"Forscher finden "Super-Erde"

02/02/2012 - 18:34 von Aguirre | Report spam
Auf einem Exoplaneten in 22 Lichtjahren Entfernung könnte Forschern
zufolge flüssiges Wasser existieren - eine existenzielle Bedingung für
Leben, wie wir es kennen. In seiner Beschaffenheit àhnelt er der
Erde.

Ein internationales Forscherteam hat eine potenziell bewohnbare "Super-
Erde" in einem nahen Sternsystem aufgespürt. Der Planet kreist dort um
einen Zwergstern in der richtigen Entfernung für flüssiges Wasser, wie
die Forscher im Fachblatt "The Astrophysical Journal Letters"
schreiben.
"Dieser Planet ist der neue beste Kandidat für Bedingungen, die
flüssiges Wasser und vielleicht Leben erlauben, wie wir es kennen",
erlàuterte Hauptautor Guillem Anglada-Escudé von der Carnegie-
Institution in Washington, der inzwischen an der Universitàt Göttingen
arbeitet, in einer Mitteilung. Ob es auf dem sogenannten Exoplaneten
jedoch tatsàchlich Wasser oder gar Leben gibt, ist völlig unklar.
Als Super-Erden bezeichnen Astronomen solche Exoplaneten, die nicht
sehr viel größer sind als die Erde und wahrscheinlich wie sie aus
Gestein bestehen. Die nun entdeckte Super-Erde hat mindestens die 4,5-
fache Masse unseres Heimatplaneten. Sie umkreist ihre Sonne in nur 28
Tagen. Da ihr Heimatstern als Zwergstern der M-Klasse wesentlich
kleiner ist als unsere Sonne, befindet sich der nun entdeckte Planet
damit gerade in der richtigen Entfernung für Temperaturen, bei denen
Wasser flüssig ist. Flüssiges Wasser gilt als Grundvoraussetzung für
das uns bekannte Leben. Der Heimatstern der Super-Erde tràgt die
Katalonummer GJ 667C und ist 22 Lichtjahre von unserem Sonnensystem
entfernt. Er gehört damit zu unserer kosmischen Nachbarschaft. Nach
Analysen der Forscher hat er noch mindestens einen weiteren Planeten,
der den Stern in nur 7,2 Tagen umrundet. Möglicherweise besitzt er
sogar noch eine weitere Super-Erde sowie einen großen Gasplaneten, die
ihn in größerem Abstand umkreisen. Auf alle Planeten schließen die
Forscher aus dem regelmàßigen Hin- und Hertaumeln des Zwergsterns, das
entsteht, wenn die Schwerkraft seiner Begleiter an ihm zerrt.
Die Entdeckung überraschte die Astronomen, da das Dreifachsternsystem
GJ 667 im Vergleich zu unserer Sonne nur wenige schwerere chemische
Elemente wie Eisen, Kohlenstoff und Silizium besitzt, aus denen
Gesteinsplaneten wie die Erde aufgebaut sind. "Dieser Stern wurde als
ziemlich unwahrscheinliche Heimat für Planeten angesehen", erlàuterte
Ko-Autor Steven Vogt von der Universitàt von Kalifornien in Santa Cruz
in einer Mitteilung seiner Hochschule. M-Klasse-Zwerge wie GJ 667C
gehören zu den hàufigsten Sternen in der Milchstraße. "Die Entdeckung
dieses Planeten, so nah und so früh, legt nahe, dass es in unserer
Galaxie nur so wimmelt von Milliarden potenziell bewohnbaren
Gesteinsplaneten."

Na denn Freunde der fröhlichen Wissenschaft,
wahrscheinlich wird die Konkurrenz größer.

"Seien wir realistisch und verlangen das Unmögliche"
Sig
 

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#1 Aguirre
02/02/2012 - 19:33 | Warnen spam
On 2 Feb., 18:34, Aguirre wrote:
Auf einem Exoplaneten in 22 Lichtjahren Entfernung könnte Forschern
zufolge flüssiges Wasser existieren - eine existenzielle Bedingung für
Leben, wie wir es kennen. In seiner Beschaffenheit àhnelt er der
Erde.

Ein internationales Forscherteam hat eine potenziell bewohnbare "Super-
Erde" in einem nahen Sternsystem aufgespürt. Der Planet kreist dort um
einen Zwergstern in der richtigen Entfernung für flüssiges Wasser, wie
die Forscher im Fachblatt "The Astrophysical Journal Letters"
schreiben.
"Dieser Planet ist der neue beste Kandidat für Bedingungen, die
flüssiges Wasser und vielleicht Leben erlauben, wie wir es kennen",
erlàuterte Hauptautor Guillem Anglada-Escudé von der Carnegie-
Institution in Washington, der inzwischen an der Universitàt Göttingen
arbeitet, in einer Mitteilung. Ob es auf dem sogenannten Exoplaneten
jedoch tatsàchlich Wasser oder gar Leben gibt, ist völlig unklar.
Als Super-Erden bezeichnen Astronomen solche Exoplaneten, die nicht
sehr viel größer sind als die Erde und wahrscheinlich wie sie aus
Gestein bestehen. Die nun entdeckte Super-Erde hat mindestens die 4,5-
fache Masse unseres Heimatplaneten.



Na immerhin dann wiegt unser Vogel das 4,5 fache mehr.
Was will man mehr?
"Seien wir realistisch und verlangen das UNMÖGLICHE"

P.s. welche Fluchtgeschwindigkeit ist auf diesem Planeten von Nöten.
Nur so nebenbei gefragt weil es immer sinnvoll ist dem Vogel
entfliehen zu können.


Sie umkreist ihre Sonne in nur 28
Tagen. Da ihr Heimatstern als Zwergstern der M-Klasse wesentlich
kleiner ist als unsere Sonne, befindet sich der nun entdeckte Planet
damit gerade in der richtigen Entfernung für Temperaturen, bei denen
Wasser flüssig ist. Flüssiges Wasser gilt als Grundvoraussetzung für
das uns bekannte Leben. Der Heimatstern der Super-Erde tràgt die
Katalonummer GJ 667C und ist 22 Lichtjahre von unserem Sonnensystem
entfernt. Er gehört damit zu unserer kosmischen Nachbarschaft. Nach
Analysen der Forscher hat er noch mindestens einen weiteren Planeten,
der den Stern in nur 7,2 Tagen umrundet. Möglicherweise besitzt er
sogar noch eine weitere Super-Erde sowie einen großen Gasplaneten, die
ihn in größerem Abstand umkreisen. Auf alle Planeten schließen die
Forscher aus dem regelmàßigen Hin- und Hertaumeln des Zwergsterns, das
entsteht, wenn die Schwerkraft seiner Begleiter an ihm zerrt.
Die Entdeckung überraschte die Astronomen, da das Dreifachsternsystem
GJ 667 im Vergleich zu unserer Sonne nur wenige schwerere chemische
Elemente wie Eisen, Kohlenstoff und Silizium besitzt, aus denen
Gesteinsplaneten wie die Erde aufgebaut sind. "Dieser Stern wurde als
ziemlich unwahrscheinliche Heimat für Planeten angesehen", erlàuterte
Ko-Autor Steven Vogt von der Universitàt von Kalifornien in Santa Cruz
in einer Mitteilung seiner Hochschule. M-Klasse-Zwerge wie GJ 667C
gehören zu den hàufigsten Sternen in der Milchstraße. "Die Entdeckung
dieses Planeten, so nah und so früh, legt nahe, dass es in unserer
Galaxie nur so wimmelt von Milliarden potenziell bewohnbaren
Gesteinsplaneten."

Na denn Freunde der fröhlichen Wissenschaft,
wahrscheinlich wird die Konkurrenz größer.

"Seien wir realistisch und verlangen das Unmögliche"
Sig

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