunehmend mehr User zur Konkurrenz - und
das ist derzeit nun mal Linux. Was wiederum heißt, daß das
Abgeschottetsein des Pinguins nachlàßt und er langsam mit
neugierigen und schlauen Eisbàren Bekanntschaft macht.



Abermals Widerspruch:

1. Ein Desktop-Windows hat, soweit ich mich erinnere, in den letzten
Jahren immer 80 bis 150 € gekostet. Je nach Version. Der Preis ist also
halbwegs konstant. K(o)enner haben sich Vista gespart und upgraden erst,
wenn der auslaufende Support sie dazu zwingt.

2. Der Trend auf dem Desktop geht -wenn, dann- wohl eher in Richtung
OSX. So zumindest mein Eindruck. Linux ist populàr, aber es profitiert
auf dem Desktop IMHO wenig von Windows Schwàchen.

3. "Abgeschottet" ist Linux schon lange nicht mehr: Es erfreut sich
jenseits des Desktops einer großen Beliebtheit. Dass es sich für
Angreifer lohnt, zeigen die vielen Angriffe. Aber die bekannt werdenden
Sicherheitslöcher werden eben i.d.R. sehr schnell geschlossen, was man
von Windows und OSX eben nicht behaupten kann. Der Fokus der Angreifer
liegt bei Linux nicht auf dem Desktop.

4. Niemand ist genervt von Noobs, die Linux kennenlernen wollen. Erlaube
es aber den "Wissenden", Dich drauf hinweisen zu dürfen, wenn eine
Lösung sich aus im Netz zu findenden HowTos, aus Manpages oder aus gut
dokumentierten Configscripten erschließt. Das klingt für den Noob auf
den ersten Blick unfreundlich, aber (A) der Antwortende antwortet
wenigstens statt Dich zu ignorieren; (B) zeigt er, dass Du seiner
Meinung zu nah am Ziel bist, als dass er beim Urschleim beginnen müsste
und (C) hast Du nach dem Befolgen des Tipps die Möglichkeit,
nachzuhaken, wenn's irgendwo klemmt. Wenn man aber trollt, antwortet
ggf. niemand mehr.

My 2 cents,
Mészi.

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