Fotographieren mit verschraenkten Photonen?

28/08/2014 - 12:16 von Ralf . K u s m i e r z | Report spam
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Moin!

Ich fand die Medienmeldung ziemlich unheimlich. Wenn ich es richtig
verstanden habe:

Man baut sich eine Lichtquelle ("Scheinwerfer"), die verschrànkte
Photonezustànde abstrahlt, also so, daß zu jedem Photon, das auf das
"Motiv" einstrahlt, noch ein weiteres, mit diesem verschrànktes Photon
rauskommt (und zwar sinnvollerweise in eine andere Richtung und damit
vom Beleuchtungslicht separierbar). (Und witzigerweise muß die
verschrànkte Entsprechung auch keineswegs ein ununterscheidbarer
"Zwilling" eines Beleuchtungsphotons sein, sondern kann z. B. eine
deutlich höhere Quantenenergie aufweisen.)

Und das Photographieren geht nun so: Man beleuchtet einerseits das
Motiv und bildet andererseits mit einem optischen System eine
Abbildung des "Referenzstrahls" der verschrànkten Photonen auf einen
Sensor. Und da sich nun die verschrànkten Partner exakt identisch
verhalten wie die "ursprünglichen" (weil es sich eben real nur um
einen einzigen Quantenzustand handelt, also gar keine Unterscheidung
möglich ist), erhàlt man auf dem Sensor ein Bild des im übrigen von
diesem aus gar nicht sichtbaren Motivs.

Also "Telefotographieren" ohne Sicht aufs Objekt - einfach gruselig.

Mal ganz abgesehen davon, daß das schwer nach Nobelpreis riecht, wenn
es denn stimmt - stimmt das denn, geht das wirklich?

Und wie erklàrt man das Mirakel "ad usum dauphini"?

(Und wieso verstößt es nicht gegen das Kausalitàtsprinzip? - Zum
Zeitpunkt der Bildentstehung kann der Sensor doch noch nicht "wissen",
wie das Motiv aussieht.)


Gruß aus Bremen
Ralf
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphàre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hàltst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nàmlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
 

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#1 Dieter Grosch
28/08/2014 - 13:21 | Warnen spam
"Ralf . K u s m i e r z" schrieb im Newsbeitrag news
Man baut sich eine Lichtquelle ("Scheinwerfer"), die verschrànkte
Photonezustànde abstrahlt, also so, daß zu jedem Photon, das auf das


"Motiv" einstrahlt, noch ein weiteres, mit diesem verschrànktes Photon
rauskommt (und zwar sinnvollerweise in eine andere Richtung und damit
vom Beleuchtungslicht separierbar).



Und wie baut man dieses phantastische Objekt? Die Verschrànkung gibt es nur
in der mathematischen Beschreibung.
Und das Photographieren geht nun so: Man beleuchtet einerseits das
Motiv und bildet andererseits mit einem optischen System eine
Abbildung des "Referenzstrahls" der verschrànkten Photonen auf einen
Sensor.



Geht aber nicht, ist nur Gedankenspielerei! Die angeblichen Experimente zur
Verschrànkung sind lediglich Spielereien mit Licht weil, man nie ein
einziges Photon betrachten kann.
Also "Telefotographieren" ohne Sicht aufs Objekt - einfach gruselig.



Nein Spinnerei, über Aussagen der QM, die man machen kann, aber deshalb
nicht stimmen weil man sich da ein mathematisches Modell geschaffen hat was
es gar nicht gibt , denn ein Quant ist eine Masse also ein "Elementares
Teilchen" eT ein Photon ist aber kein Teilchen sondern die
Feldstàrkenànderung dieses Teilchens bei Änderung seines Bewegungszustandes,
Und Da es sich bei Bewegung immer um das relative verhalten mindestens
zweier Teilchen handelt., ergeben sich bei drei Teilchen mindestens wegen
der Reactio zwei Bewegungsànderungen, also zwei Photonen.
Interessant ist eben zu welchen Auswüchsen es führen kann, wenn man einfache
newtonsche Mechanik mit höherer Mathmatik beschreibt.

Dieter Grosch www.grosch.homepage.t-online.de

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