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Flow Control auf serieller Konsole

16/12/2010 - 22:11 von Marc Haber | Report spam
Hallo,

bei meinem Wunsch, einem Rechner ohne echte serielle Schnittstele eine
ab Anfang brauchbare serielle Konsole zu verpassen, bin ich im Moment
bei einer seriellen Schnittstelle auf einer Expresscard gelandet.

Die sieht das System ganz normal als /dev/ttyS0, man bekommt bei
"serial console–00n8" auf der Kernelkommandozeile schon die frühen
Bootmeldungen mit, so weit ist alles ganz fein.

Nach dem Start von init geht aber was mit dem Flowcontrol schief; vom
Rechner kommende Ausgaben sind in jedem "Burst" nach 16 Zeichen
abgeschnitten - was genau die Lànge des Sendebuffers der gàngigen
UARTs ist.

Wenn ich denselben Rechner mit einem USB-to-Serial-Adapter anspreche,
funktioniert die Flußkontrolle und ich kann ganz normal damit arbeiten
- allerdings halt erst ab dem ersten getty.

Bisher haben alle seriellen Schnittstellen in meinem Umkreis immer
ohne irgendwelche Flußkontrollkonfiguration funktioniert, deswegen
erinnere ich mich nicht mehr daran, wie man das konfiguriert.

Kann mir jemand bei der Erinnerung helfen? stty scheint da nicht
hilfreich zu sein... Welche Einstellungen funktionieren?

Grüße
Marc
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
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#1 Jan Kandziora
17/12/2010 - 00:42 | Warnen spam
Marc Haber schrieb:

Kann mir jemand bei der Erinnerung helfen? stty scheint da nicht
hilfreich zu sein... Welche Einstellungen funktionieren?



Laut Documentation/serial-console.txt soll man statt console=ttyS0,9600n8
einfach console=ttyS0,9600n8r schreiben, um RTS/CTS-Flow-control
einzuschalten.

Mit freundlichem Gruß

Jan

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