Fossile Lebensform oder zerklüftetes Gestein? Die Interpretation der Überreste des Polonnaruwa-Meteoriten wird bereits kontrovers diskutiert. (Journal of Cosmology)

19/03/2013 - 18:44 von Fritz | Report spam
<http://www.heise.de/tr/artikel/Pans...6.html>
Zitate auszugsweise:
_Pro_
»Eine Gruppe von britischen Astrobiologen will in den Resten des
Polonnaruwa-Meteoriten vom Dezember 2012 Belege für fossile Lebensformen
gefunden haben, die nicht von der Erde stammen können.

Als Mitte Februar die Reste eines Apollo-Asteroiden mit enormem Getöse
über der russischen Stadt Tscheljabinsk verglühen, ist die Aufregung
groß. Tagelang beherrscht das Ereignis die Schlagzeilen der Medien, auch
dank eines Youtube-Videos aus einer Autokamera, die den Weg der
gleißenden Trümmerstücke durch den Himmel festhàlt. Weitgehend unbemerkt
von der Weltöffentlichkeit ist acht Wochen zuvor bereits ein Meteorit
nahe der srilankischen Stadt Polonnaruwa herabgestürzt. Doch wenn es
nach Forschern der Universitàten in Cardiff und Buckingham geht, ist
dieser Meteorit ein Sensation: Sie haben in den Überresten biologische,
algenartige Strukturen ausgemacht, die auf Lebensformen im Weltall
hindeuten könnten.«

_und Kontra_
»Dass diese Interpretation nicht ohne Widerspruch bleibt, ist klar.
Andere Wissenschaftler hatten bereits zuvor vermutet, dass die Brocken
das Ergebnis eines Blitzeinschlags sein könnten. Das Team um
Wickramasinghe hàlt dem entgegen, dass dabei Temperaturen entstanden
wàren, die jede biologische Form zerstört hàtten. Ob die
Schlussfolgerungen standhalten, müssen nun weitere wissenschaftliche
Untersuchungen zeigen.

Eine andere Möglichkeit wàre, dass die Meteoritenbrocken ursprünglich
von der Erde selbst stammen. Sie könnten bei einem früheren
Asteroiden-Einschlag in den Weltraum geschleudert worden sein und dabei
biologisches Material mitgenommen haben. Ebenso könnte es natürlich
sein, dass die untersuchten Strukturen überhaupt nicht biologischen
Ursprungs sind.

Zumindest legt die Gruppe um Wickramasinghe gegenüber einem Paper vom
Januar nach. Den ehemaligen NASA-Mitarbeiter und Astronomen Phil Plait,
Betreiber des Badastronomy-Blogs, überzeugt auch die neue
Veröffentlichung nicht. Im Slate Magazin kritisiert er die Arbeit des
Wickramasinghe-Teams scharf. Die Panspermia-Hypothese sei zweifellos
interessant. Aber sie hàtten "nicht genug kritische Tests angestellt, um
die Kühnheit ihrer Behauptung zu belegen“, schimpft Plait.
"Außerordentliche Behauptungen verlangen außerordentliche Belege."«

Wird interessant was schlussendlich herauskommen wird, vielleicht
bekommt mal ein anderes Wissenschafts-Team den Zugang zu den Überresten
des Meteoriten/Kometen.

Ich bin überzeugt davon, dass man im Universum sehr oft Lebensformen
finden könnte - auch wenn diese uns völlig fremd erschienen würden.

Fritz
liberté, égalité, fraternité
Grenzenlose Freiheit, die stàndig die Grundsàtze von Gleichheit,
Brüderlichkeit, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Unversehrtheit der
Person missachtet, pervertiert sehr rasch zur Unfreiheit!
 

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#1 Stinkfried Breuer
19/03/2013 - 22:45 | Warnen spam
On 19 Mrz., 18:44, Fritz wrote:

Ich bin überzeugt davon, dass man im Universum sehr oft Lebensformen
finden könnte - auch wenn diese uns völlig fremd erschienen würden.



Ich könnte mir auch gut vorstellen das es nur noch eine frage der Zeit
ist das man
andere Lebensformen finden wird.

Ansonsten wàre das Weltall eine ziemliche Platzverschwendung.


Fritz
liberté, égalité, fraternité
Grenzenlose Freiheit, die stàndig die Grundsàtze von Gleichheit,
Brüderlichkeit, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Unversehrtheit der
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Gruß Siggi

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