Forscher simulieren Geburt der Milchstraße

27/08/2011 - 14:43 von Dr. Andreas J. Bittner | Report spam
Hallo,

http://www.scinexx.de/wissen-aktuel...08-26.html

schon großartig, was man heute rechnen kann. Aber was haben die
eigentlich als "Teilchen" im Rechner definiert? Das Massenverhàltnis
zwischen einem Gas[atom|molekül] und Sternen liegt doch um irrsinnige
Größenordnungen auseinander. Selbst wenn die mit knapp 19 Mio Teilchen
rechnen, mich würde mal interessieren, wie man so ein "Teilchen" definiert.

Grüße
Andreas
 

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#1 Uwe Hercksen
30/08/2011 - 12:47 | Warnen spam
Dr. Andreas J. Bittner schrieb:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuel...08-26.html

schon großartig, was man heute rechnen kann. Aber was haben die
eigentlich als "Teilchen" im Rechner definiert? Das Massenverhàltnis
zwischen einem Gas[atom|molekül] und Sternen liegt doch um irrsinnige
Größenordnungen auseinander. Selbst wenn die mit knapp 19 Mio Teilchen
rechnen, mich würde mal interessieren, wie man so ein "Teilchen" definiert.



Hallo,

da steht ja nur der Satz: "Das hoch auflösende Modell simuliert die
Entstehung einer Galaxie mit 790 Milliarden Sonnenmassen und umfasst
18,6 Millionen Partikel, aus denen sich Gase, Dunkle Materie und Sterne
bilden."
Eines dieser Partikel entspràche dann ja 42473 Sonnenmassen, das aber
würde bedeuten das es in der simulierten Galaxie nur sehr grosse Sterne
geben kann, aber keine mit der Masse unserer Sonne.

In http://de.wikipedia.org/wiki/Milchstra%C3%9Fe steht: "Die Gesamtmasse
des Milchstraßensystems wird auf etwa 1,0 bis 1,9 Billionen Sonnenmassen
geschàtzt[7][8], damit ist sie neben dem Andromedanebel (1,2 Billionen
Sonnenmassen) die massereichste Galaxie der Lokalen Gruppe."
Die Gesamtmasse der simulierten Galaxie könnte also stimmen. Ich würde
mir zwar vorstellen das so ein "Massenelement" nicht grösser als eine
Sonnenmasse sein sollte, aber mit 790 Milliarden solcher Elemente kann
man nicht die Entwicklung einer Galaxie über eine simulierte Dauer von
einigen Milliarden Jahren rechnen. Auch die 100 bis 300 Milliarden
Sterne unserer Milchstraße kann man nicht simulieren.

Um zu erfahren wie die 18,6 Millionen Partikel definiert sind wird man
wohl die Original Veröffentlichung lesen müssen.

Bye

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