Fliehkraftregler

05/08/2013 - 01:05 von Hans-Peter Diettrich | Report spam
Ich erinnere mich noch dunkel daran, daß einst die fortschreitende
Fertigungstechnik zum Versagen von Fliehkraftreglern (an Dampfmaschinen)
geführt hat, weil diesen die notwendige Dàmpfung (durch Reibung)
verloren ging. Dies soll dann quasi die Geburtsstunde der
Regelungstechnik als selbstàndige Wissenschaft gewesen sein, die dieses
Versagen begründen konnte.

Lt. Wikipedia müßte sich das irgendwann zwischen 1788 (Fliehkraftregler
für Dampfmaschinen) und 1895 (Hurwitz Stabilitàtskriterium) zugetragen
haben.

Kann das irgendjemand bestàtigen/belegen?

TIA
DoDi
 

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#1 Roland Franzius
05/08/2013 - 06:52 | Warnen spam
Am 05.08.2013 01:05, schrieb Hans-Peter Diettrich:
Ich erinnere mich noch dunkel daran, daß einst die fortschreitende
Fertigungstechnik zum Versagen von Fliehkraftreglern (an Dampfmaschinen)
geführt hat, weil diesen die notwendige Dàmpfung (durch Reibung)
verloren ging. Dies soll dann quasi die Geburtsstunde der
Regelungstechnik als selbstàndige Wissenschaft gewesen sein, die dieses
Versagen begründen konnte.

Lt. Wikipedia müßte sich das irgendwann zwischen 1788 (Fliehkraftregler
für Dampfmaschinen) und 1895 (Hurwitz Stabilitàtskriterium) zugetragen
haben.

Kann das irgendjemand bestàtigen/belegen?



Ja, natürlich Google. Allerdings ist das wohl historisch eher ein
britisches Thema, das selbst Maxwell beschàftigt hat und spàter das
Problem der Kybernetik beeinflusste: Wie kann man Dinge erkennen und
abregeln, bevor sie auftreten.

Die Gegenkopplung elektronischer Verstàrker mit streng linearer
Übertragungsfunktion ist das früheste elektonische Anwengungsgebiet, die
digitale Drosselklappe heute die alltàgliche.

Google mal

centrifugal governor analysis


Roland Franzius

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