Frage zu Alter/Größe des Universums

24/11/2014 - 17:17 von J J Panury | Report spam
Immer leistungsfàhigere Teleskope (und auch Detektoren anderer als
Licht-Strahlung) zeigen immer schwàchere (= weiter entfernte) Quellen,
i.d.R. Galaxien.
Im Grunde ist schon jetzt der "leere Raum", also Zwischenraum zwischen
den Objekten, kaum noch auszumachen. (Hubble-Teleskop u.a.)
Warum sollte das nicht immer so weitergehen (können)? Dass also *noch*
leistungsfàhigere Geràte immer *noch* mehr, schwàchere, weiter
enfernte Quellen ausmachen?
Und wenn das so wàre (die Zukunft wird es zeigen): Blieben die
derzeitigen Theorien über Alter/Größe/Expansion des Universums davon
unberührt?
 

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#1 Norbert Dragon
25/11/2014 - 10:32 | Warnen spam
* J J Panury schreibt:

Immer leistungsfàhigere Teleskope (und auch Detektoren anderer als
Licht-Strahlung) zeigen immer schwàchere (= weiter entfernte) Quellen,
i.d.R. Galaxien.



Die Leistungssteigerung betrifft nicht die Lichtstàrke, sondern die
Korrekturen von Störungen durch die turbulente Atmosphàre.

Im Grunde ist schon jetzt der "leere Raum", also Zwischenraum zwischen
den Objekten, kaum noch auszumachen. (Hubble-Teleskop u.a.)



Beweis durch Behauptung. Die Behauptung ist falsch. Ohne Zwischenraum
würdest Du auf Bildern nichts sehen.

Was Du schilderst, ist schon Olbers als paradox aufgefallen und war
schon zu seinen Zeiten (1758-1840) falsch.

Der Nachthimmel ist nicht hell. Er wàre so hell wie die Sonne, wenn
in jeder Richtung ein Stern stünde, der so hell wie die Sonne strahlt.

Tatsàchlich empfangen wir aus jeder Richtung Strahlung aus dem Inneren
eines damals allumfassenden, leuchtenden Plasmas. Es hat vor
13 Milliarden Jahren mit einer Temperatur von etwa 100 000 Kelvin
geleuchtet. Diese Strahlung ist auf dem Weg zu uns durch die Expansion
des Universums zu 3 Kelvin rotverschoben und heißt Hintergrundstrahlung.

Aberglaube bringt Unglück

www.itp.uni-hannover.de/~dragon

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