Fotos mit digiKam (L*nux/KDE) importieren

10/11/2015 - 21:17 von Matthias Gerds | Report spam
Hallo.

Kriege es einfach nicht hin, dass digiKam nicht das ganze Handy nach
Bildern durchsucht. Wie kann man digiKam verklickern, dass es nur die Fotos
im Kamera-Ordner der SD-Karte importieren soll?

Also nur von

/storage/emulated/0/DCIM/
/storage/extSdCard/DCIM/

oder wie auch immer die Verzeichnisse richtig angesprochen werden.

z.Zt. ist das Android-Handy per USB/MTP angebunden, offenbar unter dem Pfad

/run/user/<userid>/gvfs

Aber dieser ganze gvfs-Kram geht mir irgendwie auf den Wecker. Es entzieht
sich meiner Kontrolle, auch weil ich keine Ahnung davon habe. Ich will da
eigentlich auch kein zweites, schwer zu durchschauendes Neben-Dateisystem
auf dem Rechner haben.

Ich denke, man müsste eher das Linux-System per Eintrag in /etc/fstab
(hàtte wohl Prioritàt im System) dazu zwingen, beim Verbinden per USB-Kabel
die gewünschten Verzeichnisse auf dem Android-System zu mounten.

MG



openSUSE 13.2 Android 5.1.1
 

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#1 Alexander Goetzenstein
11/11/2015 - 08:57 | Warnen spam
Hallo,

Am 10.11.2015 um 21:17 schrieb Matthias Gerds:
Kriege es einfach nicht hin, dass digiKam nicht das ganze Handy nach
Bildern durchsucht. Wie kann man digiKam verklickern, dass es nur die Fotos
im Kamera-Ordner der SD-Karte importieren soll?
Also nur von
/storage/emulated/0/DCIM/
/storage/extSdCard/DCIM/



ja, das àrgert mich auch, zumal die ganze Sache (hier: OS13.1) nicht
sonderlich stabil làuft. Daher mache ich es so, dass ich mit Dolphin den
Zielordner ansteuere (meist erst einmal _sortieren/<Datum>), bevor ich
mein Handy per USB verbinde. Dabei erhalte ich eine ganze Reihe neuer
"Laufwerke", von denen ich das unterste (SAMSUNG Android)auswàhleund
darunter dann "mit Dateiverwaltung öffnen". Dort steuere ich dann auf
geradem Weg das Quellverzeichnis an und verschiebe die Mediendateien in
den Zielordner.



Aber dieser ganze gvfs-Kram geht mir irgendwie auf den Wecker. Es entzieht
sich meiner Kontrolle, auch weil ich keine Ahnung davon habe. Ich will da
eigentlich auch kein zweites, schwer zu durchschauendes Neben-Dateisystem
auf dem Rechner haben.



Mich verdrießt am meisten, dass der Kram recht instabil làuft. Das
bedeutet u.a., dass man nicht wieder im Verzeichnisbaum zurückgehen und
ein anderes Verzeichnis wàhlen kann; versuche ich es trotzdem, erleide
ich beim anschließenden Datentransfer regelmàßig Datenverluste. Deswegen
das oben geschriebene Ansteuern des Quellverzeichnisses auf direktem
Weg. Verfranzt man sich oder will ein zweites Verzeichnis ansteuern,
empfiehlt es sich, das Kabel zu ziehen und neu einzustecken und die
komplette Prozedur von neuem zu beginnen.

Bei wichtigen Daten, z.B. Belegfotos, die etwa eine juristische Relevanz
entfalten könnten o.à., wenn Daten auf das Handy hochgeladen werden
sollen, oder bei sehr großen Datenmengen mache ich mir dann doch lieber
die Mühe, das Smartphone aus der Schutzhülle zu popeln, das Gehàuse zu
öffnen und die Speicherkarte zwecks Transfer über einen µSD-Kartenleser
auszulesen. Das ist zwar nervig und nicht eben verschleißschonend für
das Gehàuse, aber die Übertragung ist deutlich schneller und vor allem
sicher.


Ich denke, man müsste eher das Linux-System per Eintrag in /etc/fstab
(hàtte wohl Prioritàt im System) dazu zwingen, beim Verbinden per USB-Kabel
die gewünschten Verzeichnisse auf dem Android-System zu mounten.



Das würde es sicher besser automatisierbar machen, aber solange der
Datentransfer dermaßen empfindlich ist, würde das nicht allzu viel
helfen. Mass Storage hatte da viel besser funktioniert.


Gruß
Alex

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